16.10.2026 – RWE hat die Leistung seines Solarparks entlang der A44n auf mehr als 100 Megawatt Peak ausgebaut.

Der Solarpark nahe des Tagebaus Garzweiler an der A44 zwischen Jüchen und Bedburg. (Bild: Teos Energy GmbH)
Auf rekultivierten Flächen des Braunkohletagebaus Garzweiler zwischen Jüchen und Bedburg hat RWE die zweite Ausbaustufe des Solarparks an der BAB 44n abgeschlossen. Bisher erreichte die Bestandsanlage, die seit Dezember 2025 in Betrieb ist, eine maximale Leistung von 86,5 Megawatt Peak. Seit Sommer dieses Jahres erfolgte die zweite Ausbaustufe. Dafür installierte RWE am Standort im Rhein-Kreis Neuss mehr als 30.000 zusätzliche Solarmodule, die eine zusätzliche Leistung von 19,2 Megawatt Peak bereitstellen. Insgesamt erhöht sich die Gesamtkapazität des Solarparks nach RWE-Angaben damit auf 105,7 Megawatt Peak. „Unsere rekultivierten Flächen am Tagebau Garzweiler eignen sich in besonderem Maße für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dabei können wir auf der jahrzehntelangen Erfahrung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine sichere Energieversorgung aufbauen“, befindet Thomas Körber, Vorstandsmitglied bei RWE Power und Leiter des Ressorts Braunkohle.
Batteriespeicher folgt
Ergänzend zur vollständig in Betrieb genommenen Solaranlage errichtet RWE am Standort einen 75-Megawattbatteriespeicher. Die Anlage mit einer Speicherkapazität von 150 Megawattstunden soll Regelenergie bereitstellen, um die Stabilität des Stromnetzes zu gewähren. Die Fertigstellung erfolgt planmäßig im Frühjahr 2027. Der neue Speicher wird über denselben Netzanschluss wie die benachbarte Solaranlage angeschlossen. „Mit der Erweiterung unseres Solarprojekts und dem neuen Batteriespeicher setzen wir unser Engagement für den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Rheinischen Revier konsequent fort. Entlang der A44n wird der Wandel hin zu einer neuen Energielandschaft sichtbar: Hier ergänzen sich Windkraft, Solarenergie und Batteriespeicher“, betont Sopna Sury, CEO RWE Renewables Europe & Australia. (cst)


