Intelligente Stromzähler sind essentiell für ein digitales, effizientes Netz. Mit den richtigen Angeboten werden sie aber auch zu einem echten Mehrwert für die Endkunden. Denn Haushalte, die einen Beitrag zur Netzstabilisierung leisten, können im Gegenzug auch günstiger Strom beziehen. Octopus Energys Erfahrung aus England zeigt: Das Potenzial der Flexibilisierung von Endverbrauchern ist riesig, wird aber hier in Deutschland noch unterschätzt.

Noch einfacher ist das Gegenstück dazu, Octopus’ Angebot in Zeiten und Regionen, wo zu viel Strom ins Netz fließt. Hier nutzen Haushalte in Windkraftstarken Regionen in Großbritannien Strom einfach kostenlos, wenn andernfalls Windräder gedrosselt werden müssten. Ähnlich funktioniert der Fan-Club-Tarif, bei dem Menschen rund um Windparks von Octopus Energy nur die Hälfte für ihren Strom zahlen, wenn sich die Windräder drehen. Auch hier sparen die Netzbetreiber, wenn sich die Haushalte netzdienlich verhalten – und diese nutzen im Gegenzug deutlich günstiger Strom. Dafür müssen Versorger aber zeitgenau abrechnen können – ohne Smart Meter ist das nicht möglich.

Länder mit einer hohen Smart-Meter-Abdeckung wie England zeigen heute schon, welches Potenzial intelligente Lösungen nicht nur fürs Netz, sondern auch für die Kunden haben. Diese können auch ohne große Einschnitte im Verbrauchsverhalten einen Beitrag leisten und im Gegenzug deutlich günstiger Strom beziehen. Für Endkunden sind Smart Meter also kein notwendiges Übel, sondern eine echte Chance, an der Energiewende teilzuhaben und zu profitieren. Mit jedem flexiblen Privatverbraucher sinkt der Investitionsbedarf in Netze und Back-up-Kraftwerke. So profitieren nicht nur einzelne Stromkunden, sondern alle Verbraucher in Deutschland.
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