13.06.2025 – Mit der Gründung der Energy Systems Alliance (ESA) wollen Solarwatt, Tibber und Kiwigrid regionalen Installationsbetrieben einen besseren Zugang zu vernetzten, zukunftssicheren Energiesystemen ermöglichen.
Ziel ist es, praxisgerechte Komplettlösungen aus Photovoltaik, Speicher, Energiemanagement und dynamischen Stromtarifen bereitzustellen. Diese sollen technisch aufeinander abgestimmt und durch Schulungen, Zertifizierungen und Vertriebsunterstützung ergänzt werden.

Mit starken Partnern im Rücken sollen Installationsbetriebe künftig besser von der Energiewende profitieren (Bild: anatoliy_gleb / stock.adobe.com, Symbolbild)
Erstes Partner-Event
Ab September sollen die ersten Systeme ausgeliefert werden. Bereits am 13. Juni findet das erste Partner-Event im Energiepark Neuwiese in Elsterheide statt. Die Allianz reagiert damit auf veränderte Marktbedingungen: Moderne Energiesysteme sind zunehmend komplex und beziehen nicht nur Geräte, sondern auch Strommarkt, Netz und Verbrauchsverhalten ein. Gleichzeitig geraten viele kleinere Installationsbetriebe unter Druck, da große Anbieter standardisierte Lösungen aus einer Hand vermarkten – oft in geschlossenen Systemen.
Die ESA setzt bewusst auf offene Standards und die Kombination von Hardware und intelligenten Stromtarifen. Installateure erhalten Zugang zu qualitätsgesicherten Systemkomponenten, technischer Unterstützung und digitalen Tools, unter anderem über die Plattform von Kiwigrid.
Planungs- und zukunftssicher
„Regionale Installateure, die nah am Endkunden sind, wollen ganzheitliche Lösungen anbieten“, sagt Peter Bachmann, CPO bei Solarwatt. „Mit der ESA sorgen wir dafür, dass komplexe Systeme für sie einfach handhabbar werden.“ Lars Schwarzelt, Geschäftsführer von Kiwigrid, betont: „Installationsbetriebe gewinnen durch die ESA nicht nur technologische Planungssicherheit, sondern auch ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell.“
Langfristig planen die Partner, weitere Unternehmen in die Allianz aufzunehmen – auch über den deutschen Markt hinaus. (pms)


