Einige gMSB haben die 20 Prozent-Quote erreicht. Auch die ersten Steuerboxen sind im Feld. Doch eine Frage bleibt: Wie kommen die Gateway-basierten Verbrauchsdaten bei den Kundinnen und Kunden an? Die geforderte Transparenz muss einfach zugänglich, anschaulich und nutzbar sein. Mit 100.000 visualisierten iMSys für über 30 Netzbetreiber unterstützt das GreenPocket-Team seine Marktpartner mit großer Erfahrung bei der schnellen und aufwandsarmen Umsetzung. Die Lösungen sind stabil, flexibel, White-Label-fähig, als App sowie Multimandanten-Modell einsetzbar und mehrspartenfähig, sodass auch Wärme, Gas und Wasser abgebildet werden. Ein intuitiver Registrierungsprozess erleichtert zudem das Onboarding.
Mehrwerte für wMSB und Unternehmen
Unternehmenskunden erwarten neben Energiebelieferung und Messdienstleistungen auch Transparenz in Form von professioneller Energiemanagement-Software. GreenPocket hat hier im letzten Jahr intensiv in die Produktweiterentwicklung investiert: Der neue digitale Zwilling ermöglicht Unternehmen mit großem Gebäudebestand wie etwa Kommunen, Universitäten, Kliniken oder der Wohnungswirtschaft eine realitätsnahe Abbildung von Gebäuden, Anlagen und Messobjekten. Durch die strukturierte Verknüpfung von Messdaten, Sensorinformationen sowie internen und externen Datenquellen wird Transparenz über Energieflüsse, Zusammenhänge und Effizienzpotenziale geschaffen. Die Lösung unterstützt ein hierarchisches, vergleichbares Monitoring und Benchmarking von Verbrauchs- und Erzeugungsanlagen und bildet damit die Grundlage für datenbasierte Analysen, fundierte Entscheidungen und ein passgenaues energiewirtschaftliches Management, etwa im Gebäudebetrieb, bei Photovoltaikanlagen oder Ladeinfrastruktur.
Intuitive Energiewende-Dashboards verschaffen Anwenderinnen und Anwendern sowie Versorgern oder wMSB einen schnellen Überblick über ihr Asset-Portfolio und machen Handlungsbedarfe frühzeitig sichtbar. So lassen sich Maßnahmen ableiten und Beschaffungsstrategien anpassen. Dazu werden direkt im EnMS-Tool Lastgänge von Gebäudeverbräuchen mit Rechnungen, Maßnahmendokumentationen und energetischem Gebäudesteckbrief verglichen. Im neuen integrierten Dokumentenmanagement können alle relevanten Dateien zentral gebündelt werden. Dokumente werden direkt Messobjekten zugeordnet, sind teamübergreifend verfügbar und unterstützen so transparente Prozesse und effizientere Arbeitsabläufe.
Kommunen: Energieberichte auf Knopfdruck – flexibel anpassbar
Die GreenPocket EnMS ermöglicht zudem die automatisierte, Template-basierte Erstellung von Energieeffizienzberichten für eine Dokumentation, etwa nach ISO 50001 oder VALERI, sowie interne und externe Reportings oder Audits. So können beispielsweise kommunale Energieberichte in kürzester Zeit erstellt werden. Eine automatische Korrektur-Hilfe unterstützt bei der gezielten Identifikation fehlender Daten.
Parallel baut GreenPocket den Einsatz künstlicher Intelligenz aus: So unterstützt ein KI-Chatbot bei Analyse, Bewertung und Nutzung der Energiedaten, welcher sich perspektivisch in einen Maßnahmenassistenten entwickeln wird, der Energie- und Effizienzmaßnahmen automatisiert und proaktiv empfiehlt.
„Wir wollen, dass unsere Kunden nicht nur Zahlen sehen, sondern Energieflüsse wirklich verstehen. Mit dem digitalen Zwilling, KI-gestützten Analysen und automatisierten Reports können sie Trends erkennen, Potenziale aufdecken und operative Entscheidungen auf einer belastbaren Datenbasis treffen“, unterstreicht Dr. Thomas Goette, CEO von GreenPocket.
Full-Service-Plattform in der Gruppe
Im letzten Jahr haben sich die Unternehmen Hausheld AG, Solandeo GmbH, Mako365 GmbH und GreenPocket GmbH zusammengeschlossen und bilden so die erste Full-Service-Plattform für Smart Metering in Deutschland. Ziel ist es, komplementäre Technologien zukunftssicher und intelligent zu vernetzen und neue Produktpotenziale entlang der gesamten energiewirtschaftlichen Wertschöpfung zu erschließen. 2026 wird GreenPocket das EnergieCockpit so erweitern, dass Verbrauchsdaten zeitnah und sicher über die HAN-Schnittstelle direkt den Endnutzenden zur Verfügung gestellt werden können, auch für den Voll-Rollout. Künftig sollen dabei auch Auflösungen unter 15 Minuten möglich sein. (pq)


