Weitere Ergebnisse...

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors

Tanken, Rasten, Laden

06.07.2026 – Die Unternehmen E.ON und Tank & Rast erhalten den Zuschlag für den Aufbau eines Megawatt-Ladenetzes für E-Lkw entlang der Autobahnen: So sollen insgesamt 195 Ladepunkte an 24 Standorten entlang wichtiger Routen entstehen.

Im Rahmen der Deutschlandnetz-Ausschreibung des Bundes haben die beiden Unternehmen gemeinsam den Zuschlag für den Aufbau und Betrieb von Ladeinfrastruktur für schwere elektrische Nutzfahrzeuge erhalten. Das vergebene Los umfasst 195 Ladepunkte, die von E.ON und Tank & Rast an 24 Standorten umgesetzt werden. Dabei verantworten beide Partner jeweils die Hälfte der Standorte. Dies bedeutet: den Betrieb und die Integration von Verkehrsinfrastruktur auf der einen – sowie Planung, Aufbau und skalierter Betrieb von Schnellladeinfrastruktur – auf der anderen Seite.

(Bild: Autobahn Tank & Rast Gruppe GmbH & Co. KG)

(Bild: Autobahn Tank & Rast Gruppe GmbH & Co. KG)

„Der elektrische Schwerlastverkehr braucht ein Ladenetz, das unterschiedliche Anforderungen entlang und im Umfeld der Autobahnen abdeckt. Unsere Autohöfe sind dabei bereits heute ein wichtiger Baustein. Mit E.ON ergänzen wir diese Infrastruktur nun um Ladepunkte an weiteren geeigneten Park- und Pausenstandorten im Autobahnnetz. So entsteht Schritt für Schritt ein dichteres Angebot für die Logistik der Zukunft“, kommentiert Peter Markus Löw, CEO der Tank & Rast Gruppe, das Vorhaben.

Der Megawatt-Kern des Projektes

Mit dem Bau von 101 Megawatt-Ladepunkten (MCS) im Projekt soll eine der ersten großskaligen Anwendungen dieser Technologie im öffentlichen Raum entstehen. Der Ausbau folgt damit einem integrierten Ansatz: ultraschnelles Laden für kurze Stopps auf der Strecke, ergänzt um flexible und wirtschaftliche Lösungen für planbare Standzeiten. Auf diese Weise soll die Ladeinfrastruktur konsequent an den realen Einsatzprofilen im Güterverkehr ausgerichtet werden. Ergänzt wird die geplante Megawatt-Ladeinfrastruktur durch 32 400 kW-CCS-Ladepunkte für flexible Zwischenladungen bei kürzeren Ruhezeiten sowie 62 150 kW-CCS-Ladepunkte für längere Standzeiten – etwa über Nacht.

Neben der Ladeinfrastruktur umfasst das Vorhaben zentrale technische Komponenten wie Netzanschlüsse, Trafostationen, IT-Anbindung und Reservierungssysteme. Das Projekt ist Teil des staatlich unterstützten Aufbaus eines Hochleistungs-Ladenetzes entlang der Bundesautobahnen, mit dem E‑Lkw künftig auch auf langen Strecken schnell und wirtschaftlich geladen werden. Der erste Standort wird laut Planungen ab 2027 in Betrieb gehen. (cp)

www.edri.com

www.tank.rast.de