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Sicherheit in 65 Metern Höhe

26.08.2026 – Von der Alarmierung über die medizinische Erstversorgung bis zur Übergabe am Boden: Gemeinsam mit der Feuerwehr Hamburg hat RWE im Windpark Grauen die Abläufe für einen Unfall in einer Windenergieanlage überprüft. 

Im RWE-Windpark Grauen, südwestlich von Hamburg, wurde für den Ernstfall geprobt. Wo sonst vor allem die Rotoren der Windenergieanlagen für Bewegung sorgten, hat die Höhenrettung der Feuerwehr Hamburg die Rettung eines verunfallten Servicetechnikers aus einem Maschinenhaus in etwa 65 Metern Höhe geübt.  

Gruppenbild der Beteiligten. (Bild: Sarah Knauber/ RWE AG)

Übung für den Ernstfall 

Im Rahmen der gemeinsamen Übung von RWE und der Feuerwehr Hamburg haben 11 Personen die zielgerichtete Alarmierung und Anfahrt der Rettungskräfte zu dem abgelegenen Windpark sowie die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften, die medizinische Erstversorgung, die Rettung und die Übergabe des verunfallten Servicetechnikers an die Rettungskräfte am Boden getestet.  

Rettungsübung, RWE und der Feuerwehr Hamburg, Onshore Windpark Grauen
Rescue exercise conducted by RWE and the Hamburg Fire Department at RWE’s Grauen onshore wind farm

„Unsere Mitarbeitenden warten regelmäßig Windenergieanlagen an abgelegenen Standorten. Sicherheit hat dabei oberste Priorität. Wir bilden unsere Kolleginnen und Kollegen nach höchsten Standards aus, damit sie im Ernstfall Erste Hilfe leisten, Verunfallte stabilisieren und sicher aus der Anlage abseilen können. Deshalb testen wir regelmäßig, ob unser Rettungskonzept auch in der Praxis funktioniert“, erklärt Sandra Dettmer, COO bei RWE Renewables Europe & Australia. 

Rettung in Windenergieanlagen 

RWE besitzt ein umfassendes Notfall- und Rettungskonzept für seine Windenergieanlagen. Das Konzept beinhaltet eine professionelle Erstversorgung von erkrankten oder verunfallten Mitarbeitenden, definierte Rettungsabläufe, eingerichtete Krisenstäbe und eine Kommunikationsstrategie mit externen Beteiligten. Die durchgeführte Übung wurde über einen Zeitraum von mehreren Monaten vorbereitet. Ziel war es, die Abläufe für den Ernstfall zu prüfen und gleichzeitig voneinander zu lernen.   

„Windenergieanlagen stellen aufgrund ihrer Höhe und ihres technischen Aufbaus besondere Anforderungen an Rettungseinsätze. Auch wenn im Falle von Windenergieanlagen Verunfallte in vielen Fällen bereits durch das Betriebspersonal abgeseilt werden können, ist das Training der Abläufe unverzichtbar. Ein zentrales Ziel dieser Übung war es, die eigenen Abläufe sowie das Zusammenwirken der Rettungskräfte mit den Servicetechnikern von RWE zu trainieren. Das hat reibungslos funktioniert“, erklärt Sven Boesen von der Feuerwehr Hamburg.  

Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr bot diese Übung die Möglichkeit, die technischen Gegebenheiten, Zugangswege und Rettungsmöglichkeiten kennenzulernen. Auch RWE profitierte von den langjährigen Erfahrungen der Feuerwehr mit Rettungseinsätzen in der Höhe. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen nun genutzt werden, um die Prozesse weiterzuentwickeln. (rp)  

https://www.rwe.com 

https://www.feuerwehr.hamburg/