20.05.2025 – Viele europäische E-Autonutzer:innen haben die Qual der Wahl, auf welche Ladedienste sie im Alltag zurückgreifen wollen: Tankstelle, Roaming-Anbieter oder Einzelhändler sind da nur einige Möglichkeiten von vielen. Ergebnisse der aktuellen „eMSP/CPO Charging Services Studie – EUROPE“ des Marktforschungsinstituts USCALE zeigen, dass die Ladeangebote der Mineralölkonzerne in sechs zentralen europäischen Märkten die Führung übernommen haben – wenn auch nur knapp.

Foto: Aral AG
So berichten 21 Prozent der insgesamt 3.483 befragten BEV-Fahrer:innen aus Deutschland, UK, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden davon, bevorzugt auf das Ladeangebot einer Tankstellenmarke zurückzugreifen. Roaming-Anbieter (20 Prozent), reine Charge Point Operators (18 Prozent) sowie Energieunternehmen (15 Prozent) folgen in der Gunst der Ladewilligen. Dabei nutzen die meisten der europäischen E-Autofahrer:innen aktiv etwa drei Ladeanbieter – wobei einer davon in rund zwei Dritteln der öffentlichen Ladevorgänge zum Einsatz kommt.
Zudem zeigen sich in einigen Ländern mittlerweile erste Marktbereinigungsprozesse: „In den drei Märkten Deutschland, Spanien und den Niederlanden konnten die drei führenden Anbieter ihre Marktanteile so stark ausbauen, dass sie nun einen Marktanteil von insgesamt rund 50 Prozent halten. In den anderen Ländern steht die erwartete Konsolidierung noch aus,“ kommentiert Dr. Axel Sprenger, Geschäftsführer der USCALE GmbH, die weiteren Erkenntnisse. (cp)

