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Höhere Verteilkapazität

10.07.2026 – Die Bayernwerk Netz GmbH hat das Umspannwerk Obing vollständig in Betrieb genommen.

Das neue Umspannwerk bei Obing ersetzt die alte Anlage aus den 1970er-Jahren. (Bild: Bayernwerk Netz GmbH)

Das neue Umspannwerk bei Obing ersetzt die alte Anlage aus den 1970er-Jahren. (Bild: Bayernwerk Netz GmbH)

Das Umspannwerk Obing im Landkreis Traunstein ist nach dem Anschluss des dritten Transformators Ende Juni vollständig ans Netz gegangen. Die Anlage erbringt eine Verteilleistung von 140 Megavolt-Ampere. Im Vergleich zum alten Umspannwerk aus den 1970er-Jahren entspricht dies nach Angaben der Bayernwerk Netz der 1,75-fachen Kapazität zur Verteilung erneuerbarer Energie. Für die Hoch- und Tiefbauarbeiten war die Pfingstl GmbH & Co. KG im Auftrag der Bayernwerk Netz verantwortlich. Die Elektromontage übernahm die BKW Anlagentechnik GmbH aus Geisenhausen.

Vom Umspannwerk Obing werden die Gemeinden Obing, Kienberg, Seeon-Seebruck und Pittenhart sowie Teile der Gemeinde Schnaittsee im Landkreis Traunstein mit Strom versorgt. Im Landkreis Rosenheim sind die Gemeinde Höslwang sowie Teile der Gemeinden Amerang und Eggstätt an das Umspannwerk angeschlossen.

Das neue Umspannwerk südlich von Ilzham ersetzt die alte Anlage am Lohenfeld in Obing, die derzeit zurückgebaut wird. Die Hochspannungsleitung, die zum bisherigen Standort führte, ist bereits abgebaut. Das neue Umspannwerk befindet sich direkt unter der Hochspannungsleitung zwischen Rosenheim und Töging, sodass es direkt an einen vorhandenen Masten angeschlossen werden konnte. Eine neue Hochspannungsleitung zur Anbindung war somit nicht nötig. Die Bayernwerk Netz hat zudem alle Mittelspannungsleitungen, die zum alten Umspannwerk führten, in die neue Anlage verlegt. Den finanziellen Aufwand für das Gesamtprojekt beziffert das Unternehmen auf etwa 29 Millionen Euro. (cst)

www.bayernwerk-netz.de