Weitere Ergebnisse...

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors

Stadtwerke Baiersdorf starten Netzmonitoring mit SMIGHT

30.01.2024 – 20 von insgesamt 45 Trafostationen rüsten die Stadtwerke Baiersdorf aktuell mit der Netzmonitoring-Lösung SMIGHT Grid2 aus.  

Knapp die Hälfte der Trafostationen in Baiersdorf werden sukzessive mit SMIGHT Grid2 ausgestattet (Bild: SMIGHT GmbH)

Ziel ist es, die notwendige Transparenz in das Niederspannungsnetz zu bekommen. Besonderen Augenmerk bei der Wahl des passenden Systems legten die Baiersdorfer vor allem auf die Visualisierung und Auswertung der Daten, um damit Aufgaben wie Anschlussanfragen, Netzplanung und allgemeine betriebliche Aufgaben auf Grundlage von validen Daten bearbeiten zu können. 

Bislang haben Schleppzeiger- und Erfahrungswerte den Stadtwerken Baiersdorf dabei geholfen, ihr Niederspannungsnetz einzuschätzen. Dass diese Informationen auf Dauer nicht mehr ausreichen, wurde spätestens klar, als 2023 ein Neubaugebiet erschlossen werden sollte. Patrick Nass, Vorstand der Stadtwerke Baiersdorf, und sein Team machten sich auf die Suche nach einer Netzmonitoring-Lösung, um die zwei betroffenen Stationen permanent zu beobachten und die Auswirkungen der zusätzlichen Belastung im Netz bewerten zu können. Auf der Suche nach einem System, dass nicht nur Daten liefert, sondern diese auch anwenderfreundlich aufbereitet, stieß das Unternehmen auf SMIGHT Grid2. Es folgte ein achtwöchiges Pilotprojekt.  

„Der einfache und schnelle Einbau ist ein Vorteil – ausschlaggebend für die Wahl auf SMIGHT aber war zum einen die Visualisierung der Daten im SMIGHT IQ Cockpit und zum anderen eine ausführliche, vorgestellte Analyse der Daten nach der Pilotphase“, erklärt Patrick Nass „Diese Auswertung hat uns gezeigt, was wir alles aus den Daten lesen können und wie wir damit arbeiten können. Das ist genau das, was ich gebraucht habe.“ 

 Was die Daten sagen  

Schon in der Baustellenphase zeigten sich deutliche Auswirkungen vor allem auf einem Abgang, der mit Baustrom und einem Straßenzug belegt ist. Es zeigten sich bei dem mit 160 Ampere abgesicherten Abgang Stromspitzen von über 180 Ampere, verursacht durch Anlaufspitzen zweier Arbeitskräne. „Die permanente Messung gibt uns ein gutes Gefühl, denn wir können handeln, bevor es kritisch wird“, erklärt Patrick Nass. Im Falle der beiden Trafostationen haben sich die Stadtwerke Baiersdorf daher auf einen geplanten Netzausbau entschieden, um das Netz zu entlasten. 

Im SMIGHT IQ Cockpit kann die Situation im Netz abgangsscharf überwacht werden. (Bild SMIGHT GmbH)

Unterstützung in vielen Bereichen 

Künftig soll SMIGHT Grid2 die Mitarbeitenden unter anderem auch bei Anschlussanfragen unterstützen. Alleine 128 private Anfragen für PV-Anlagen mussten die Stadtwerke bearbeiten: eine Verdreifachung im Vergleich zum Vorjahr. Mit einem Blick können die Mitarbeitenden nun bewerten, ob die Station, beziehungsweise die Abgänge die neuen Einspeiser verkraften oder nicht. „Eine Nachbargemeinde hat durch die hohe PV-Einspeisung tatsächlich große Probleme bekommen und musste kurzfristig nachrüsten – so weit möchte ich es nicht kommen lassen“, betont der Vorstand der Stadtwerke Baiersdorf. 

In den nächsten Wochen wollen die Stadtwerke Baiersdorf über 44 Prozent ihrer Trafostationen mit SMIGHT Grid2 ausstatten und erhoffen sich dadurch die notwendige Transparenz, die sie für die künftigen Herausforderungen benötigen. Auch in Bezug auf die Umsetzung von §14a EnWG ist es wichtiger denn je, das Netz zu kennen und vorausschauend zu handeln. Patrick Nass fasst zusammen: „Mein Ziel ist es, mit SMIGHT Grid2 mein Netz so gut unter Kontrolle zu halten, damit ich gar nicht erst in die Handlungsnot komme.“ (pq) 

BU1: Knapp die Hälfte der Trafostationen in Baiersdorf werden sukzessive mit SMIGHT Grid2 ausgestattet (Bild: SMIGHT GmbH) 

BU2: Im SMIGHT IQ Cockpit kann die Situation im Netz abgangsscharf überwacht werden. (Bild SMIGHT GmbH) 

www.smight.com