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Photovoltaik – ganz leicht 

15.07.2025 – Mit Leichtbau-PV-Modulen können auch traglastbeschränkte Flachdächer und Fassaden für die Stromerzeugung erschlossen werden. Full-Service-Anbieter OSNATECH hat mit Euronergy nun einen weiteren Hersteller an Bord. 

Die PV-Leichtbaumodule sind schnell montiert und erschließen viele Dächer für Solarkraft, die bislang nicht nutzbar waren. (Bild: Osnatech GmbH)

Bei Photovoltaik denken noch viele Ingenieure, Planer und Solateure  an Glasmodule – und damit an Gewicht. Doch der Markt für Leichtbau-Photovoltaik ist in Bewegung. Mit leichteren und dabei leistungsstärkeren Modulen ist PV heute auch auf rund 1,2 Milliarden Quadratmetern industriellen Flachdächern allein in Deutschland, auf denkmalgeschützten Gebäuden und an anspruchsvollen Fassaden möglich.  

„Geht nicht, gibt’s nicht. Das gilt für PV eigentlich schon länger, nur wissen es viele nicht oder sie sind einfach falsch beraten“, so OSNATECH-Geschäftsführer Matthias Mittelviefhaus. So wiegt zum Beispiel ein 420 Watt Modul von Euronergy Europe inklusive Unterkonstruktion weniger als fünf Kilo pro Quadratmeter. Seit Anfang 2025 erweitert Euronergy das Portfolio an Leichtbaulösungen von OSNATECH – als Ergänzung zu den bereits seit fünf Jahren vermarkteten Sunman-Leichtmodulen.

Leichtbaumodule für alle Fälle 

Das Team der OSNATECH ist mittlerweile als Spezialist für leichte Photovoltaik bekannt. Bis Ende 2024 hat das niedersächsische Unternehmen mit Leichtbaumodulen – nicht zu verwechseln mit den sogenannten Folien- oder Dünnschichtmodulen – nach eigenen Angaben PV-Anlagen auf einer Fläche von weit über 120.000 Quadratmetern installiert. Diese liefern zusammen mehr als 20 GWh Strom. Zusammengerechnet haben die Betreiber damit mehr als 8,2 Millionen Kilogramm CO2 eingespart.  

„Mit Euronergy verfügen wir neben Sunman über weitere hochwertige Lösungen für Projekte mit ganz speziellen Anforderungen an Technik und Design – nicht nur im gewerblichen Bereich“, erläutert Stefan Pott, Vertriebsverantwortlicher bei OSNATECH: „Wenn bisher galt, dass wir annähernd 90 Prozent aller Anfragen positiv beantworten konnten, nähern wir uns mit der revolutionären (PEC)/U-IBC-Technologie und der Möglichkeit, Module in vielen Farben zu erhalten und dem zertifizierten Einsatz auf denkmalgeschützten Gebäuden jetzt den 100 Prozent.”  

Dank der Installation mit Spezialklebern könne ein komplettes Foliendach auch schon mal in nur drei Tagen mit PV-Modulen ausgestattet werden, fügt er mit Blick auf ein gerade abgeschlossenes Projekt mit Bauunternehmen Joseph Hubert in Fürth. Nach sorgfältiger Planung konnten dort 123 ultraleichte PV-Module inklusive Unterkonstruktion in ultraschnellen 72 Stunden mit Primer und Spezialkleber montiert werden. (pq) 

www.osnatech.de