17.09.2026 – Die Swistec-Steuerbox SwiSBox / SwiSBox EEBUS hat die neue Firmware-Version 2.1.0 erhalten.
Die neue Firmware der SwiSBox setzt die Anforderungen des FNN-Lastenhefts Steuerbox V1.5 um. Dazu gehören unter anderem die Steuerung von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen und Erzeugungsanlagen über das intelligente Messsystem oder die Unterstützung der netzorientieren Steuerung mit §14a EnWG und §9 EEG. In der Variante SwiSBox EEBUS sind die EEBUS-Anwendungsfälle MPC (Monitoring of Power Consumption) und MGCP (Monitoring of Grid Connection Point) verfügbar.
Eine Neuerung ist die Erweiterung auf das TLS 1.3, einen Schutzmechanismus gegen massiven Mukticast-Traffic. Zudem können Firmware-Updates künftig sofort oder zu frei wählbaren Zeitpunkten in der Zukunft installiert werden. Dies sorge nach Angaben von Swistec für eine erleichterte Planung von Wartungsfenstern. Darüber hinaus wurden Failsafe-Werte für die Einspeisung und den Bezug von Wirkleistung implementiert. Zur Verbesserung der Betriebssicherheit wurde der Heartbeat-Zyklus auf 30 Sekunden verkürzt. Zusätzlich wurde ein Überwachungsmechanismus zur Erkennung ausbleibender Heartbeat-Nachrichten umgesetzt. Bei Erkennung einer Kommunikationsstörung kann dadurch der definierte Failsafe-Zustand aktiviert werden. „Wir setzen mit jedem Update nicht nur aktuelle regulatorische Vorgaben um, sondern lassen auch stets die fachlichen Erfahrungswerte unserer Kunden und Partner einfließen. So können wir Verteilnetz- und Messstellenbetreiber bei der Umsetzung von § 14a EnWG und § 9 EEG sowie weiteren Anwendungsfällen bestmöglich unterstützen“, erklärt Hans Hamacher, Leiter Entwicklung SwiSBox bei der Swistec GmbH. (cst)



