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Neues Umsetzungsmodell für A-Nord

Amprion Erkabel Eschweiler Allegro

Foto: Amprion GmbH / Lutz Kampert

11.10.2022 – Amprion hat seine Partner für den Bau der Gleichstromverbindung A-Nord ausgewählt. Ein Konsortium von acht Unternehmen wird für den Tiefbau der 300 Kilometer langen Erdkabeltrasse verantwortlich sein – von der technischen Detailplanung bis zur Umsetzung. Die Partner arbeiten nach dem Modell der Integrierten Projektabwicklung (IPA). Die 100 Kilometer parallel verlaufenden Offshore-Systeme DolWin4 und BorWin4 wollen Amprion und Amprion Offshore ebenfalls über das IPA-Modell abwickeln.

Insgesamt zehn Konsortien hatten sich für den Bau der Gleichstromtrasse beworben. Nach einem ersten Auswahlverfahren hatte Amprion fünf Bewerbungen intensiver geprüft. Es folgten Interviews und eine Nutzwertanalyse, an deren Ende drei Bewerber in der Auswahl blieben. Schließlich wurde dann nach jeweils zweitägigen Workshops, die mit den verbliebenen Konsortien durchgeführt wurden, über den Zuschlag entschieden.

Amprion nutzt IPA-Modell zum ersten Mal

Für den Übertragungsnetzbetreiber sei es ein Novum, dass ein Netzausbauprojekt im Wesentlichen über die Integrierte Projektabwicklung fertiggestellt werden soll. „Über dieses Modell fördern wir die effiziente Zusammenarbeit bei allen Projektbeteiligten. Jeder übernimmt Verantwortung und versucht, Ressourcen örtlich sowie zeitlich dort einzusetzen, wo sie für das Projekt am besten sind“, erklärt Dr. Jörn Koch, Leiter Gleichstromprojekte bei Amprion. Ein eigenes, spezielles Vergütungssystem gehöre zu dem Modell ebenfalls dazu.

Amprion sei es wichtig gewesen, möglichst mit regionalen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Am Ende habe sich ein Konsortium mit diesem Anforderungsprofil durchgesetzt. Folgendes Bewerberteam hat den Zuschlag bekommen: Ingenieurbüro H. Berg & Partner GmbH (Aachen), Bohlen & Doyen Bau GmbH (Wiesmoor), Fischer Teamplan Ingenieurbüro GmbH (Koblenz), Heitkamp & Hülscher GmbH & Co. KG (Stadtlohn), Heitkamp Bauholding GmbH (Herne), Rohrleitungsbau Niederrhein GmbH (Krefeld), Klaus Stewering GmbH & Co. KG (Borken) sowie Bogenstahl Bauunternehmen GmbH (Legden).

Für die Parallelführung von A-Nord und den Offshore-Systemen DolWin4 und BorWin4 würden weitere regional tätige Bauunternehmen beauftragt. (ds)

www.amprion.net