17.04.2025 – Ergebnisse des Marktforschungsinstituts USCALE deuten darauf, dass die Mineralölwirtschaft im Begriff ist, zu einem der führenden Stromanbieter für das öffentliche Laden von Elektroautos in Europa zu werden.
Viele europäische E-Autonutzer:innen haben die Qual der Wahl, auf welche Ladedienste sie im Alltag zurückgreifen wollen: Tankstelle, Roaming-Anbieter oder Einzelhändler sind da nur einige Angebote von vielen. Ergebnisse der aktuellen „eMSP/CPO Charging Services Studie – EUROPE“ des Stuttgarter Marktforschungsinstituts zeigen, dass 21 Prozent der insgesamt 3.483 befragten BEV-Fahrer:innen aus Deutschland, UK, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden bevorzugt auf das Ladeangebot einer Tankstellenmarke zurückzugreifen.
Roaming-Anbieter (20 Prozent), reinen Ladesäulenbetreiber, die sogenannten Charge-Point-Operatoren (CPOs), sowie Energieunternehmen (15 Prozent) folgen in der Gunst der befragten Ladewilligen. Dabei nutzen die meisten der europäischen E-Autofahrer:innen aktiv etwa drei Ladeanbieter – wobei einer davon in rund zwei Dritteln der öffentlichen Ladevorgänge zum Einsatz kommt.
Mit den Verschiebungen ergeben sich teilweise deutliche Konsolidierungseffekte: „In den drei Märkten Deutschland, Spanien und den Niederlanden konnten die drei führenden Anbieter ihre Marktanteile so stark ausbauen, dass sie nun einen Marktanteil von insgesamt rund 50 Prozent halten. In den anderen Ländern steht die erwartete Konsolidierung noch aus,“ kommentiert Dr. Axel Sprenger, Geschäftsführer der USCALE GmbH, die weiteren Erkenntnisse. (cp)
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