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aliunid will bei Strommangellage unterstützen

15.09.2022 – Die Schweiz bereitet sich auf eine Strommangellage vor. Schon in wenigen Monaten könnte die Nachfrage nach elektrischer Energie das Angebot während mehrerer Tage oder Wochen übersteigen. Dann, wenn Stromproduktion und -lieferung wegen verschiedener Faktoren zu gering ausfallen. Zu diesen Faktoren zählen tiefe Speicherstände der Stauseen, wenig Wind und Sonne sowie der Ausfall von Kraftwerken im Ausland.

Die Schweizerischen Verteilnetzbetreiber sind der OSTRAL (Organisation für Stromversorgung in Außerordentlichen Lagen) angeschlossen, über welche Angebots- und Verbrauchslenkungen koordiniert werden. Die Verteilnetzbetreiber sind während einer Strommangellage erste Kontaktstelle und informieren die Stromkund:innen direkt über die Umsetzung der Maßnahmen.

In den unterschiedlichen Phasen der Strommangellage, welche von der Überwachung der Situation zur Alarmierung und erhöhten Bereitschaft bis hin zur Kontingentierung und Abschaltung führen, ist es für Verteilnetzbetreiber zentral, umfassend über die Situation in ihrem Versorgungsgebiet informiert zu sein. Monitoring, Forecasting, Reporting, und Benachrichtigungen an Großkunden müssen modernste Anforderungen erfüllen und aufeinander abgestimmt sein.

Grafik aliunid Swiss Internet of Things

Verteilnetzbetreiber und Großkund:innen sind über das Swiss Internet of Things verbunden. Grafik: aliunid AG

Lösung beinhaltet verschiedene Module

Grafik aliunid Platform Gateway App

Die aliunid Utility Plattform, das aliunid Gateway und die aliunid Smartphone-App sollen Verteilnetzbetreiber vor, während und nach der Strommangellage unterstützen. Grafik: aliunid AG

Das Startup aliunid bietet mit dem „Power Kit“ Verteilnetzbetreibern und deren Großkunden bei einer Strommangellage eine Lösung auf Basis von Echtzeitdaten an. Zentrale Elemente des Angebots seien das „aliunid Gateway“ als Bindeglied zwischen dem Stromzähler und den digitalen Anwendungen von aliunid, die „aliunid Utility Plattform“ für das Management der Energiedaten, Auswertungen via Smartphone-App sowie das von Appmodule in Partnerschaft mit aliunid entwickelte Swiss Internet of Things (SIoT).

Nutzer:innen des aliunid Power Kit sollen in der Lage sein, innerhalb von Tagen zehn Messpunkte anschließen zu lassen und in der Utlity Plattform sowie der Smartphone-App einzusehen. Weitere Spezifikationen würden die flexible Bündelung der Kund:innen im Verteilnetz, das Monitoring und die Optimierung des Stromverbrauchs, das Erstellen von Prognosen und Berichten, die Nutzung eines integrierten Kommunikationskanals sowie eine lückenlose, zählerspezifische Dokumentation der Nachrichten pro Großkunde ermöglichen. Jeder Kunde erhält eine eigene private Cloud. Die Daten befinden sich in der Schweiz, geschützt durch das Schweizer Datenschutzgesetz. Dies sei im Krisenfall essenziell, um keine Abhängigkeiten entstehen zu lassen.

Die Lösungen von aliunid würden heute von über 30 Schweizer Unternehmen aller Wertschöpfungsstufen der Energiewirtschaft und aus allen Landesteilen genutzt. (ds)

www.aliunid.com