02.07.2026 – Das Projekt PeerConnect Resilienz dient der Vernetzung deutscher und europäischer Kommunen zum Resilienzaufbau für künftige Herausforderungen.
Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat das Projekt PeerConnect Resilienz gestartet, um den kommunalen Austausch über Erfahrungen mit Transformationsprozessen und den aktiven Aufbau kommunaler Resilienz zu fördern. Angesichts von Cyberattacken auf KRITIS, Brandanaschlägen auf Stromleitungen und Extremwetterereignissen richtet sich das Projekt an Kommunen, die mit derartigen Situationen bereits Erfahrungen gesammelt haben. Gleichzeitig gehe es auch um die Vorbereitung von Kommunen für künftige Herausforderungen.
Im Mittelpunkt steht der offene Austausch: Was hat funktioniert? Was nicht? Und was lässt sich auf andere Kommunen übertragen? „Resilienz ist keine Querschnittsaufgabe mehr, die man irgendwann angehen kann — sie ist die zentrale kommunale Zukunftsaufgabe und gehört auf jede Agenda. PeerConnect Resilienz schafft den Rahmen, in dem Kommunen voneinander lernen können: konkret, ehrlich und auf Augenhöhe“, sagt Anika Schwalbe, verantwortliche Projektleiterin bei der Agentur für Erneuerbare Energien.
Erneuerbare Energien spielen nach Angaben der AEE eine entscheidende Rolle. Durch dezentrale Versorgungsstrukturen können Kommunen sich unabhängiger von fossilen Importen und geopolitischen Spannungen unabhängiger machen. „PeerConnect Resilienz versteht die Energiewende deshalb nicht nur als Klimaschutzinstrument, sondern als aktiven Schutzschild kommunaler Handlungsfähigkeit“, betonen die Verantwortlichen. Das Projekt umfasst unter anderem drei Online-Workshops, in denen Kommunen aus Deutschland und Europa Herausforderungen analysieren, Lösungsansätze diskutieren und konkrete nächste Schritte entwickeln. Der erste Workshop findet am 30. Juli 2026 und steht unter der Leitfrage: „Vor welchen Resilienzherausforderungen stehen Kommunen heute — und welche Rolle spielt Energie dabei?“ (cst)


