06.07.2026 – MITNETZ STROM hat erstmals erfolgreich eine mobile Trafostation im Praxisbetrieb eingesetzt. So können Kund:innen auch bei Störungen oder Bauarbeiten effizient versorgt werden.

Die mobile Trafostation passt auf einen Hänger und ist bei Störungen oder Baumaßnahmen schnell einsatzbereit (Bild: Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom GmbH)
Die Premiere in Kleinolbersdorf-Altenhain bestätigte die Einsatzfähigkeit und zeigte gleichzeitig das Potenzial flexibler Versorgungslösungen im Netzbetrieb. Insgesamt stehen im Netzgebiet derzeit zwei mobile Trafostationen zur Verfügung.
Die mobile Station ersetzte während Bauarbeiten eine konventionelle Trafostation und machte damit aufwendige Provisorien wie Kraneinsätze oder den Einsatz von Netzersatzanlagen überflüssig. Dadurch konnten sowohl Kosten gesenkt als auch Gefährdungen reduziert werden. Als kompakte, transportable Einheit ermöglicht die mobile Trafostation eine schnelle und flexible Stromversorgung bei geplanten Maßnahmen und Störungen.
Prozesse erprobt
Im Pilotprojekt wurden nach Angaben des Netzbetreibers nicht nur die technischen Funktionen, sondern auch die Abläufe von Planung bis Inbetriebnahme erfolgreich unter realen Bedingungen erprobt. Mehrere Organisationseinheiten arbeiteten dabei eng zusammen – von der Regelwerkserstellung über Planung und Montage bis zum operativen Einsatz vor Ort.
Mit dem ersten Einsatz in Chemnitz-Altenhain sieht MITNETZ STROM damit nicht nur einen technischen Meilenstein erreicht, sondern auch einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung der betrieblichen Abläufe. Die Erfahrungen aus der Pilotphase bilden die Grundlage für die weitere Standardisierung und den zukünftigen Einsatz mobiler Trafostationen im Netzgebiet. (pq)

