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BMWK-Förderaufruf „Stromrichter Lebensdauer“

Wechselrichter Solaranlagen

Foto: Roman Zaiets/Shutterstock.com

23.03.2022 – Photovoltaik-Kraftwerke tragen derzeit mit knapp zwölf Prozent zur Stromerzeugung in Deutschland bei. Dieser Anteil soll und wird in den kommenden Jahren deutlich steigen. Die Zuverlässigkeit der Erneuerbare Energien (EE) Kraftwerke und deren Komponenten muss deshalb gewährleistet sein und stetig verbessert werden. PV-Module haben beispielsweise schon durchschnittliche Lebensdauern von 20 – 30 Jahren. PV-Wechselrichter dienen als Bindeglied zwischen den Solarmodulen und dem Stromnetz und tragen damit nicht nur zur Energieversorgung bei, sondern erfüllen auch netzdienliche Funktionen.

Daher ist es besonders wichtig, dass die Qualität und Zuverlässigkeit der Wechselrichter-Systeme gesichert ist, damit EE-Anlagen lange im Dauerbetrieb funktionieren. Insbesondere da PV-Wechselrichter üblicherweise eine geringere Lebensdauer haben als PV-Module. Das gilt sowohl für kleine PV-Systeme auf Hausdächern als auch für Solaranlagen im Megawatt-Bereich. Ähnliches gilt auch für Stromrichterkomponenten in anderen EE-Anlagen, wie z.B. in Windkraftanlagen. Künftig müssen Wechselrichter stärker zur Frequenzstabilität beitragen.

Die Forschungsförderung zu Photovoltaik, Windenergie und deren Integration in die Stromnetze ist im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms in der Förderbekanntmachung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom Juni 2021 berücksichtigt.

Ergänzend und vertiefend zu der Bekanntmachung werden mit dem nun veröffentlichten Förderaufruf „Stromrichter Lebensdauer (StRiLeb)“ gezielt Verbundprojekte zu Forschungsthemen im Bereich der Ursachenforschung für Stromrichterausfälle, verbesserte Alterungstests und Lebensdauervorhersagen für Stromrichter-Systeme und die optimierte Betriebsführung von Erneuerbare-Energie-Anlagen mit höherer Resilienz adressiert. (ds)

www.energieforschung.de