Weitere Ergebnisse...

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors

SCHNELL LADEN – UND EINFACH PRÜFEN Kompakte EMH-Lösung erleichtert Eichung von DC-Infrastrukturen

Mit herkömmlichen Methoden erfordert die turnusmäßige Vor-Ort-Eichung von Schnellladesäulen den Einsatz voluminöser und kostspieliger Messgeräte, die in der Praxis kaum wirtschaftlich betrieben werden können. Als Alternative setzt die EMH Energie-Messtechnik GmbH mit den tragbaren Testsystemen vom Typ PTS 3.1 genX DC auf Phantomlast.

Kompakte Lösung statt Schwerlast-System: Dank Simulation der Prüflast via Phantom-Spannung erleichtert das mobile Testsystem der EMH Energie-Messtechnik GmbH die flexible Analyse leistungsstarker Ladesäulen jeder Art.

Noch gibt es im flächendeckenden Angebot an DC-Ladesäulen mit Leistungen jenseits von 300 kW viele Lücken – doch insbesondere mit zunehmender Vielfalt der Ladeinfrastruktur wird High Power Charging (HPC) schon in wenigen Jahren einen neuen Standard setzen. Sukzessive greift dann auch das Eichrecht, wonach die Genauigkeit der in Ladesäulen installierten Stromzähler regelmäßig überprüft werden muss. Für Deutschland gilt bislang eine Eichgültigkeit von acht Jahren, mit einer künftig möglichen Harmonisierung der Vorgaben auf EU-Ebene sind Veränderungen aber keineswegs ausgeschlossen. Gleichwohl müssen eichrechtlich befugte Hersteller und Instandsetzer von Ladesäulen sowie die Eichbehörden selbst dafür sorgen, für HPC-Systeme geeignete Prüftechnik vorzuhalten.

PRÜFUNG VIELFÄLTIGER LASTSZENARIEN

Um die im Eichrecht verankerte Vergleichbarkeit der Messergebnisse zu gewährleisten, muss die verwendete Zählerprüftechnik die gesamte Bandbreite möglicher Ladeleistungen präzise erfassen können. Wo ausschließlich PKW aufgeladen werden, reicht dafür als sogenannte Prüflast das eigene Auto aus. Die Prüfung von HPC-Systemen umfasst jedoch auch die variablen Umstände bei der Aufladung besonders leistungsstarker Batterien – was angesichts hoher Lastaufnahmen das Gewicht herkömmlicher Testsysteme auf mehr als 500 kg ansteigen lässt und die Möglichkeiten zur flexiblen und mobilen Nutzung der Prüflösung einschränkt.

SIMULIERTE LADELEISTUNGEN BIS ZU 600 KW

Indem die Prüflast nicht in real erbracht, sondern mit Hilfe von Phantom-Spannung simuliert wird, konnte die EMH Energie-Messtechnik GmbH die Einschränkungen herkömmlicher HPC-Testsysteme nun weitestgehend aufheben. Statt den Energiefluss von der Ladesäule zur Autobatterie über ein zwischengeschaltetes Prüfgerät zu messen und mit den Daten des Stromzählers abzugleichen, entsteht die notwendige Prüflast über ein komplexes Verfahren aus dem Ladestrom selbst. Die von EMH entwickelten Testsysteme sind auf diese Weise in der Lage, Stromstärken bis zu 600 Ampere und Spannungen bis zu 1.000 Volt nachzubilden, sodass Lastszenarien jeder Art mit Leistungen bis zu 600 kW geprüft werden können. Je nach Anforderung kann die Spannungsmessung nur für den Endpunkt des Ladekabels erfolgen (PTS 3.1 genX DC I) oder in die Kalibrierung zusätzlich auch das Innere der Ladesäule einbeziehen (PTS 3.1 genX DC II). Angesichts einer Genauigkeit von höchstens 0,04 Prozent können beide Testsysteme die gesetzlich zulässige Zählertoleranz von zwei Prozent in jedem Fall präzise erfassen.

RESERVEN FÜR KÜNFTIGE ANWENDUNGSFÄLLE

Dank Simulation der Prüflast fällt das Ge- wicht der EMH-Geräte mit maximal 100 kg gegenüber konventionellen Testsystemen erheblich geringer aus. Die regelmäßig vorgeschriebene Nacheichung von DC-Ladesäulen kann mithin auch ohne Einsatz schwergewichtiger Technik erfolgen und gestaltet sich dank geringerer Investitionskosten erheblich wirtschaftlicher. Darüber hinaus bieten die tragbaren EMH-Testsysteme vom Typ PTS 3.1 genX DC mit Leistungen bis zu 600 kW auch mittelfristig ausreichend Reserven für künftige Anwendungsfälle.

 

KONTAKT & IMPRESSUM

EMH Energie-Messtechnik GmbH
Herr Lars Busekrus
Vor dem Hassel 2 · 21438 Brackel
Tel. +49 41 85 – 58 57 – 80
lbu@emh.de
www.emh.eu