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Digitale Steuerbox von Swistec schließt BSI-Zertifizierung ab

27.02.2026 – Die Swistec GmbH hat für ihre Steuerbox SwiSBox EEBUS zwei Zertifikate des BSI erhalten.

Zertifikatsübergabe auf der E-world energy and water durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Essen. <yoastmark class=

Swistec hat unter anderem ein Zertifikat für den erfolgreichen Abschluss seiner Steuerbox nach BSI TR-03109-5 erhalten. Die technische Richtlinie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beinhaltet funktionale und informationstechnische Sicherheitsanforderungen für CLS-Komponenten mit mindestens einem CLS-Kommunikationsadapter. Zudem trägt die Steuerbox SwiSBox EEBUS uch das Zertifikat für die Beschleunigte Sicherheitszertifizierung (BSZ). Diese dient dem Nachweis und der Prüfung der IT-Sicherheitsleistungen. Die Steuerbox ist nach Herstellerangaben für den Rollout digitaler Steuertechnik mit Hilfe intelligenter Messsysteme (iMSys) in der Niederspannung spezialisiert.

Kompatibel mit allen zertifizierten SMGWs

Die BSI-zertifzierte Steuerbox SwiSBox EEBUS. (Bild: Swistec GmbH)

Die BSI-zertifzierte Steuerbox SwiSBox EEBUS. (Bild: Swistec GmbH)

Die SwiSBox EEBUS ist für den Einsatz im Home Area Network (HAN) in Verbindung mit einem BSI-zertifizierten Smart-Meter-Gateway (SMGW) vorgesehen. Durch die Zertifizierung nach BSI TR-03109-5 sei die Interoperabilität mit allen zertifizierten Smart-Meter-Gateways gewährleistet. „Über die vom SMGW bereitgestellte TLS-Proxy-Funktionalität wird eine sichere Verbindung zwischen Kommunikationspartnern im WAN des SMGW und der SwiSBox EEBUS im HAN hergestellt. Die SwiSBox EEBUS unterstützt die in der BSI TR-03109-5 definierte sichere und integritätsgeschützte CLS-Kommunikation“, betont das Bornheimer Unternehmen.

Über die EEBUS Anwendungsfälle LPC (Limitation of Power Consumption) und LPP (Limitation of Power Production) erfülle die SwiSBox EEBUS die technischen Vorgaben aus § 14a EnWG und § 9 EEG. Die Lösung schaffe eine netzorientierte und marktdienliche Steuerung von Verbrauchs- und Erzeugungsanlagen in Abhängigkeit von Netzkapazitäten und Betreiberanforderungen. Die SwiSBox ermöglicht die Steuerung sowohl über EEBUS als auch über Relais. Dies habe den Vorteil, dass ergänzend zu steuerbaren Einrichtungen – unabhängig von einer digitalen Schnittstelle – auch Bestandanlagen integriert werden können.

„Mit dem erfolgreich abgeschlossenen BSZ-Verfahren schaffen wir eine belastbare Grundlage für den sicheren Einsatz digitaler Steuertechnik im Feld. Unser im eigenen Haus nach EEBUS-Spezifikationen entwickelter Software-Stack ermöglicht eine kontrollierte Weiterentwicklung der Schnittstelle und unterstützt die herstellerübergreifende Kommunikation mit steuerbaren Einrichtungen“, sagt Swistec-Geschäftsführer Gerd Hoepfner. „Damit können Netzbetreiber die Migration heterogener Bestandsinstallationen hin zu digitaler Interoperabilität im operativen Netzbetrieb verlässlich planen.“ (cst)

www.swistec.de