10.09.2025 – Von München bis Bad Nauheim: Die aktuelle Auswertung des Smart-City-Rankings 2025 macht Fortschritte und neue Aufsteiger sichtbar.
Der Ausbau von Smart-City-Strukturen schreitet in Deutschland voran. Das zeigt das Smart-City-Ranking 2025 von Haselhorst Associates Consulting, das alle 417 Städte ab 30.000 Einwohnern erfasst. Demnach verfügen inzwischen alle Kommunen über erste Strategien und Projekte für die digitale und nachhaltige Stadtentwicklung.
Bewegung an der Spitze
Unter den Top 10 erreichen erstmals vier Städte (München, Hamburg, Berlin und Köln) einen Smart-City-Entwicklungsgrad von über 50 Prozent. Neu dabei sind Kiel, Oldenburg, Braunschweig und Halle (Saale). Bad Nauheim beweist außerdem, dass auch Mittelstädte vorne mitspielen können.
Die Rangliste wird angeführt von München (53,2 Prozent), gefolgt von Hamburg (52,1 Prozent) und Berlin (50,1 Prozent). Köln liegt mit 50,0 Prozent knapp dahinter.
Stärkste Aufsteiger im Mittelfeld
Besonders deutlich verbessert haben sich Andernach (8,3 Prozent auf 21,2 Prozent), Aalen (28,2 Prozent auf 39,5 Prozent) und Achim (27,0 Prozent auf 36,9 Prozent). „Wichtig ist jetzt, dass Städte schon ergriffenen Smart-City-Maßnahmen messbar machen, evaluieren und anhand dessen gezielt weiterentwickeln“, sagt Leonie Schiermeyer, Associate bei Haselhorst Associates.
Verstetigung als nächster Schritt
Seit 2022 liegt das durchschnittliche Wachstum der Städte bei rund 15 Prozent pro Jahr. Viele Förderprogramme laufen jedoch aus, darunter das bundesweite Programm „Modellprojekte Smart Cities“. „Dank des Förderprogramms haben die Smart-City-Aktivitäten in Deutschland erheblich an Dynamik gewonnen. Jetzt kommt es darauf an, die Projekterfolge zu sichern und neue Förderwege zu schaffen“, sagt Schiermeyer. (pms)




