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Agri-PV-Projekt im Hopfenanbaugebiet

Hopfen Hallertau Bayern

Die Hopfenpflanzen in der Hallertau sollen ein Dach aus PV-Röhren bekommen. Die Bayernwerk Netz stellt die Verknüpfung ins Stromnetz bereit. Foto: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie/Elke Neureuther

02.09.2022 – Ein Dach aus Photovoltaikmodulen will Hopfenbauer Josef Wimmer in der bayerischen Hopfenregion Hallertau für seine Pflanzen bauen. Runde Sonnenkollektoren in sieben Meter Höhe sollen den Hopfenpflanzen in Zukunft mehr Schatten bieten und die Verdunstung verringern. Zusätzlich erzeugen die PV-Module im Hopfengarten erneuerbaren Strom, der ins regionale Verteilnetz des Bayernwerks eingespeist werden wird.

Die Hallertau hat eine Hopfenanbaufläche von etwa 20.000 Hektar. Wirtschaftsministe Hubert Aiwanger will auch für andere landwirtschaftliche Kulturen, beispielsweise Wein oder Erdbeeren, prüfen lassen, ob die Sonnenstromerzeugung mit der landwirtschaftlichen Nutzung sinnvoll kombinierbar ist. Die Bayerische Staatsregierung arbeite derzeit an der Realisierung von Agri-PV-Modellprojekten, teilt das Ministerium mit.

Nach Ansicht von Melanie Wiese, Mitglied des Vorstands der Bayernwerk AG, ist das Agri-PV-Modellprojekt in der Hallertau ein Vorzeigebeispiel dafür, wie mit individuellen Ideen und der Kooperation von Anlagenbesitzer, Politik und Stromnetzbetreiber die Energiewende in Bayern zum Erfolg wird. „Insgesamt hatten wir im letzten Jahr rund 40.000 Anfragen zur Integration von PV-Anlagen in unser Netz. Heute erreichen uns beim Bayernwerk monatlich schon 6.000 Anfragen. Gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wirtschaft, Kommunen und Behörden müssen wir die Prozesse zur Integration Erneuerbarer Energien verbessern und beschleunigen.“ (ds)

www.bayernwerk.de