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Doppelt vorsorgen  

24.08.2026 – Eine Civey-Umfrage der E.ON Foundation ergibt: Fast die Hälfte der Bevölkerung sieht Klimaanpassung und Klimaschutz als gleichrangige Aufgaben.  

Antworten auf die Frage „Worauf sollte Deutschland Ihrer Meinung nach angesichts des Klimawandels aktuell den Schwerpunkt legen?“ (Foto: Civey im Auftrag der E.ON Foundation GmbH)

Die vergangenen Wochen waren auch in Deutschland von Trockenheit, Waldbränden, Niedrigwasser, Hitze und Extremwettern geprägt. Zudem wird derzeit politisch über die Folgen des Klimawandels und weiteren Handlungsbedarf diskutiert. Die repräsentative Civey-Umfrage – im Auftrag der E.ON Foundation – erfolgte vom 14. bis 17. August 2026. Befragt wurden rund 5.000 Bundesbürger:innen ab einem Alter von 18 Jahren. 

Die Umfrage ergab, dass 35,2 Prozent der Befragten eine Anpassung an die Folgen des Klimawandels fordern. Weitere 45,5 Prozent möchten die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung gleichrangig voranbringen. Insgesamt sprechen sich 80,7 Prozent für eine stärkere Priorisierung oder zumindest eine ähnliche Gewichtung von Klimaschutz und Klimaanpassung aus.   

Stephan Muschick, Geschäftsführer der E.ON Foundation, fasst die Ergebnisse zusammen: „Die Menschen haben verstanden, dass wir beim Klimawandel längst nicht mehr vor einer Entweder-oder-Frage stehen. Wir müssen die Ursachen der Klimakrise entschlossen bekämpfen und uns zugleich auf ihre bereits spürbaren Folgen vorbereiten. Die Umfrage zeigt ein klares gesellschaftliches Signal: Klimaschutz und Klimaanpassung gehören zusammen. Wer das eine gegen das andere ausspielt, verkennt die Dimension der Herausforderung. Deutschland braucht beides: eine erfolgreiche Energiewende und mehr Resilienz gegenüber Hitze, Dürren, Starkregen und anderen Klimarisiken.“  

Die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung sind für den Großteil der Befragten eng miteinander verbunden. Die Teilnehmenden fordern eine gleichrangige Priorisierung der Themen. Die Umfrage zeigt, dass das Bewusstsein für die Notwendigkeit wächst, neben wirksamem Klimaschutz auch die Vorsorge gegen die Folgen des Klimawandels konsequent auszubauen.   

Für die E.ON Foundation unterstreichen die Umfrageergebnisse, dass die Debatte über die Energiewende um das Thema der Klimaresilienz erweitert werden muss. Die betrifft insbesondere Fragen zur Anpassung von Städten-, Natur- und Wirtschaftsräumen an die zunehmenden Klimabedingungen, die Verbreitung von Wissen über Vorsorge und Handlungskompetenzen innerhalb der Bevölkerung sowie notwendige Investitionen in klimaresiliente Infrastrukturen. (rp)  

https://www.eon-foundation.com/de.html  

https://civey.com 

Beitragsbild: Lapasrada/stock.adobe.com