Klimawerke gehen in zweite Runde

09.09.2025 – Elf Energieversorger tauschen sich künftig regelmäßig zu Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Resilienz aus.

Das bundesweite EVU-Netzwerk „Klimawerke“ ist in seine zweite Auflage gestartet. Elf Energieversorger wollen ihre Erfahrungen teilen und gemeinsam Strategien für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit entwickeln. Nach der ersten, von der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderten Phase (2022–2025) trägt sich das Netzwerk nun eigenständig.

(Bild: JordaanExams/peopleimages.com/stock.adobe.com)

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Erfahrene und neue Mitglieder

Zu den Gründungsmitgliedern gehören unter anderem die badenova, die Osterholzer Stadtwerke, die Wuppertaler Stadtwerke sowie die Stadtwerke Bonn, Düren und Hildesheim. Neu dabei sind unter anderem energie schwaben, die morgenEnergie, die STAWAG Aachen und das Stadtwerk Tauberfranken.

Fachliche Begleitung durch BET Consulting

Wie schon in der ersten Runde übernimmt BET Consulting die Leitung des Netzwerks. Das Beratungsunternehmen organisiert die Treffen, gibt fachliche Impulse und unterstützt die Unternehmen bei Nachhaltigkeitsthemen. „Gerade bei der Umsetzung neuer regulatorischer Anforderungen und der Entwicklung innovativer Ansätze zur Förderung der Nachhaltigkeit profitieren Energieversorger enorm vom Erfahrungsaustausch“, sagt BET-Geschäftsführer Olaf Unruh.

Thematische Schwerpunkte liegen zunächst bei Treibhausgasbilanzierung, Dekarbonisierung, Finanzierung, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Klimaresilienz. „Die inhaltlichen Schwerpunkte der Netzwerkarbeit werden jedoch fortlaufend von den Mitgliedern weiterentwickelt und geschärft“, ergänzt Netzwerkmanager Sebastian Seier.

Das erste Treffen der neuen Runde fand am 28. August statt, weitere Termine folgen im Oktober und Dezember. Neue Mitglieder können jederzeit beitreten. (pms)

www.klimawerke.de