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Integration steuerbarer Lasten und Speicher in den Netzbetrieb

06.04.2022 – KEO, BTC und MENNEKES befassen sich mit den notwendigen Weichenstellungen zur Integration steuerbarer Verbrauchs- und Erzeugungsanlagen sowie mobiler und stationärer Stromspeicher in den Netzbetrieb. Die Unternehmen richten den Fokus auf die Integration der Ladeinfrastruktur mit und ohne Anbindung an ein dezentrales Energiemanagement.

Integration über EEBUS

MENNEKES realisiert Ladelösungen durch die serienmäßige Integration der EEBUS-Kommunikationsschnittstelle. Das dezentrale Energiemanagement können berechtigte Marktakteure zur Sicherung des Netzbetriebes sowie zur Umsetzung neuer Geschäftsmodelle einsetzen. Dabei wird von vorneherein mit eingeplant, dass zu einem frei bestimmbaren Zeitpunkt die Ladesäule über das standardisierte EEBUS-Protokoll mit Speichern, Photovoltaik-Anlagen oder Wärmeerzeugungssystemen verbunden werden kann, um eine optimierte Aussteuerung des Eigenstromanteils hinter dem Netzanschlusspunkt zu begünstigen.

Elektroauto laden Frau


MENNEKES realisiert Ladelösungen durch die serienmäßige Integration der EEBUS-Schnittstelle. Foto: MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG

Energiemanagement über End-to-End-Prozessansatz

Kern des Projektes ist der durchgängige Informationsfluss auf Grundlage des EEBUS-Protokolls, um eine End-to-End-Gestaltung der Prozesse zwischen Energiemanagement- und -steuerungslösungen umzusetzen. Voraussetzung ist die EEBUS-Fähigkeit der intelligenten Messsysteme und der nachgelagerten Softwarelösungen auf Seiten der Versorger und anderer externer Marktteilnehmer. Die Software-Pakete von KEO erweitern hierzu den Funktionsumfang der Controllable Local Systems (CLS)-Schnittstelle des Smart Meter-Gateways, die einen sicheren Kommunikationskanal zwischen den berechtigten externen Marktteilnehmern und den lokalen energierelevanten Systemen bereitstellt. Des Weiteren sind die Lösungen für intelligente Messsysteme darauf ausgelegt, Steuerungsanforderungen aus den Netzleitsystemen der Betreiber nun auch EEBUS-konform aufzulösen.

Netzdienliche Steuerung flexibler Lasten

MENNEKES, KEO und BTC ermöglichen den Marktteilnehmern, mit ihren auf dem EEBUS-Standard basierten Lösungen, produktiv in die dezentrale Steuerung des Energiemanagements einzusteigen respektive diese für die Umsetzung ihrer neuen Geschäftsmodelle heranzuziehen. Eine netzdienliche Steuerung flexibler Lasten aus der Netzleitstelle heraus über das intelligente Messsystem und die hieran angebundene Lösung der externen Marktteilnehmer bis zum lokalen Energiemanagement-System oder eine Ladesäule mittels EEBUS lässt sich umsetzen.

Die Wahl von EEBUS als Standard für die End-to-End-Kommunikation bedeutet für Netzbetreiber, dass sie sich nicht mehr mit der konkreten, von ihnen nur bedingt beeinflussbaren Steuerungstechnik auf Seiten der Netzanschlusskunden befassen müssen. Zugleich unterstützt das offene Anwendungsprotokoll die sektorenübergreifende Interoperabilität zwischen Anlagen und Systemen aller Sektoren. Ein weiterer Vorteil dabei sei die grundsätzliche Plug & Play-Fähigkeit von EEBUS-Lösungen. Es werde kein detailliertes IT-Wissen benötigt, um weitere Geräte hinter dem Netzanschlusspunkt aufzustellen oder einzubinden. Die Basis der intelligenten Messsystem-Infrastruktur bleibt unverändert. (ds)

www.btc-ag.com
www.keo-connectivity.de
www.mennekes.de
www.eebus.org