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Durchgängige Datenflüsse   

10.02.2026 – Die edna-Projektgruppe §14a hat eine Standardschnittschnittstelle für den Datenaustausch zwischen ERP und Niederspannungsleitsystemen entwickelt.  

Bild: MinixT/stock.adobe.com (KI-generiert)

Pünktlich zur E-world 2026 stellt die Projektgruppe §14a im edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation die Version 1 der neuen Standardschnittstelle vor. Sie soll den verlässlichen Datenaustausch zwischen ERP-Lösungen und den neuen Niederspannungsleitsystemen (NLS) gewährleisten. 

An der Entwicklung waren sowohl ERP-Hersteller und -Dienstleister wie IVU Informationssysteme, Kraftwerk Software, Schleupen, SIV oder Wilken beteiligt als auch Anbieter von NLS-Lösungen wie envelio, Kisters, Venios oder Zertificon. Die neue §14a-Standardschnitstelle unterstützt sowohl die Marktrolle des Verteilnetzbetreibers als auch die des Messstellenbetreibers. 

„Bislang war völlig unklar, wie die Anbindungen der NLS an die ERP-Systeme der Netz- und Messstellenbetreiber zum Austausch von Stamm- und Prozessdaten aussehen sollte. Mit der neuen Schnittstelle legen wir nun einen einheitlichen Standard vor, der eine stabile Grundlage für das Steuern in der Niederspannung schafft“, fasst der Leiter der Projektgruppe Frank Technow von der IVU Informationssysteme GmbH das Ergebnis zusammen. Die neue Schnittstelle soll nun den zuständigen Gremien im VDE FFN und dem BDEW vorgestellt werden. „Wir würden uns freuen, wenn die beiden Verbände unseren Vorschlag aufgreifen und beispielsweise im Rahmen der Arbeitsgruppe EDI@Energy weiterentwickeln und allen Marktteilnehmern zur Verfügung stellen würden“, so Frank Technow weiter.   

Die Schnittstelle wurde auf Basis einer REST-API (Representational State Transfer) entwickelt und ist damit hochskalierbar auch auf große Datenmengen ausgelegt. „Die größte Herausforderung bei der Entwicklung war es, die unterschiedlichen Sichten auf Seiten der ERP- und NLS-Anbieter auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Das ist durch einen intensiven Austausch, wie er bei edna auch sonst unter Wettbewerbern gepflegt wird, gelungen. Da die beteiligten Unternehmen bereits einen wesentlichen Teil des Marktes bedienen, sind wir zuversichtlich, dass sich das Ergebnis unserer Arbeit als Standard durchsetzen wir“, erklärt Frank Technow. (pq) 

www.edna-bundesverband.de