11.08.2025 – Vier von fünf Deutschen halten einen großflächigen Stromausfall für das folgenschwerste Infrastrukturrisiko.
Obwohl die Ausfallzeiten im deutschen Stromnetz im internationalen Vergleich niedrig sind, fürchten sich viele Menschen hierzulande vor einem länger andauernden Stromausfall. Dies zeigt eine aktuelle und repräsentative Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Energietechnikanbieters Trench Group: Demnach sehen 81 Prozent der 5.000 befragten Bürger:innen in einem weiträumigen Stromausfall die größte Bedrohung für die heimische Infrastruktur. Als besonders gravierend werden dabei mögliche Folgen wie das Versagen der Lebensmittelkühlung (65 Prozent), Probleme bei der Wasserversorgung (49 Prozent) und fehlende Heizung (33 Prozent) befürchtet.

Symbolbild: Die Mehrheit der Deutschen treibt Blackout-Sorgen um. (Bild: Leopard / stock.adobe.com (KI-generiert)
Gleichzeitig schätzt rund ein Viertel der Befragten (27 Prozent) die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios innerhalb der nächsten zwölf Monate als realistisch ein – und dies trotz nachweislich geringer Unterbrechungszeiten in der deutschen Stromversorgung.
„Die Angst, die sich in unserer Umfrage zeigt, ist das Ergebnis aktueller Geschehnisse, wie den Stromausfällen am Flughafen London-Heathrow und auf der iberischen Halbinsel im Frühjahr. Die Menschen spüren, dass die Einschläge näherkommen“, kommentiert Bahadir Basdere, CEO der Trench Group, die Ergebnisse. „Die Antwort darauf kann nur sein, die Stromnetze zügig auszubauen – und nicht, den Ausbau der Erneuerbaren zu bremsen“, so Basdere weiter. (cp)


