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Cyber-Attacke auf Wilken Software Group

13.10.2022 – Nach einem Ransomware-Angriff auf die Wilken Software Group hat das Ulmer Softwarehaus zur Sicherheit seine Systeme heruntergefahren und auch das Kundenportal abgeschaltet. Damit sei das Unternehmen derzeit weder über Mail oder andere internetbasierte Kanäle erreichbar. Nach ersten Prüfungen sind Wilken zufolge nur die internen Systeme betroffen. Anomalien der Kundenumgebungen, die im Rechenzentrum der Wilken Data Service GmbH gehostet sind, seien bislang nicht erkennbar. Das Rechenzentrum hat den Notfallplan ausgerufen.

Zudem vermeldet Wilken, mit externen Spezialisten zusammenarbeiten, die auf IT-Security und Cyber-Angriffe spezialisiert sind. „Noch ist das gesamte Ausmaß dieses Angriffs nicht absehbar. Wir haben jedoch die Hoffnung, dass die Systeme unserer Kunden nicht betroffen sind. Sicherheitshalber wurden auch die anderen Wilken-Standorte wie etwa Greven heruntergefahren“, fasst Wilken-CEO Dominik Schwärzel die aktuelle Lage zusammen.

Wilken habe sofort nach dem Ransomware-Angriff eine Strafanzeige bei der Kriminalpolizei in Ulm gestellt und arbeitet nun mit den entsprechenden Landesbehörden zusammen. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI wurde informiert.

Da die Wilken aufgrund des Angriffs von jeglicher Kommunikationsmöglichkeit abgeschnitten ist, hat das Softwarehaus auf seiner Website alle Informationen zur derzeitigen Erreichbarkeit und zum Status der Cyberanalyse bereitgestellt. Diese würden dort fortlaufend aktualisiert. (ds)

www.wilken.de