30.04.2026 – Siemens Smart Infrastructure adressiert mit seinem neuen Managed Detection and Response-Service Energieversorger und weitere KRITIS-Betreiber.
Siemens bietet mit seinem Managed Detection and Response-Service (MDR) eine Überwachung von IT und Betriebstechnologie (OT) rund um die Uhr. Unternehmen sparen mit dem NIS-2-konformen MDR-Service nach Siemens-Angaben 80 Prozent ihrer Investitionskosten im Vergleich zum Aufbau eines eigenen Security Operation Centers (SOC). Durch die Analyse möglicher Gefahrfälle und daraus abzuleitende Handlungsempfehlungen seien Cyberbedrohungen wesentlicher schneller zu erkennen.
Gefahren priorisieren, frühzeitig handeln
Die sicherheitsrelevanten Daten aus IT und OT werden an das SOC sicher übermittelt. Danach folgt die Analyse der eingehenden Ereignisse: Liegt ein Fehlalarm vor? Wie ist ein kritischer Vorfall einzustufen und zu priorisieren? Auf dieser Basis erhält der Kunde konkrete Handlungsempfehlungen, um das auffällige Ereignis zu beheben oder einzudämmen. Siemens verspricht, dass die Standards für die proaktive Gefahrenabwehr stets erweitert und an neue Bedrohungslagen angepasst werden. Die laufenden Betriebskosten können nach Aussage von Siemens durch das Servicemodell um bis zu 50 Prozent reduziert werden.
„Unser MDR-Service kombiniert Technologie mit der Expertise unserer OT-Spezialisten. So können sich Betreiber kritischer Infrastrukturen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während wir ihre Systeme vor Cyberangriffen schützen. Nur so können wir die digitale Transformation sicher vorantreiben und zur Beschleunigung der Energiewende beitragen“, sagt Stephan May, CEO Electrification and Automation bei Siemens Smart Infrastructure.
Die Hertener Stadtwerke gehören zu den ersten Kunden des Siemens-Lösung in Deutschland. Der kommunale Versorger nutzt den neuen MDR-Service bereits, um seine betriebstechnischen Anlagen abzusichern. „Der MDR-Service von Siemens ist für uns ein entscheidender Baustein, um diesen Anforderungen gerecht zu werden und unsere kritische Infrastruktur zu schützen. Er hilft uns, die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen und gibt uns gleichzeitig die Gewissheit, dass unsere Systeme von Experten jederzeit überwacht sind, sodass wir uns auf die zuverlässige Energieversorgung konzentrieren“, betont Stefan Burkert, Abteilungsleiter Kommunikationstechnik bei den Hertener Stadtwerken. (cst)
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