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Neues Modul von gridX für die Steuerung nach § 14a EnWG

10.05.2024 – Beim Münchener Unternehmen gridX steht eine Modul-Innovation kurz vor der Markteinführung, die flexible Verbrauchseinrichtungen im Niederspannungsnetz steuern soll.

Bild: gridX GmbH

Mit dem neuen Modul „Grid Signal Processor“ will gridX die Anforderungen des § 14a EnWG in die Praxis „Behind the Meter“ umsetzen. In einem Pilotlauf unter Reallaborumgebung konnte der Hersteller nach eigenen Angaben belegen, dass sein smartes Energiemanagementsystem in § 14a-relevanten Situationen beim intelligenten Messystem (iMSys) ankommende Steuersignale aus dem Verteilernetz verarbeitet und so Energieanlagen – wie etwa Ladestationen oder Wärmepumpen – innerhalb des betreffenden Netzanschlusspunktes im Bedarfsfall dimmen kann.

Dabei ist das neue Modul „Grid Signal Processor“ als Erweiterung des bisherigen Modul-Portfolios gedacht. Unterm Strich soll die Modul-Innovation grundsätzlich zwei wesentliche Aspekte abdecken. Erstens soll das neue Modul die Steuerbarkeit lokaler Stromverbrauchsstellen gemäß den regulatorischen Vorgaben sicherstellen – etwa in Netzengpasssituationen nach § 14a EnWG. Zweitens sollen den Nutzer:innen von regelbaren Verbrauchseinrichtungen in solchen Situationen genügend Anwenderkomfort erhalten bleiben. Ziel ist es, die Leistungsbegrenzungen vor Ort so gut wie möglich abzufedern, zum Beispiel durch die Nutzung lokaler Solarstromproduktion oder Speicherkapazitäten.

Für Unternehmen, die das Modul zukünftig bei ihren eigenen Kunden einsetzten wollen, stellt das System die Verbrauchseinschränkungen transparent dar und dokumentiert etwaige Komforteinschränkungen. Nach Angeben des Herstellers soll das Modul im Herbst 2024 am Markt platziert werden. (cp)

Bild: gridX GmbH

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