13.02.2026 – Rollys-Royce hat eine modulare Lösung für Gasmotoren-Kraftwerke auf den Markt gebracht.
Konkret geht es um Gasmotoren-Kraftwerke im Leistungsbereich von 5 bis zu mehreren 100 Megawatt. Die Anlagen sind nach Angaben von Rolls-Royce als H2-ready-Lösung für den späteren Einsatz von Wasserstoff. Dank vorkonfigurierter, werksgeprüfter Module mit jeweils 10, 20 und 30 Megawatt können die Kraftwerke nach Unternehmensangaben bereits innerhalb von 12 bis 18 Monaten nach Bestellung ans Netz gehen.
Die Stromerzeugungs-Anlagen fungieren als Backup in Zeiten schwankender Einspeisung aus Wind- und Solarenergie. Gerade in Dunkelflauten ist dies relevant, da Zeiträume von zehn Stunden bis zu mehreren Wochen überbrückt werden müssen. In einigen Anwendungen können sie auch als Überbrückungslösung im Inselbetrieb dienen. Die Gasmotoren-Kraftwerke liefern kontinuierlich Strom, bis eine Verbindung zum Netz hergestellt werden kann. Ab diesem Zeitpunkt können die Generatoren auf die Bereitstellung von Notstrom umschalten.
„Mit unseren modularen Gasmotoren-Kraftwerken setzen wir die Kraftwerksstrategie schnell und wirtschaftlich um. Unser Partnernetzwerk sorgt für Tempo und lokale Wertschöpfung“, sagt Tobias Ostermaier, President Stationary Power Solutions bei Rolls-Royce Power Systems. Das Unternehmen unterstreicht eine erhöhte Netzresilienz durch dezentrale Gasmotoren-Kraftwerke. Zahlreiche kleinere Aggregate können so nach Bedarf einzeln zu- oder abgeschaltet werden. „Wahre Resilienz entsteht durch Dezentralität, nicht durch Zentralisierung. Ein Energiesystem, das auf vielen verteilten, modularen Erzeugungseinheiten basiert, ist weniger anfällig für großflächige Störungen und Engpässe. Modulare Gasmotorenkraftwerke bieten genau diese Struktur“, ergänzt Michael Stipa, Senior Vice President Strategie, Geschäfts- und Produktentwicklung Stationäre Energielösungen im Rolls-Royce-Geschäftsbereich Power Systems. (cst)
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