Mit GridCal wird das Verteilnetz überwacht, zeitgleich simuliert und Teilnehmer in Echtzeit gesteuert
Die strotög GmbH ist der kommunale Energieversorger für die Bürger und Unternehmen vor Ort in Töging. Damit der Netzbetrieb noch effizienter und reibungsloser funktioniert und eine hohe Versorgungssicherheit gewährleistet werden kann, setzen die strotög-Mitarbeiter auf Digitalisierung im Verbund mit elektrischer Messtechnik.
WIRTSCHAFTLICHE DIGITALI-SIERUNG DES VERTEILNETZES

VON DER EVALUIERUNG ZUR INBETRIEBNAHME

„Bei den Lösungen der Firma PQ Plus ist bereits eine gewisse Qualität im Hintergrund vorhanden. Im Gegensatz zu neuen Anbietern ist das Vertrauen zu PQ Plus groß. Hier kann man von der Erfahrung in der Messtechnik profitieren.“ Der Vertriebsprozess mit PQ Plus kam gut an und hat Reiter gefallen: „Bereits beim ersten Termin für die Vorstellung des Systems bei uns im Haus war ich mit dabei. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass es solche Systeme auf dem Markt gibt. Der Regeltermin über Web mit der Netzgesellschaft Niederrhein war ebenfalls sehr informativ.“ Er schließt an: „Je tiefer wir in das ganze Thema eingestiegen sind, desto mehr Informationen über PQ Plus und PSInsight standen zur Verfügung.“ Auch ein Seminar für Netzbetreiber sowie die beiden Tage mit Montage- und Inbetriebnahmeschulung bei PSInsight waren für ihn sehr hilfreich.
ERFAHRUNGEN AUS DER MONTAGE
Die Montage läuft laut Christian Reiter sehr gut. „Die Inbetriebnahme ist für mich ein bisschen schwieriger“ gibt er zu. Ihm fehlt die Erfahrung mit der IT, insbesondere in Bezug auf den Umgang mit Tablets. Er habe es aber trotzdem gut geschafft. Dazu hat er sich in der Zwischenzeit ein Konzept erarbeitet, wo was montiert wird, wie die Kabelwege und auch die Verlegesysteme aufgebaut werden. „Ich versuche das in jeder Station umzusetzen, damit jede Station ein gleiches Erscheinungsbild hat“ fügt er an. Die Unterstützung von PQ Plus war seiner Meinung nach „auf jeden Fall wichtig und sehr hilfreich“.
Andreas Vogl zeigt das an einem konkreten Beispiel auf: „Bei der ersten Station gab es ein Problem mit vertauschten Adern. Bei der 24 V-Versorgung wurde Plus und Minus verwechselt. Die Station hat erstmal nicht funktioniert. Auf der Schulung lässt sich nicht jeder Fall durchspielen. Da kann sich schnell Nervosität ausbreiten. Gemeinsam mit PQ Plus haben wir das Problem lokalisiert und behoben. Dadurch lernt man in der Praxis in der eigenen Station sehr viel und nimmt Erfahrung für die nächste Station mit.“
PLÄNE UND HERAUSFORDERUNGEN
Was steht nun auf der Agenda? „Vier Stationen sind ausgerüstet“ stellt Vogl heraus. „Dieses Jahr sollen fünf bis sieben weitere Stationen folgen. Dabei starten wir mit den Schwerpunktstationen. Der Plan ist, im nächsten Jahr den GridCal Operator zu implementieren.“ Der Großteil der vorhandenen Ortsnetzstationen soll langfristig mit GridCal ausgestattet werden.
Doch es gibt auch Herausforderungen. „Aufgrund unseres gewachsenen Gebiets und der Vergangenheit verfügen wir über ein gut ausgebautes Netz“ erläutert Vogl. „Da das Innwerk günstigen Strom lieferte, haben wir viele elektrische Heizungen. Die Freileitungen sind komplett zu Erdkabeln umgestellt worden. Die politische Situation führt nun zu neuen Anforderungen: Man soll Wärmepumpen installieren, Elektroauto fahren und PV-Anlagen installieren. Früher hatten wir im Netzgebiet pro Haushalt mit 3,6 kW kalkuliert. Da sind wir mittlerweile weit von entfernt.“
Gerade in gewachsenen Gebieten, in denen plötzlich PV-Anlagen, Wärmepumpen und Ladestationen zugebaut werden, entstehen Schwierigkeiten. „Bevor hier immense Investitionen getätigt und die alten gegen neue Leitungen getauscht werden, ist es einfacher, mit GridCal das vorhandene Verteilnetz zu analysieren“ ist sich Vogl sicher. „Wenn zum Beispiel einige PV-Anlagen in einem Ortsnetz installiert und die Leistungen einfach zusammengerechnet werden, addiert sich das schnell auf große Summen. „Für ihn ist es wichtiger, den Normalbetrieb zu berücksichtigen und nicht den Worst Case. Somit sind Investitionen in den Netzausbau viel zielgerichteter“ fügt er an.
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