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BO4E meets KI

08.05.2026 – Als offener Softwarestandard vereinheitlicht BO4E (Business Objects for Energy) den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen IT-Systemen in der Energiewirtschaft.

Foto: SKIMP Art / stock.adobe.com

Um diese Prozesse weiter zu erleichtern, kombiniert die Interessengemeinschaft Geschäftsobjekte Energiewirtschaft e. V. den Standard nun mit Künstlicher Intelligenz. Die Verbindung soll Energieversorgern und Dienstleistern als Katalysator für die Entwicklung und Integration neuer Softwareprodukte dienen und helfen, den digitalen Strukturwandel einfacher zu bewältigen.

Peter Martin Schroer, Vorsitzender der Interessengemeinschaft erläutert die Hintergründe: „BO4E sind gewissermaßen die Blaupause für Einheitsschnittstellen. Jedoch entheben sie die Softwareentwickler nicht der Aufgabe, selbst zu programmieren, zu testen und zu konfigurieren. KI kann einen Teil dieser Aufgaben übernehmen.“

KI-Adapter übernimmt das Doing

Die KI fungiert fortan als Adapter zwischen bestehenden Anwendungen und übernimmt Programmier-, Test- und Konfigurationsaufgaben, die bislang manuell erledigt werden mussten. Fachkräfte können sich so auf die Inhalte der Software konzentrieren, während die KI Routineaufgaben automatisiert. Die Integration erfolgt schnell, kostengünstig und ohne tiefgreifende Eingriffe in bestehende IT-Strukturen.

Ein Praxisbeispiel liefert die Taktsoft GmbH: Ihr „KI-Concierge“ verarbeitet Rechnungsdokumente automatisch, erstellt BO4E-kompatible Schnittstellen und bindet die Daten direkt in das Softwaresystem ein. Daniel Lehmann, Geschäftsführer von Taktsoft, berichtet: „Wir verzeichnen eine Prozessbeschleunigung bis zu 90 Prozent. Statt in Stunden oder Tagen werden Rechnungen in Echtzeit bearbeitet. Ob 10 oder 10.000 Rechnungen am Tag: Der KI-gestützte Service skaliert mit dem Bedarf und verbessert sich durch Machine Learning kontinuierlich selbst.“ (pms)

www.bo4e.de