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Studierende optimieren KI-Einsatz bei GISA

12.09.2022 – Studierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben in einem Praxisprojekt beim IT-Dienstleister GISA einen Machine-Learning-Anwendungsfall für das sogenannte Ticket-Dispatching optimiert.

GISA vermeldet, dass bei dem Unternehmen täglich zahlreiche Fehler- und Support-Tickets aufgenommen, vorbewertet und zur Verarbeitung an Support-Gruppen verteilt (Ticket-Dispatching) werden. Die damit betrauten Mitarbeitenden nutzen zur Unterstützung ein Machine-Learning-Modell. Dieses Modell schlägt auf Grundlage entsprechender Ticket-Parameter eine Prognose der zuständigen Support-Gruppe vor, basiere inzwischen jedoch auf einer gealterten Logik. Im Studierenden-Projekt wurde deshalb der bestehende Machine-Learning-Service analysiert und weiterentwickelt. Das von den Studierenden erarbeitete Künstliche-Intelligenz-Modell wird nun bei GISA eingeführt.

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Foto: Chen (chenspec) / pixabay.com

„Das Ergebnis des Praxisprojekts vereinfacht unser KI-Modell bei nur kleineren Anpassungen der zugrundeliegenden Architektur. Die Implementierung ist bereits geplant – ein voller Erfolg“, erklärt Michael Seifert, Projektbetreuer seitens GISA und führt aus. „Ich freue mich sehr, dass die Studierenden nicht nur Praxiserfahrung sammeln konnten, sondern zur konkreten Verbesserung eines bestehenden IT-Services beigetragen haben.“

Insgesamt acht Studierende aus den Fachbereichen Wirtschaftsinformatik und Human Resources Management nahmen am interdisziplinären Projekt teil und organisierten sich eigenständig als Projektteam. Der hallesche IT-Dienstleister GISA war erstmalig Praxispartner, engagiere sich indes seit einigen Jahren an der MLU und weiteren regionalen Hochschulen. (ds)

www.gisa.de
www.uni-halle.de