15.09.2025 – Das Oldenburger Unternehmen be.storaged will bis 2026 verschiedene Speicherprojekte mit einer Gesamtleistung von 300 Megawattstunden an mehreren Standorten realisieren.
Angesichts schwankender Stromproduktion und zeitweise hoher Preise sollen die Speicher überflüssigen Strom aus erneuerbaren Energien aufnehmen und bei Bedarf wieder ins Netz einspeisen. Standorte entstehen unter anderem in Döbeln, Reußenköge, Oersdorf, Visbek, Soltau, Nettlingen und Fuchsstadt und werden schrittweise bis 2026 in Betrieb genommen.

Der Groß-Batteriespeicher in Varel wurde 2018 in Betrieb genommen. Er kann alle Haushalte der Stadt Varel mit Energie versorgen. (Bild: be.storaged/ Izabela Mittwollen)
Technologieoffener Ansatz
Je nach Standort setzt be.storaged auf unterschiedliche Systeme, etwa von Sungrow, Trina oder Tesla. „Großbatteriespeicher sind essenziell für die Zukunft unseres Energiesystems. Sie ermöglichen eine effiziente Nutzung erneuerbarer Energien und sorgen für Versorgungssicherheit und Resilienz – genau das, was unsere Gesellschaft heute braucht“ sagt Magnus Pielke, Geschäftsführer von be.storaged. Mit einer eigenen Software namens okean will das Unternehmen zudem den Strom intelligent steuern und so die wirtschaftliche Nutzung der Batteriespeicher sicherstellen.
Teil eines wachsenden Markts
Deutschlandweit sind inzwischen rund 300 Großbatteriespeicher installiert. Ihre Gesamtkapazität liegt im Bereich mehrerer Gigawattstunden. Ein Großteil befindet sich in der Nähe von Wind- oder Solarparks, um das Netz zu stabilisieren. (pms)


