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Erstes Hybridprojekt der Innovationsausschreibung

10.02.2022 – Als erstes Projekt der Innovationsausschreibung der Bundesnetzagentur sind im bayerischen Hofheim zwei Intilion-Speichersysteme ans Netz gegangen. Der Hersteller aus Paderborn hat die beiden Großspeicher des Typs scalecube Ende Januar im neuen Solarpark Reckertshausen in Betrieb genommen. Projektentwickler ist die Firma MaxSolar, die den Solarpark konzipiert hat.

Strom in den Abendstunden und nachts einspeisen

Installation Stromspeicher Intilion Web

Intilion hat das Speichersystem mit Unterstützung von Hoppecke-Servicetechnikern im Dezember 2021 installiert. Foto: MaxSolar GmbH

Auf 13 Hektar hat MaxSolar zwei Kraftwerke mit einer Leistung von rund 10 MW errichtet. Der Solarpark teilt sich in zwei Freiflächenanlagen auf: Hassberge und Hühnerellern. Bei ersterer hat Intilion einen 1,45 MWh-Speicher mit einer Leistung von 1,3 MW und einem C-Koeffizienten von 1 installiert, das heißt er lässt sich innerhalb von einer Stunde komplett be- und entladen. In Hühnerellern steht ein Speicher mit einer Kapazität von 5,76 MWh. Da die Bundesnetzagentur in ihren Ausschreibungen im August 2021 eine Ausspeicherdauer von zwei Stunden vorgegeben hat, hat sich Intilion dort für ein System mit 0,5 C entschieden. Das Projekt in Hassberge ist dagegen Teil der Ausschreibung aus August 2020, die noch keine Vorgaben zur Ausspeicherdauer enthalten hatte. Die scalecubes speichern tagsüber Strom und speisen ihn bei keiner oder wenig Sonneneinstrahlung, z.B. in den Abendstunden und nachts, in das Netz ein.

Modularer Aufbau

Dank des modularen Aufbaus des scalecubes lassen sich einzelne Batteriestränge austauschen oder erweitern. Somit lässt sich die Kapazität in einem ersten Schritt um mehr als 570 kWh erweitern. Über die integrierte Cloudlösung lässt sich System überwachen, um eine möglichst hohe Verfügbarkeit und Lebensdauer sicherzustellen. (ds)

www.intilion.com
www.maxpower.de