10.06.2026 – Das Beratungsunternehmen M3E veröffentlicht seinen aktualisierten Förderguide für elektrische Busse und Ladeinfrastruktur.
Das auf Elektromobilität spezialisierte Berliner Beratungsunternehmen M3E hat die fünfte, vollständig überarbeitete Version seines „M3E Förderguide: Elektrische Busse und Ladeinfrastruktur“ veröffentlicht. Das kostenlose Whitepaper bietet ÖPNV-Betreibern, privaten Verkehrsunternehmen und kommunalen Aufgabenträgern einen strukturierten Überblick über alle aktuell verfügbaren Förderprogramme sowie Finanzierungsoptionen zum Aufbau alternativ angetriebener Busflotten einschließlich der dafür notwendigen Lade- und Tankinfrastruktur – und dies auf Bundes-, Länder- und EU-Ebene.
Die wichtigste Neuerung in der aktuellen Ausgabe stellt nach Angaben der Autoren die umfassende Darstellung des neuen Bundesförderprogramms des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) dar. Für die neue Förderrunde stehen bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung, mit deren Hilfe mindestens 1.500 Busse mit alternativen Antrieben auf Deutschlands Straßen gebracht werden sollen.
Drei Fördersäulen
Das Programm gliedert sich in drei Fördersäulen, die unterschiedliche Zielgruppen adressieren. Dabei ist das Vergabeverfahren wettbewerblich organisiert und mit knappen Fristen versehen – bei einem maximalen Fördervolumen von 12,5 Millionen Euro je Antragsteller.
„Das neue Bundesförderprogramm ist ein starkes Signal – aber kein einfaches“, kommentiert Dr. Christian Milan, Gründer und Geschäftsführer der M3E GmbH. „Das wettbewerbliche Verfahren stellt hohe Anforderungen: Skizzen werden nach Klimawirkung, Fördermitteleffizienz und Umsetzungskonzept bewertet, und wer schlecht vorbereitet einreicht, scheidet aus. Verkehrsunternehmen und kommunale Aufgabenträger, die jetzt handeln wollen, sollten frühzeitig mit der Vorbereitung beginnen“, so Milan weiter.
Aktualisierte Länderprogramme
Neben der neuen Bundesförderung dokumentiert der aktualisierte Förderguide auch sämtliche relevanten Landesprogramme mit aktuellen Fristen, Fördersummen und Antragsvoraussetzungen. Abgedeckt werden aktuell Programme aus neun Bundesländern sowie aktuelle THG-Quoten-Informationen und weitere Förderinitiativen auf EU-Ebene.
Das aktualisierte Whitepaper steht hier kostenfrei zum Download zur Verfügung. (cp)



