04.03.2026 – Im niedersächsischen Ahlum wurde die zweimillionste Erneuerbare-Energien-Anlage an das Verteilnetz der E.ON in Deutschland angeschlossen.
Nach Angaben von E.ON ist mit der Netzintegration der zweimillionsten EE-Anlage, die zu einem Windpark der SAB Windteam im Netzgebiet der regionalen E.ON-Tochter Avacon gehört, ein weiterer wichtiger Schritt im Unternehmen erreicht worden: „Der Anschluss von zwei Millionen Erneuerbare-Energien-Anlagen ist ein Meilenstein. Die erste Million dauerte über 15 Jahre, die zweite Million folgte innerhalb von nur zweieinhalb Jahren. Das ist eine enorme Leistung und zeigt das Tempo, mit dem wir unser Energiesystem umbauen“, freut sich Thomas König, Netzvorstand der E.ON SE.
Doch damit das Ausbautempo Bestand habe und die Energiewende bezahlbar bleibe, müssten sich auch die Regeln für den Netzausbau weiterentwickeln, so die Forderung Königs: „Für die zweite Hälfte der Energiewende und dem erwarteten Anschluss weiterer Millionen von Anlagen brauchen wir jetzt neue Regeln – beim Netzanschlussprozess, bei den Genehmigungen für den Netzausbau und beim regionalen Zubau neuer Erneuerbarer-Energie-Anlagen.“
Digitale Netzanschlussprüfung
Bereits heute schon setzen die Netzbetreiber des E.ON-Konzerns verschiedene Tools ein, um die Netzanschlussprozesse zu optimieren. So ermöglicht der E.ON-Konzern nach eigenen Angaben durch den Einsatz des digitalen Self-Service-Portals SNAPpro („Schnelle Netzanschlussprüfung“) eine schnelle, unverbindliche Erstauskunft für Windkraft- und Photovoltaikanlagen bis zu einer Einspeiseleistung von 100 Megawatt. Anlagenbetreiber, die den Anschluss einer Erneuerbare-Energien-Anlage planen, können damit den gewünschten Netzanschlusspunkt abfragen und erhalten eine Bewertung nahezu in Echtzeit. (cp)



