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48 neue Mitglieder für Initiative evu+

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Foto: Olivier Le Moal / Shutterstock.com

10.08.2022 – Mit dem Beitritt der Einkaufsgemeinschaft Energieversorgungsunternehmen EGEVU e.G. mit Sitz im bayerischen Traunstein sind nun 48 weitere kleine und mittlere Versorgungsunternehmen Mitglied der Initiative evu+ im edna-Bundesverband. Drei der in der EGEVU organisierten Unternehmen – die E-Werke Haniel Haimhausen OHG, das Elektrizitätswerk Schweiger OHG und die Elektrizitätsgenossenschaft Wolkersdorf e.G. – gehörten bereits zum Gründerkreis der Initiative evu+. „Es ist wichtig, dass gerade wir kleineren und mittleren Unternehmen eine eigene Plattform haben, auf der wir unsere Interessen deutlich artikulieren können. Denn wir übernehmen in wachsendem Maße Verantwortung für das Gelingen der Energiewende. Trotzdem orientiert sich die Regulierung des Marktes nach wie vor an den großen Versorgungsunternehmen, da diese in den Gremien und Verbänden einen überproportional großen Einfluss haben“, erläutert EGEVU-Vorstand Franz König.

Erklärtes Ziel der Initiative evu+ ist es, über alle Marktrollen hinweg das Funktionieren des Marktes zu sichern, ohne dabei die begrenzten Ressourcen der kleinen und mittleren Unternehmen aus den Augen zu verlieren. „Der Beitritt der EGEVU unterstreicht die Relevanz einer solchen Plattform Schließlich belasten viele der Vorgaben durch die Regulierung und Gesetzgebung gerade kleine und mittlere Versorgungsunternehmen und schränken ihre Handlungsfähigkeit vor Ort deutlich ein“, erklärt edna-Geschäftsführer Rüdiger Winkler.

Entbürokratisierung der Regulierung, schlankere energiewirtschaftliche Prozesse

Die kleineren und mittleren Versorger würden für Bürgernähe und Bürgerbeteiligung einstehen. Mithilfe neuer Technologien sowie einer weitgehenden Digitalisierung der Marktprozesse könnten die dafür erforderliche Vernetzung von Erzeugung, Speicherung und Verbrauch in Einklang bringen und insbesondere die Prosumer konstruktiv in diesen Prozess einbinden. Wichtige Ziele der Initiative evu+ sind daher die Entbürokratisierung der Regulierung, die Verschlankung energiewirtschaftlicher Prozesse und die konsequente Berücksichtigung der kleinen und mittleren Unternehmen bei der Regelsetzung.
Zudem fordert die Initiative evu+, die Energiewende volkswirtschaftlich sinnvoll, aber gerade auch für kleine und mittlere Versorger betriebswirtschaftlich machbar zu gestalten. Diese leisten vor Ort einen wichtigen Beitrag zur lokalen Wertschöpfung, zur Versorgungssicherheit und zum Klimaschutz – durch Ausbildungs- und Arbeitsplätze, Einbindung des örtlichen Handwerks sowie die Vernetzung mit den Bürgern und der Verwaltung. Ihre Handlungsfähigkeit vor Ort darf der Initiative zufolge auch in Zukunft durch die Regulierung und Gesetzgebung nicht eingeschränkt werden. (ds)

www.edna-bundesverband.de