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Smarte Leuchttürme

Foto: Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU)

17.09.2026 – Die folgenden Projekte sind für den diesjährigen STADTWERKE AWARD des VKU nominiert. Sie zeigen beispielhaft, wie Versorgungsunternehmen mit innovativen Konzepten Energieeffizienz, Klimaschutz und Daseinsvorsorge verbinden können.

Energieversorgung Mittelrhein AG
Das in Kooperation mit der greenblocks GmbH entwickelte Home Energy Management System „evm + Energiepilot (Iiya)“ verbindet Batteriespeicher, Wärmepumpe, Wallbox und PV-Anlage. Die Energieflüsse werden automatisch gesteuert und binden den dynamischen Stromtarif „evm + Dynamikstrom“ ein. Das Resultat ist ein skalierbares Ökosystem mit dem ein Grundstein für ein virtuelles Kraftwerk und neue Erlösquellen aus den Flexibilitätsmärkte bildet.
ww.evm.de

jENERGIE GmbH – ein Unternehmen der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck
Im Projekt „Smartes Quartier Jena-Lobeda“ der jENERGIE GmbH wurden insgesamt 250 Wohnungen in drei WBS70-Gebäuden mit digitalen Services, neuen Wohnformen und intelligenter Gebäudetechnik ausgestattet. Dazu gehören Smart-Home-Technologien, Telemedizinangebote sowie Gesundheits- und Serviced Apartments. Ein aktives Community-Management unterstützt die Mieter bei der Nutzung der Angebote. Zudem ist die Hälfte der Wohnungen mietpreisgebunden.
www.stadtwerke-jena.de

stadtWERKE Feuchtwangen KU
Für das Projekt „Dekarbonisierung der Region Feuchtwangen“ wurde ein umfassendes Konzept zur Dekarbonisierung der Energieversorgung im Gebiet der Stadtwerke – in Kooperation mit der Hochschule Ansbach und der Siemens AG entwickelt. Ein 10 MW/ 20 MWh batterieelektrischer Energiespeicher wurde ans Netz genommen, PV-Anlagen auf 24 MW ausgebaut und Flächen für den Neubau von 21 Windkraft-Anlagen gesichert. Geplant ist ein 5-MW-Elektrolyseur und weitere Smart-Meter-Projekte. Ziel ist die vollständige Versorgung mit Grüngas und Grünstrom.
start.stadtwerke-feuchtwangen.de

Wasserversorgung Feldafing Pöcking gKU
Im Projekt „Digitale Wasserinfrastruktur für morgen – Funkbasierte Zähler und IoT-Netz für die Wasserversorgung Feldafing- Pöcking“ wurde die Messinfrastruktur von rund 3.000 Entnahmestellen digitalisiert. Die Grundlage für eine kommunale IoT-Infrastruktur bilden ein stationäres Funknetz und effiziente Drive-By-Auslesungen. Der Ableseaufwand wird reduziert und Leckagen können durch automatisierte Datenanalysen erkannt werden. (rp) www.wasserversorgung-gku.de