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Nachwuchs für die Energiewende

15.01.2026 – Sieben deutschlandweite Partner haben in dieser Woche den Network Energy Talents e.V. offiziell gegründet.

Kernziel der Arbeit der Initiative Network Energy Talents (NET) ist es, junge Menschen für naturwissenschaftlich-technische Themen zu gewinnen. Sie sollen zukünftig als Fachkräfte die Energiewende gestalten. Das dafür nötige Wissen wird nach Angaben des Vereins Veranstaltungen, Workshops und über Infoformate vermittelt. Zudem sind Kooperationen mit Schulen sowie Praktika und Karrieretage für die frühzeitige Förderung von Nachwuchs geplant.

Vorstand des Network Energy Talents e. V. (v.l.n.r.): Erster Vorsitzender Sven Kretzschmar (SachsenEnergie), stellvertretende Vorsitzende Wibke Rauh(50Hertz), Schatzmeisterin Annika Wurster (TenneT Germany). (Bild: TenneT Germany)

Vorstand des Network Energy Talents e. V. (v.l.n.r.): Erster Vorsitzender Sven Kretzschmar (SachsenEnergie), stellvertretende Vorsitzende Wibke Rauh(50Hertz), Schatzmeisterin Annika Wurster (TenneT Germany). (Bild: TenneT Germany)

Die NET setzt sich nach eigenen Angaben für die Stärkung technischer Berufe und ingenieurwissenschaftlicher Bildung ein. Zu den Gründungsmitgliedern des Vereins zählen die Technische Universität Dresden (TUD) und die FAU Erlangen-Nürnberg. Hinzu kommen die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz und TenneT Germany, der Kommunalversorger SachsenEnergie mit seiner Tochter SachsenNetze, BKW Infra Services sowie DNV Energy Systems Germany GmbH. Zum Vereinsvorstand gehören Sven Kretzschmar (SachsenEnergie, erster Vorsitzender), Wibke Rauh (50Hertz, stellvertretende Vorsitzende) und Annika Wurster (TenneT Germany, Schatzmeisterin).

Mentorenprogramm für Studierende

„Network Energy Talents e. V. möchte gemeinsame Forschungsprojekte und praxisnahe Studienangebote zur Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie zur Qualifikation und Förderung von Talenten im MINT-Bereich entwickeln“, betont der Verein. Dafür sollen Stipendien, Fellowships oder auch Summer Schools ins Leben gerufen werden. Der internationale Austausch mit Fachkräften sowie der generationsübergreifende Transfer von Wissen in Mentoring-Programmen seien ebenfalls sehr wichtig.

Mit dem NET-Mentorenprogramm ist bereits ein erstes Projekt gestartet: Dabei werden Studierende frühzeitig für die Energiewirtschaft motiviert und beim Studienstart unterstützt. Im Rahmen des Studienkompetenzmoduls an der TUD finden Podiumsdiskussionen für Erstsemester der Studiengänge Elektrotechnik, Mechatronik und Regenerative Energien statt. Die nächste Veranstaltung ist für den 22. Januar 2026 geplant und bietet praxisnahe Einblicke in Karrierewege, persönliche Strategien zur Überwindung von Studienhürden sowie Inspiration für berufliche Perspektiven in der Energiewirtschaft. (cst)

www.energytalents.net