20.07.2026 – Die Trafotüren von System Schröders haben die Prüfung nach DIN EN 60529 bestanden.
Trafotüren müssen als wirksamer Schutzschild fungieren, damit die elektrischen Komponenten von Trafostationen vor Umwelteinflüssen und unbefugtem Zugriff geschützt werden. System Schröders hat nun die Prüfung nach DIN EN 60529 erfolgreich bestanden, bei der verschiedene IP (Ingress Protection)-Schutzarten klassifiziert werden. Dem IP-Code für die jeweilige Schutzart folgen stets zwei Ziffern. Die erste Ziffer gibt den Schutz vor festen Fremdkörpern auf einer Skala von 0 bis 6 an. Ziffer zwei zeigt den Schutz vor Wasser und Feuchtigkeit (Skala von 0 bis 9). Die Trafotüren erfüllen durch die erfolgte Prüfung den Spritzwasser- und Stocherschutz bis zur Schutzart IP 44. Der Nachweis bestätigt nach Angaben von System Schröders, dass die Lüftungsgitter der Trafotüren zuverlässig gegen das Eindringen fester Fremdkörper mit einem Durchmesser ab 1 mm sowie gegen allseitiges Spritzwasser schützen.
Einbruchs- und Störlichtbogenschutz
Zusätzlich zur Schutzart IP 44 erfüllen die Trafotüren die Vorgaben für den Einbruchsschutz bis RC4 (stark gefährdete Bereiche, KRITIS, Gewerbeobjekte etc.). Der Norm zufolge muss ein Gerät unter anderem einem gezielten Angriff mit schweren Werkzeugen (darunter HSS-Sägen, schwere Hämmer und Akku-Bohrer) mindestens 10 Minuten lang widerstehen. Zudem bieten die Türen von System Schröders Schutz vor gefährlichen Störlichtbögen. (cst)


