25.09.2026 – Die Stadtwerke Bonn haben gemeinsam mit GISA erfolgreich ein neues Data Warehouse auf Basis von SAP BW/4HANA eingeführt.
Mit dem Wechsel von SAP BW 7.5 auf SAP BW/4HANA 2023 hat das kommunale Unternehmen nach eigenen Angaben die Modernisierung seines Data Warehouse fortgesetzt und so seine Analytics-Landschaft technologisch neu aufgestellt. Ziel des vom IT-Unternehmen GISA unterstützen Projekts war es, zentrale geschäftsrelevante Auswertungen in eine moderne Systemumgebung zu überführen, bestehende Datenmodelle zu optimieren sowie die Voraussetzungen für zukünftige Analyse- und Reporting-Anwendungen zu schaffen.
„Mit der Einführung von SAP BW/4HANA haben wir einen entscheidenden Technologiesprung gemacht. Die neuen Analyseoptionen, die höhere Geschwindigkeit und die klare Struktur des Systems unterstützen uns optimal dabei, datenbasierte Entscheidungen schneller und sicherer zu treffen“, erklärt Jan Philipp Desler, SAP Berater IT/ERP – Core Module bei den Stadtwerken Bonn.
Komplexität reduzieren
Bis zur Migration auf SAP BW/4HANA war das bisherige SAP Business Warehouse über viele Jahre im Bonner Unternehmen gewachsen und hatte damit eine entsprechend hohe Komplexität erreicht. Mit Blick auf das nahende Release-Ende entschieden sich die Verantwortlichen für den Aufbau eines neuen Data-Warehouse-Systems auf Basis von SAP BW/4HANA 2023. Im Rahmen dieses Projekts wurden unter anderem die Verkaufsstatistik, die bilanzielle Abgrenzung sowie die Planungskomponente der Deckungsbeitragsrechnung in die neue Systemwelt überführt. Gleichzeitig wurden bestehende Datenmodelle modernisiert und die Architektur gezielt verschlankt.
Ein besonderer Projektfokus lag darauf, nur relevante Altdaten in das neue System zu übernehmen – wodurch eine wartungsfreundlichere und übersichtlichere Architektur mit geringerer Komplexität entstehen soll. Die neue Plattform bietet zudem eine Grundlage für die weitere Entwicklung ihres Berichtswesens sowie für zukünftige Szenarien wie den Einsatz der SAP Analytics Cloud. (cp)



