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Strom und Wärme intelligent messen

27.08.2026 – Der Messstellenbetreiber metiundo digitalisiert die Messinfrastruktur für Mieterstrom der Düsseldorfer Rheinwohnungsbau GmbH. 

Bild: FrameYesil/stock.adobe.com (KI-generiert)

Etwa 640 Wohnungen in über 100 Gebäuden wurden bereits mit intelligenter Messtechnik für Wärme und Strom ausgestattet. Im Rahmen der gemeinsamen Partnerschaft sollen die Mieterstrom-Anlagen gemäß der Dekarbonisierungsstrategie des Wohnungsunternehmens messtechnisch erschlossen werden.  

Wohnungswirtschaft als Treiber des Rollouts 

Während sich Messstellenbetreiber beim Smart-Meter-Rollout in den meisten Fällen auf die gesetzliche Pflichteinbaufälle konzentrieren, wählen Metiundo und Rheinwohnungsbau bewusst eine andere Variante: Um eine vollständige, kontinuierliche Datengrundlage zu erhalten, hat sich die Wohnungsbaugesellschaft für einen freiwilligen, vollständigen Ausbau im Bereich der elektrifizierten Heizzentralen entschieden – so kann der Gebäudebestand energetisch gesteuert werden. Rheinwohnungsbau handelt damit nach dem wettbewerblichen Messstellenbetriebsgesetz.  

Eine Messinfrastruktur für Strom und Wärme 

Im Rahmen der Partnerschaft übernimmt metiundo den Messstellenbetrieb: Dazu gehören die Bereitstellung digitaler Strom- und Wärmezähler sowie die durchgängige Erfassung und Übertragung der Verbrauchdaten über eine gemeinsame Infrastruktur. Auf dieser Basis werden präzise Mieterstrom-Abrechnungen, detaillierte Verbrauchsanalysen, ein gebäudeübergreifendes Energiemanagement und die Optimierung der Wärmeversorgung ermöglicht. Damit entstehen Anwendungsmöglichkeiten, die über den reinen Zählerbetrieb hinausgehen.  

Dennis Nasrun, Co-Founder & CEO von metiundo: „Eine erfolgreiche Dekarbonisierung steht und fällt mit der Qualität der Datengrundlage. Unsere Aufgabe ist es, aus Zählerständen belastbare Informationen zu machen, mit denen die Rheinwohnungsbau ihre Klima- und PV-Strategie steuern kann. Dass seit 2024 bereits mehrere Hundert Wohnungen digitalisiert sind, zeigt, wie schnell das gelingt, wenn Wohnungsunternehmen und Messstellenbetreiber eng zusammenarbeiten.“ 

Die umfassende Datengrundlage ermöglicht es der Rheinwohnungsbau, CO₂-Emissionen zu senken, Investitionen im Bestand gezielter zu steuern und gleichzeitig die Kosten für die Mieterschaft und das Unternehmen zu reduzieren. So kann die Klima- und PV-Strategie des Unternehmens gezielt gefördert werden.  

Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer der Rheinwohnungsbau GmbH, ergänzt: „Die Umsetzung von Mieterstrommodellen und die Optimierung unserer Energieverbräuche sind ohne belastbare und kontinuierlich verfügbare Messdaten nicht denkbar. Mit metiundo haben wir einen flexiblen und leistungsstarken Partner gefunden, der uns dabei unterstützt, die notwendige Datengrundlage für die Dekarbonisierung unseres Bestands zu schaffen. So können wir Energie effizienter nutzen, den Ausbau erneuerbarer Energien gezielt vorantreiben und unseren Mieter:innen mehr Transparenz sowie zukunftsfähige Energielösungen bieten.“ 

Ausblick: Digitale Messinfrastruktur im gesamten Mieterstrom-Bestand 

Derzeit werden im Rahmen der Partnerschaft zukünftige Maßnahmen überlegt. In den nächsten Jahren soll das gesamte Mieterstrom-Angebot der Rheinwohnungsbau mit intelligenten Messsystemen für Strom und Wärme von metiundo ausgestattet werden. So sollen die Voraussetzungen für eine weitere Elektrifizierung und Dekarbonisierung des Bestands geschaffen werden – vom Ausbau der Photovoltaik über die Optimierung der Wärmeversorgung bis hin zu künftigen Effizienzmaßnahmen. (rp) 

https://www.rheinwohnungsbau.de/ 

https://www.metiundo.io/