Aktuell

Halle 6+7

Mit über 150 Ausstellern ist der Smart Energy-Sektor der wichtigste Wachstumsbereich der E-World – und die interessanteste Anlaufstelle für Netzbetreiber. Neben zahlreichen namhaften Smart Metering-Anbietern präsentieren sich auch die EnBW, innogy, die MITNETZ Strom und Vodafone im Kontext von Smart Metering, Smart Home, Smart Market und Smart Grid. Innovationen speziell zu diesem Thema zeigen hier SAE IT, janitza, Jean Müller und Knorr- Bremse Power Tech. Ebenfalls einen Besuch wert: Der Sonderausstellungsbereich E-World Innovation für Start-ups.

 

50,2 auf der E-world
Halle 6, Stand 519

Im Ausstellungsbereich Smart-Energy ist das Magazin 50,2 auch in diesem Jahr wieder mit eigenem Messestand vertreten.

Know-how für den Rollout

teamFachbesucher finden am Stand 6-519 selbstverständlich alle aktuellen Publikationen, darunter auch die Sonderausgabe mit Anbieterübersicht zum Smart Meter-Rollout sowie den Praxis-Leitfaden „Intelligente Messsysteme und moderne Messeinrichtungen“. Über 200 Unternehmen nutzen das Werk bereits, um ihre Prozesse für den Smart Meter Rollout systematisch zu planen und umzusetzen.

Was bewegt den Markt?

Wo sehen Sie die Herausforderungen für 2017? Welche Meilensteine wollen Sie erreichen? Was bereitet Ihnen Sorge? Das 50,2-Team freut sich auf Ihre Fragen und Anregungen sowie auf viele spannende Gespräche mit Ausstellern, Stadtwerken und Netzbetreibern. www.50komma2.de

 

Pixolus
Zähler digital verwalten
Halle 7, Stand 713

Das Kölner Start-up pixolus stellt am Messestand seine mobile Zählerstandserfassung vor. Jüngste Ergänzung ist die Scanfunktion für Zähler mit rollierenden LCD-Anzeigen inklusive Erkennung des OBIS-Codes. Die Zähler selbst werden per Barcode-Reader identifiziert. Zudem gibt es ein Belegfoto. Versorger können die Bilderkennung von pixolus sowohl in Kunden-Apps als auch in Ablesesoftware verwenden. Yello, rhenag und die Stadtwerke Kaiserslautern bieten ihren Kunden bereits die Scanfunktion in ihren Apps an. Partner für die Ablesesoftware sind BTC, Lovion sowie Bittner + Krull. EWE und Gelsenwasser setzen die Bilderkennung zur Turnusablesung ein, wesernetz Bremen bei der Marktraumumstellung. Für die Verbrauchserfassung bietet pixolus nun auch eine Cloud-Lösung an. www.pixolus.de

 

VOLTARIS
Systemlandschaft für den intelligenten Messstellenbetrieb
Halle 6, Stand 306

Auf den Smart Meter Rollout und die Gateway-Administration konzentriert sich auch der Messeauftritt von VOLTARIS: Das Unternehmen stellt eine Systemlandschaft für den intelligenten Messstellenbetrieb sowie die VOLTARIS Anwendergemeinschaft vor, an der sich Stadtwerke und Netzbetreiber beteiligen können.

Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio bietet nach Auskunft von VOLTARIS alle notwendigen Kernelemente, um den intelligenten Messstellenbetrieb reibungslos und ressourcenschonend auszuprägen – sowohl für den grundzuständigen (gMSB) als auch für den wettbewerblichen Messstellenbetreiber (wMSB). Die Lösungen werden stufenweise – orientiert am Interims- und Zielmodell der Marktkommunikation – weiterentwickelt, was die Investitionssicherheit erhöht. Der modulare Aufbau ermöglicht es den Stadtwerken, genau diejenigen Dienstleistungsbausteine auszuwählen, die für die Umsetzung tatsächlich benötigt werden. Die modularen Dienstleistungen umfassen Beratung, Gerätebeschaffung und -management, Datenmanagement (MDM, EDM), IT-Systeme, Montage, Betrieb der modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsysteme sowie Portallösungen.

Anwendergemeinschaft Messsystem

Die VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem ist ein Zusammenschluss von mittlerweile über 30 Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerken mit dem Ziel, den intelligenten Messstellenbetrieb im Rahmen von Workshops, moderiertem Erfahrungsaustausch und Schulungen zu gestalten. „Die Teilnehmer profitieren neben praxisnahen Services und Mehrwertleistungen vor allem von Synergien und Skaleneffekten, um beim Rollout der modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsysteme innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Preisobergrenzen zu bleiben“, erläutert Karsten Vortanz, Geschäftsführer von VOLTARIS. Anfang 2017 startet die Anwendergemeinschaft mit Workshops zur Rolloutplanung und Maßnahmenentwicklung.

VOLTARIS übernimmt auch die Aufgabe der Gateway-Administration als Full Service. Hier werden gemäß den gesetzlichen Vorgaben und technischen Richtlinien alle Leistungselemente bereitgestellt, um die Smart Meter Gateway-Administration zu erfüllen. „VOLTARIS ist in der Lage, jede Herausforderung innerhalb des klassischen und intelligenten Messstellenbetriebs zu lösen, und das für alle Prozesse der Wertschöpfungskette des gMSB und wMSB“, betont Peter Zayer, ebenfalls Geschäftsführer von VOLTARIS. www.voltaris.de

 

KNORR-BREMSE POWERTECH
Im Zeichen von Smart Energy
Halle 6, Stand 402

Converting energy into efficiency: Mit diesem Anspruch präsentiert sich Knorr-Bremse PowerTech auf der E-world energy & water. Mit im Messegepäck: Bewährte und innovative Umrichter für effiziente Energiegewinnung und -speicherung sowie für Stromversorgung und Netzkompensation. Die PowerTech-Umrichter wandeln die Energie aus dem jeweiligen Generator, Motor oder einer erneuerbaren Energiequelle in elektrische Energie um, die ins Netz gespeist werden kann. Dabei sind die Produkte für die Energieumwandlung von Wind- bis Wasserkraft ebenso geeignet wie für industrielle Speichersysteme. Dazu zählen neben Batterielösungen auch Schwungradspeicher, Power-to-Gas-Anlagen und weitere innovative Entwicklungen. Alle angebotenen Umrichter entsprechen den internationalen strengen Richtlinien für die Netzspeisung und Netzverträglichkeit (Grid Codes). Bei Bedarf lassen sich die modular aufgebauten Umrichter an kundenspezifische Anforderungen anpassen und sind damit zukunftssicherer und kostensparender als standardisierte Produkte, informiert der Hersteller.

„Unsere Stromrichter sind ein zentrales Bindeglied im Energiekreislauf der Industrie, indem sie Energiequelle, Verbraucher und Speicheranwendung im Sinne von Smart Energy zusammenführen“, erklärt Jure Mikolcic, Geschäftsführer von Knorr-Bremse PowerTech. www.kb-powertech.com

 

smartOPTIMO
Stadtwerke-Netzwerk auf dem Erfolgsweg
Halle 6, Stand 102

smartOPTIMO hat sich im Markt für das intelligente Messwesen zu einem wichtigen Player entwickelt. „Die Anzahl der kommunalen Energieversorger, die sich für uns entschieden haben, ist stark gestiegen, die Anzahl der damit verbundenen Zählpunkte beläuft sich auf rund drei Millionen”, berichtet Geschäftsführer Dr. Fritz Wengeler.

Auf der E-world präsentiert sich das Stadtwerke-Netzwerk als kompetenter Gateway-Administrator mit einem umfangreichen Dienstleistungsportfolio rund um das Thema intelligentes Messwesen. „Unsere Kunden werden umfassend mitgenommen, von Messtechnik, über Prozesse für Netz und Vertrieb bis hin zu Lösungen zur rollout-begleitenden Kundenkommunikation. Von zentraler Bedeutung für unser Konzept sind die Partnerschaften mit den Stadtwerken und der Netzwerkgedanke”, erläutert Dr. Wengeler. Bei den vielen Stadtwerken, die sich dem Netzwerk schon angeschlossen haben, dreht sich bereits alles um konkrete Einzelheiten der gemeinsamen Rollout-Vorbereitung und erster Umsetzungsschritte. Ein Thema, das aktuell in den technischen Kooperationsworkshops breiten Raum einnimmt, ist die Anbindung der ERP-Systeme der Stadtwerke an das Gateway-Administrationssystem. Hier bereitet smartOPTIMO Standardlösungen für Softwaresysteme verschiedener Hersteller vor. Großer Wert wird im smartOPTIMO-Konzept darauf gelegt, dass der Vertrieb von Beginn an in die Rollout-Projekte einbezogen wird. www.smartoptimo.de

 

SAE IT-systems
Innovationen für das intelligente Netz
Halle 6, Stand 321

Die ideale Komponente zur Automatisierung von Verteilnetzen belegt wenig Platz im Schaltschrank, ist schnell parametrierbar, gewährleistet hohe Flexibilität und IT-Sicherheit und ist zudem noch kostengünstig. Mit dem net-line FW-5-GATE-4G will die SAE IT-Systems aus Köln auf der Messe eine Antwort auf diese Wünsche präsentieren. Das System – eine Weiterentwicklung des marktbewährten FW-5-GATE – ist mit einem internen LTE-Modem ausgestattet und damit Fernwirkstation, Router, Gateway und Modem in Einem. Durch die vollständige Parametrierung aller Bestandteile des Gerätes in setIT entfällt die Integration und Adaption eines externen Modems, VPN-Tunnel und Ende-Ende-Verschlüsselungen können – entsprechend dem BDEW Whitepaper – einfach aus der Station heraus aufgebaut werden. Alle verfügbaren Informationen des Mobilfunkmoduls lassen sich zudem in den Diagnosefunktionen von setIT nutzen.

Auf der Hutschiene im Schaltschrank benötigt die Komponente nur 65 Millimeter, es wird keine zusätzliche Spannungsversorgung für ein externes Modem benötigt und das Verbindungskabel zwischen Station und Modem entfällt. Vor Ort müssen nach Angaben des Herstellers nur noch die Spannungsversorgung und die Antennen montiert, die SIM-Karte gesteckt und die Firmware geladen werden. Zur einfachen Überprüfung des Systems stehen in der Frontplatte neue LED’s für Systemmeldungen zur Verfügung.

Weitere Neuentwicklungen, die auf der E-World präsentiert werden, sind das neue SAE-Feldleitgerät net-line BCU-50 für die Überwachung und Steuerung im Mittel- und Hochspannungsbereich gemäß IEC 61850-3 sowie die SAE-Anlagenvisualisierung visIT für HTML5-fähige Endgeräte. Zudem können sich Fachbesucher vor Ort zum erweiterten Modus „Protokollwandler“ im FW-5-GATE informieren – eine intelligente Erweiterung für die transparente Wandlung vom 101er- zum 104er-Protokoll mit ergänzenden Sicherheitsfunktionen, bei der im Gegensatz zu einer Fernwirkstation keinerlei Prozesspunkte oder gar spezifische Informationen der übertragenden Signale eingestellt werden müssen. www.sae-it.de

 

econ solutions
econ solutions präsentiert Tool für innovative Energiedienstleistungen
Halle 7, Stand 520 D5

Mit dem econ portal können Energieversorger und Energiedienstleister ihren Sondervertragskunden ab 100.000kWh neue Services und Unterstützung beim betrieblichen Energiemanagement sowie im Rahmen von Energieaudits anbieten. Anders als bei vielen marktüblichen Lösungen ist seitens des Kunden kein Log-In notwendig, er erhält die Informationen direkt auf seinen PC oder Laptop. Auch für die Anbieter sei der Aufwand denkbar gering: Das econ portal, so vermeldet das Unternehmen, ist kostengünstig und erfordert weder Software-Installation noch -Pflege.

Die Funktionsweise ist einfach: Der Energieversorger oder Energiedienstleister sendet die vorliegenden Lastgangsdaten an das econ portal und erhält verschiedene Auswertungen zurück. Dabei entscheidet jedes Unternehmen selbst, in welcher Form diese an die Sondervertragskunden weitergegeben werden – als einfache E-Mail oder als personalisierte Nachricht mit passenden Angeboten und Informationen.

Die Auswertungen umfassen im Basispaket einen 15-Minuten Lastverlaufsbericht, eine Verbrauchsanalyse und eine Spektralanalyse. Weitere Auswertungen und Berichte bis hin zum Aufbau einer permanenten Erfassung von Untermessungen lassen sich jederzeit hinzufügen. Darüber hinaus unterstützt das econ portal die Anbieter bei Vertrieb und Akquise, etwa durch optimal zugeschnittene Angebote auf der Basis realer Verbräuche. Besucher können das econ portal auf dem Stand live testen. www.econ-solutions.de

 

Discovergy
Intelligentes Messsystem für 99 Euro
Halle 7, Stand 722

Die Discovergy GmbH möchte Deutschlands führender Messstellenbetreiber werden. Um dieses Ziel zu erreichen, bietet der Komplettanbieter für Smart Metering-Lösungen ein BSI-zertifiziertes, intelligentes Messsystem im Paket mit weiteren Dienstleistungen (etwa Einbau beim Endkunden) für 99 Euro an. Das gab das Aachener Unternehmen zur E-world energy & water bekannt. Das Angebot richtet sich an Stadtwerke, Energieversorger und Netzbetreiber, die Teile oder die gesamte Smart Metering-Dienstleistung outsourcen möchten.

Schon heute verfügt Discovergy über ein eigenes Gateway, das die Verbrauchsvisualisierung von Echtzeit-Daten ermöglicht. Im Hintergrund hat das Unternehmen eine IT-Architektur geschaffen, die bereits weit über 100 Milliarden Messungen verarbeitet hat. Dazu hat Discovergy eine Messaging-Architektur entwickelt, die auf die Anforderungen im Echtzeit-Metering ausgelegt ist. Die Skalierung auf mehrere Millionen Messstellen ist nach Auskunft des Unternehmens ohne Probleme möglich. Das Unternehmen mit Sitz in Aachen und Heidelberg hat bereits heute ein eigenes Smart Meter Gateway (Meteorit), und macht damit schon jetzt digitale Strom- und Gaszähler intelligent. Das Dienstleistungsangebot umfasst unter anderem den bundesweiten Messstellenbetrieb für Strom und Gas, Visualisierungs- und Abrechnungslösungen, aber auch Komplettpakete – etwa zur Realisierung von Mieterstromprojekten oder auch für intelligente Messsysteme. Das intelligente Messsystem mit BSI-zertifiziertem Smart Meter-Gateway wird voraussichtlich ab Oktober 2017 erhältlich sein. Im Komplettpaket für 99 Euro enthalten, sind neben der Hardware (Basiszähler, Smart Meter-Gateway) auch der Zählereinbau beim Endkunden, die Smart Meter-Gateway-Administration, die WiM-Prozesse einschließlich der Messwertübermittlung an berechtigte Marktteilnehmer sowie die Kundenkommunikation. In Kürze wird Discovergy den Zertifizierungsprozess beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beginnen.

Als Komplettanbieter von Smart Metering-Lösungen hat Discovergy bereits über 20.000 intelligente Zähler verkauft und überwacht diese in Echtzeit. Endkunden profitieren von laufenden Innovationen, so dass die Einsparpotenziale etwa durch Branchenlösungen, durch Geräteerkennung (NILM) oder intelligente Benachrichtigungen konsequent ausgebaut werden.

Zu den Kunden von Discovergy zählen neben den Energieverbrauchern (Privat, Gewerbe, Industrie, Filialisten) auch Stadtwerke, Energieversorger und Netzbetreiber sowie Mobilfunkanbieter. Das Unternehmen mit 30 Mitarbeitern wurde 2009 von Ralf Esser und Nikolaus Starzacher gegründet. Die Geschäftsführung bilden Ralf Esser, Nikolaus Starzacher und Bernhard Seidl. www.discovergy.com

 

co.met
Leinen los!
Halle 6, Stand 208

Die Crew und das Instrumentarium stehen bereit, alle Vorbereitungen sind getroffen, willkommen an Bord und Leinen los – der Rollout intelligenter Messsysteme kann starten! So lautet die Messebotschaft der co.met. Der Messdienstleister positioniert sich auf seinem als Schiff gestalteten Stand als Navigator, der kleine und mittelgroße Stadtwerke auf der großen Fahrt begleitet und dafür sorgt, dass alle Klippen sicher umschifft werden. Die co.met ist nach erfolgreicher Absolvierung eines Audits gemäß ISO/ IEC 27001:2013 nun auch formal befähigt, sämtliche Services und IT-Systeme für den Rollout intelligenter Messsysteme sowie die Smart Meter Gateway Administration (SMGWA) für Kunden und Partner bereitzustellen. Die Zertifizierung umfasst die Bereitstellung von Managed Services für die SMGWA gemäß Messstellenbetriebsgesetz. Der Geltungsbereich beinhaltet die Fachprozesse des SMGWA gemäß BSI TR-03109-6 und der Sub-CA gemäß BSI TR-03145 sowie den Betrieb und die Bereitstellung der jeweils dazugehörigen ITK-Infrastruktur und Anwendungen. Der gesamte technische Part ist im SMART ENERGY NETWORK (SEN) abgebildet, eine von co.met in Kooperation mit Partnern entwickelte Komplettlösung. Per Software-as-a- Service können Kunden die voll ausgeprägte und in zahlreichen Pilotprojekten erprobte Systemlösung bestehend aus dem Modul für Gateway-Administration (GWA) und Modul für externe Marktteilnehmer (EMT) nutzen. Die Gateway-Administration (GWA) kann überdies auch als Full-Service Dienstleistung gebucht werden.

Systematische Vorbereitung auf den Rollout

Bild: co.met
Bild: co.met

Auch beim Thema Projektplanung sieht man sich bei co.met bestens aufgestellt. Mit ihrem Werkzeuge- und Maßnahmenkatalog zur systematischen Rollout-Vorbereitung wollen die Saarbrücker Vertrauenspunkte sammeln. In der aktuellen Situation ist es für die Versorgungsunternehmen extrem wichtig, Wissen aufzubauen und erste Vorbereitungen zu treffen. Das von der co.met-Mannschaft verfasste Rollout-Handbuch stellt eine gute Orientierungshilfe dar, was ein Messstellenbetreiber beim Rollout alles bedenken muss und in welcher Reihenfolge welche Schritte sinnvoll umzusetzen sind. Unabhängig von noch zu treffenden strategischen Entscheidungen können Stadtwerke sich aber auch schon konkret auf den Rollout vorbereiten, indem sie sich einen Überblick über ihren Bestand an umzurüstenden Messstellen verschaffen. Möglich macht dies die Inventarisierungs- App von co.met. Damit lässt sich die Situation an den Messstellen in allen Einzelheiten strukturiert erfassen und auswerten. „Die gewonnenen Informationen sind später eine wichtige Richtschnur beim Beschaffen der Geräte und der technisch-organisatorischen Durchführung des Rollouts“, so Hemmer.

Workshops für Projektleiter

Aktuell führt co.met mit gewonnenen und potentiellen Smart Metering-Kunden Projektleiter- Workshops durch. Die Veranstaltung soll Verantwortliche in den Stadtwerken in die Lage versetzen, das Rollout-Projekt erfolgreich zu planen und umzusetzen. Dabei stehen nicht nur technisch-prozessuale Aufgaben und deren Umsetzung auf der Tagesordnung, sondern auch Planung und Organisation des Projektes. Ein wichtiger Seminarinhalt ist etwa das Change Management. Fachkundige interne und externe Referenten vermitteln an anderthalb Veranstaltungstagen Expertenwissen und geben praxisnahe Tipps.

Die Projektleiter-Workshops sind Bestandteil eines umfassenden Informations-, Beratungs- und Netzwerkprogramms, das co.met aktuell aufsetzt. „Das Bedürfnis nach Information, Betreuung und Austausch wird mit zunehmender Konkretisierung der Rollout- Projekte und auch während der Durchführung sicherlich wachsen“, begründet Hemmer den Schritt.

Leistung und Chemie müssen stimmen

Keine Frage: kleine und mittelgroße Stadtwerke brauchen beim Smart Metering einen Partner, um die technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen bewältigen zu können. Doch welcher ist der Richtige? co.met-Geschäftsführer Peter Backes: „Viele Unternehmen benötigen in weiten Teilen der Prozesskette umfassende Unterstützung. Sie brauchen einen Dienstleister, der die Praxis der alten und neuen Welt des Messwesens spartenübergreifend beherrscht und verbindet. Zahlreiche Unternehmen wünschen sich darüber hinaus eine System- und Prozesslandschaft, die sie unkompliziert mitnutzen können. Doch mindestens genauso wichtig ist, dass die Partner kulturell auf einer Wellenlänge liegen. Aus langjähriger Erfahrung als bundesweit tätiger Messdienstleister wissen wir, dass die Fähigkeit und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit auf Augenhöhe erwartet werden. Diese partnerschaftliche Haltung ist seit vielen Jahren die Basis unserer erfolgreichen Geschäftstätigkeit.“

Kein erfolgreicher Segeltörn ohne kompetente und zupackende Mannschaft. Gerade Smart Meter-Rollout-Projekte erfordern Teamwork. Deshalb sind auf dem co.met- Messestand die Partnerunternehmen Next Level Integration GmbH (GWA-Software), Deutsche Leasing (Finanzierungslösungen) und MST System Solutions GmbH (Energiemanagement, Portallösungen) mit an Bord. www.co-met.info

 

GWAdriga
GWAdriga zeigt Gateway-Administration in der Praxis
Halle 6, Stand 510

Mittendrin statt nur dabei: Im Fokus des Messeauftritts von GWAdriga in Essen steht die konkrete Umsetzung der Smart Meter-Gateway-Administration (SMGA). Wie sich diese in der Praxis gestalten lässt, zeigt der Berliner Full-Service Dienstleister am Beispiel von EWE NETZ. In diesem ersten Projekt wird der gesamte Prozess mit Unterstützung von GWAdriga implementiert und abgewickelt. Die technische Integration der von GWAdriga eingesetzten Lösung BTC | AMM erfolgt bei EWE NETZ über Bosch BPM für Energy. Bei weiteren Projekten wie etwa bei RheinEnergie wird dies mithilfe von SAP IM4G umgesetzt. Über die Standardschnittstelle von BTC können aber auch weitere Branchenlösungen angebunden werden.

„Wie die Integrationsstrategie im Einzelnen aussehen soll, hängt stark von der individuellen Umgebung des jeweiligen Versorgungsunternehmens ab. Neben der technischen Integration ist aber vor allem auch die optimale Gestaltung der Kommunikationsschnittstellen zwischen den intern involvierten Mitarbeitern und dem externen Prozessdienstleister erfolgsentscheidend“, erklärt GWAdriga-Geschäftsführer Dr. Ralfdieter Füller. „Die Unternehmen sollten aber nicht nur an die Pflicht denken, sondern auch an die Kür. Denn auf der Gateway-Administration werden wir künftig zahlreiche datenbasierte Mehrwertdienste aufsetzen“, ergänzt sein Geschäftsführerkollege Dr. Michał Sobótka. Auch hier gibt GWAdriga auf der E-world erste Ausblicke, etwa auf die Steuerung von Einspeisern und -verbrauchern über das Smart Meter Gateway. An der GWAdriga-Zählerwand können sich die Fachbesucher ein Bild davon machen, wie Gateway Administration und Messdaten- Management praktisch aussehen werden. An der Wand sind unterschiedliche intelligente Messsysteme von Gateway-Herstellern wie Theben, PPC und EMH installiert. Die Geräte entsprechen im Großen und Ganzen bereits den Systemen, wie sie nach der erfolgreichen Zertifizierung durch BSI zur Verfügung stehen werden, auch wenn einzelne Funktionen noch nicht implementiert sind. www.gwadriga.de

 

Rhebo
Lückenloses Echtzeit-Monitoring von KRITIS-Steuernetzen
Halle 7, Stand 712

Die kritischen Infrastrukturen (KRITIS) stehen mit der digitalen Transformation vor einem Paradigmenwechsel der Betriebsführung. Einst autark geführte Steuernetze werden untereinander vernetzt, in die Unternehmens-IT integriert und somit auch indirekt an das Internet angeschlossen. Für Energieversorger bedeutet dies sowohl optimierte Betriebsabläufe und neue Geschäftsmodelle als auch eine Verschärfung der Sicherheitsanforderungen. Industrie 4.0 und das industrielle Internet of Things (IIoT) halten in der Energiebranche Einzug. Dem dadurch entstehenden Innovationsdruck auf die Energie- und Wasserbranche trägt in diesem Jahr auch erstmalig die E-world Rechnung. Im eigens geschaffenen Themenbereich „E-world Innovation” stellen Unternehmen neue Trends und intelligente Lösungen für die Herausforderungen der kommenden Jahre vor. Das High-Tech-Unternehmen Rhebo präsentiert in diesem Rahmen mit Rhebo Industrial Protector eine intelligente Lösung für das lückenlose Echtzeit-Monitoring von KRITIS-Steuernetzen. Dabei setzt Rhebo Industrial Protector auf eine vollständige Überwachung der Kommunikationsflüsse innerhalb der Steuernetze bis auf Inhaltsebene. Mittels maschinellen Lernens identifiziert Industrial Protector binnen weniger Minuten die erlaubte Standardkommunikation im Steuernetz und meldet zuverlässig jede Abweichung von diesem Normalzustand. Zusätzlich erhalten Unternehmen über jede Anomalie die vollständigen Informationen für die forensische Analyse und Berichtspflicht, wie sie im IT-Sicherheitsgesetz gefordert wird. Dr. Frank Stummer, Mitgründer von Rhebo, wird am 8. Februar mit dem Fachvortrag „Sicherung von Verfügbarkeit und Cybersicherheit mittels selbstlernender Anomalieerkennung in KRITIS-Netzwerken” im Rahmen des Forums „IT-Sicherheit und Datenschutz” die Herausforderungen der digitalen Transformation in der Energiebranche vertiefen und Lösungsansätze skizzieren. www.rhebo.com

Halle 1+2

Der Fachbesucher aus dem Bereich Stromnetze muss ein wenig suchen, bis er hier die interessanten Ansprechpartner entdeckt – der größte zusammenhängende Austellungsbereich der E-world wird traditionell von den Themen Gas und Öl dominiert. In Halle 1 lohnt in jedem Fall der Besuch bei arvato, die übrigens auch für das neue Messwesen Lösungen entwickelt haben. Auch bei der EWE gibt es interessante Innovationen für intelligente Verteilnetze. WAGO hat eine schlüsselfertige intelligente Ortsnetzstation im Messegepäck. Für die Vorbereitung des Smart Meter-Rollouts bietet sich ein Besuch bei den Anbietern intelligenter Mess- und Kommunikationstechnik in Halle 2 an: EHM metering, Diehl Metering und EFR sind vor Ort, die Theben AG präsentiert mit der Conexa 3.0 bereits die dritte Generation eines intelligenten Smart Meter-Gateways für vielfältige Aufgaben im intelligenten Netz. Auch ein breites Produktprogramm in der Tarifschalttechnik und Lösungen zur energieeffizienten Straßenbeleuchtung hat der Technologieanbieter aus Haigerloch im Portfolio.

 

EMH METERING
Portfolio für den Smart Meter-Rollout
Halle 2, Stand 226

Mit einer erweiterten Führungsriege startet der Messgerätehersteller EMH metering GmbH & Co. KG eine Marktoffensive zum anstehenden Rollout: Peter Heuell, zuletzt 7 Jahre lang Geschäftsführer von Landis+Gyr Deutschland und Österreich, führt das Unternehmen zukünftig gemeinsam mit Geschäftsführer Norbert Malek. Peter Heuell gehört zu den führenden deutschen Experten für intelligente Messtechnik, Smart Metering und die Digitalisierung der Energiewende. Der promovierte Ingenieur der Elektrotechnik ist zudem ein gefragter Berater für Politik und Verbände. Als neuer Geschäftsführer der EMH metering legt er einen klaren Fokus auf die Umsetzung des anstehenden Smart Meter-Rollouts in Deutschland. „Die EMH metering ist mit ihrem umfassenden Geräte-Portfolio optimal vorbereitet für die Digitalisierung der Energiebranche und den anstehenden Smart Meter-Rollout“, erklärt Heuell. „Eine perfekte Grundlage, um die Marktposition des Unternehmens weiter auszubauen.” w EMH metering verfügt über ein breites Angebot an Haushalts-, Gewerbe- und Industriezählern. Dazu zählen auch die für den Smart Meter-Rollout geforderten FNN-Basiszähler, die moderne Messeinrichtung und ein Smart Meter-Gateway. www.emh-metering.com

 

EMH
„Generation genX“ zur Überprüfung von modernen hochkomplexen Elektrizitätszählern
Halle 2, Stand 427

Das Checkmeter 2.3genX zur Präzisionsmessung von ein- und dreiphasigen Elektrizitätszählern steht im Fokus der Messepräsentation des Anbieters von Zählermess- und Prüftechnik. Außerdem gibt EMH einen Überblick über weitere innovative Lösungen im Bereich der tragbaren Prüftechnik. Die EMH Energie-Messtechnik ist spezialisiert auf die Entwicklung, Fertigung und Vermarktung von Präzisionssystemen zur Messung und Erzeugung elektrischer Größen. Mit dem Checkmeter 2.3genX stellen die Prüftechnikspezialisten die jüngste Weiterentwicklung der tragbaren „Generation genX“ für die Zählwerksüberprüfung in den Mittelpunkt des Messeauftritts. Das kleine und extrem leichte tragbare Präzisionsmessgerät soll die Vor-Ort-Überprüfung von ein- und dreiphasigen Elektrizitätszählern noch komfortabler machen als das Vorgängermodell. Durch seine kompakten Abmessungen und das benutzerfreundliche Farbdisplay mit Touchscreen und grafischer Benutzerschnittstelle deckt das CheckMeter 2.3genX die heutigen Ansprüche im Bereich der Zählwerksüberprüfung ab.

Alle wichtigen Parameter der Zählwerkskontrolle von einoder dreiphasigen Wirk-, Blind- und Scheinenergiezählern lassen sich komfortabel überprüfen und auswerten. Die Software CALegration ermöglicht die Speicherauslesung, Online-Datenerfassung und Präsentation. Zu den Funktionen gehören die Strom- und Spannungsmessung, die Phasenwinkel- und Leistungsfaktormessung ebenso wie die Frequenzmessung. www.emh.eu

 

AKTIF Technology
Software Lösungen für Energielogistik und Komplettpaket für Mieterstrom
Halle 2, Stand 333

Die durchgängige Automatisierung aller Geschäftsprozesse in der Energielogistik ist das zentrale Thema von AKTIF Technology auf der E-world 2017 in Essen. Der Senftenberger Anbieter für Energielogistik stellt an seinem Stand Lösungen für unterschiedliche Anwendungsfälle vor, die Marktakteuren vom Energievertrieb über industrielle Erzeuger bis hin zu Immobiliengesellschaften dabei unterstützen sollen, ihre Abläufe mit intelligenten und integrierten Cloud-Lösungen optimal zu gestalten und automatisiert abwickeln zu können. Hauptaugenmerk liegt auf der „AKTIF smart&easy“-Reihe, die entweder als Software-Pakete oder als „Process-as-a-Service“-Lösung für ganze Prozessketten verfügbar ist. Mit Blick auf die verschiedenen gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen an Energielieferanten in Europa bietet AKTIF Technology Lösungen an, mit denen sich alle Abläufe vom Angebot über den Lieferantenwechsel und das Bilanzkreismanagement bis hin zu Abrechnung und Mahnwesen gesetzeskonform auch in den europäischen Nachbarländern abbilden lassen.

Zudem hat AKTIF Technology eine Lösung im Repertoire, mit der Direktvermarktung und die Lieferung von Energie in einem gemeinsamen System abgewickelt werden können, was Kosten und Zeit einsparen soll. Ebenfalls dazu gehören komplexe Abrechnungen wie die Regelenergievermarktung oder die Abrechnung von virtuellen Kraftwerken. Darüber hinaus bietet das Unternehmen speziell für Mieterstrom-Modelle fertige Komplettpakete an, mit denen diese rechtskonform und kostengünstig abgebildet werden können und die zusätzlich eine integrierte Nebenkostenabrechnung für alle Medien enthalten. www.aktif-technology.com

 

TÜV SÜD
Neue Zertifizierungsstandards
Halle 1, Stand 322

Am Stand der TÜV SÜD stehen der Zertifi – zierungsstandard „Wegbereiter der Energiewende“ und die Verbraucher-Zertifi zierung „Bilanzierung EE“ im Fokus. Den Zertifi zierungsstandard „Wegbereiter der Energiewende“ hatte TÜV Süd entwickelt, um den Verbrauchern einen umfassenden Nachweis für die Zukunftsfähigkeit ihres Energieversorgers bereit zu stellen, der über die bekannten und bewährten Ökostrom-Zertifikate hinausgeht. Die Zertifi zierung „Bilanzierung EE“ richtet sich an große Energieverbraucher, die weitgehend unter Einsatz von erneuerbaren Energien produzieren oder ihre Dienstleistungen unter Nutzung von erneuerbaren Energien anbieten wollen. Darüber hinaus stellt TÜV SÜD weitere Zertifi zierungsund Prüfl eistungen für Energieprodukte wie Ökostrom, Biomethan (GreenMethane), erneuerbare Rohstoff e und grünen Wasserstoff (GreenHydrogen) sowie für die Nutzung von erneuerbaren Energien für Dienstleistungen und für die Herstellung von Produkten vor. www.tuev-sued.de

 

ARCMIND TECHNOLOGIES
Billing-Lösung für den digitalisierten Energiemarkt
Halle 1, Stand 414

Das Essener Unternehmen ArcMind Technologies GmbH stellt am Stand die neue Billing-Lösung „Utilities in a Box“ (UIB) für den Stromvertrieb und die neue EDIFACT Websuite, eine Online-Plattform für alle Aktivitäten rund um die Marktkommunikation, vor. UIB ist eine modular gestaltete webbasierte Serverlösung für den Stromvertrieb, die sämtliche Verwaltungs-, Organisations- und Marktkommunikationsprozesse für den Energievertrieb beinhaltet: Verbrauchsabrechnung, Preiskalkulation, Verwaltung von Kundenstammdaten, Vertragsmanagement, Monitoring & Controlling, Energiedatenmanagement und EDIFACT-Marktkommunikation. Mit dem Preiskalkulationsmodul werden sämtliche aktuell verfügbaren Informationen zur Preisbildung hochdynamisch generiert und dem Nutzer automatisiert als Kalkulationsgrundlage für den Strompreis zur Verfügung gestellt. Dazu gehören tagesaktuelle Erzeugerpreise, lokale Netznutzungsentgelte, Abgaben, Umlagen und Steuern. Das Billing- Modul unterstützt alle typischen Abrechnungs- und Kundenverwaltungsprozesse. Mittels Webservice-Technologie kann UIB problemlos in bestehende IT-Architekturen integriert werden, zum Beispiel wenn etablierte EVU neue Geschäftsfelder aufbauen. Für die Organisation der EDIFACT-basierten Marktkommunikation nutzt UIB die bestehende Marktkommunikationslösung EDItion S von ArcMind Technologies. Die EDIFACT Web-Suite soll Anwender bei der Organisation sämtlicher EDIFACT-Prozessschritte, wie der Nachrichtenkonvertierung, der Editor-gestützten Nachrichtenerstellung und Testdatengenerierung sowie der integrierten Fehleranalyse unterstützen. Laut Unternehmen ist die Lösung besonders für neue Marktteilnehmer und dezentrale Anbieter, wie beispielsweise Bürgernetze und Mieterstromanbieter, geeignet. www.arcmind.com

 

EFR
Baumusterprüfbescheinigung für EFR-Basiszähler
Halle 2, Stand 220

Die EFR Europäische Funk-Rundsteuerung GmbH aus München präsentiert an ihrem Stand die Smart-Grid Gerätefamilie. Das Unternehmen hat für seinen Zähler SGM-D von der niederländischen NMi Certain B.V. die EU-Baumusterprüfbescheinigung nach MID erhalten. Der Zähler darf somit als eigenständiges Gerät bei direkt über Vierleiter angeschlossenen Kundenanlagen eigesetzt werden und lässt sich auch als Zweileiterzähler nutzen. Typische Einsatzbereiche sind Privatkunden, Wohnanlagen, Kunden mit Eigenerzeugung und Einspeisung ins öffentliche Netz, Kleingewerbe sowie Industriebetriebe.

Die innerstaatliche Zulassung des Zählers seitens der PTB als intelligentes Messsystem (iMSys) wird im ersten Quartal 2017 erwartet. Gehäuse und Schnittstellen des SGM-D sind in der iMSys-Version bereits für die Aufnahme von Kommunikations- und Steuerungsgeräten konzipiert. Zusammen mit dem sicheren EFR-Gateway SGH-S ergibt sich ein Messsystem, wie es für Kunden über 6000 kWh/a Stromverbrauch und für Anlagen mit EEG-Einspeisung vorgeschrieben ist. Für Endkunden mit einem Lastmanagement beziehungsweise mit Stromerzeugungsanlagen nach EEG ist das EFR-Steuergerät GCU-S als Ergänzung erhältlich. Diese Steuerbox gestattet die Anbindung an die Leitstelle und beherrscht die Protokolle EN 61850 und EN 60870-5-104. www.efr.de

 

Wago
Dolmetscher im Smart Grid
Halle 2, Stand 402

Dank des Kommunikationsstandards VHPready lassen sich Energieerzeuger und -verbraucher leichter an virtuelle Kraftwerke anbinden. WAGO-Steuerungen erfüllen bereits die Anforderungen der neuen Spezifi kation.

Mit VHPready sprechen Stromerzeuger, -speicher und -verbraucher im Smart-Grid dieselbe Sprache. Bild: WAGO
Mit VHPready sprechen Stromerzeuger, -speicher und -verbraucher im Smart-Grid dieselbe Sprache. Bild: WAGO

Virtuelle Kraftwerke gelten als eine Lösung, um die schwankende Stromerzeugung aus Solaranlagen und Windturbinen in den Griff zu bekommen: Dezentrale Erzeuger wie Blockheizkraftwerke und steuerbare Stromverbraucher wie Wärmepumpen werden zu einem flexibel regelbaren Verbund zusammengeschlossen. Ihr intelligentes Zusammenspiel sorgt dann dafür, dass das Stromnetz entlastet wird.

Doch der Zusammenschluss der verschiedenen Anlagen ist schwierig. Alle Beteiligten sprechen unterschiedliche Sprachen und können darum nur schlecht miteinander kommunizieren. WAGOFernwirksteuerungen schaffen Abhilfe: Sie erfüllen die Anforderungen des Kommunikationsstandards VHPready (Virtual Heat and Power) und stellen somit eine problemlose Anbindung der Anlagen an das virtuelle Kraftwerk sicher. Die aktuelle Version der Spezifikation ist die VHPready 4.0. Sie fasst die Steuerung und Kommunikation im Verbund des virtuellen Kraftwerks zusammen und sorgt quasi als Dolmetscher dafür, dass sich Leitwarte und Anlagen verstehen.

VHPready standardisiert die Objekte und Variablen unterschiedlicher Kommunikationsprotokolle und deklariert sie eindeutig. Statt wie bisher über ein anlagenspezifisches Set an Variablen wird mit VHPready über vordefinierte Profile mit einheitlichen Datenpunktlisten kommuniziert. Neben der Kommunikation werden durch VHPready auch domainspezifische Festlegungen wie Vorgaben zum Betriebsverhalten und zu Reaktionszeiten definiert. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, Anlagen über Fahrpläne zu steuern. Damit kann die Leitwarte Steuerungsparameter für einen Zeitraum von 24 Stunden als Befehl/Satz/Meldung/Datei zur Anlage übertragen.

Energieversorger wie Vattenfall und die Stadtwerke-Kooperation Trianel setzen WAGO-Technik bereits in ihren virtuellen Kraftwerken ein, denn für die Unternehmen ist ausschlaggebend, dass die Steuerungen programmierbar und flexibel sind und die Kommunikation gemäß IEC 60870-5-104 oder IEC 61850 erlauben. Die kompakten und modularen Fernwirksteuerungen von WAGO bieten außerdem eine große Protokollvielfalt wie PROFIBUS, CAN, BACnet oder MODBUS. Dadurch können sie im virtuellen Kraftwerk als Gateways für die meisten technischen Einheiten im Feld eingesetzt werden. Über Digital-/Analogeingangs- und -ausgangsklemmen, die sich modular anreihen lassen, sowie mehr als 500 weitere Funktionsmodule kann WAGO das komplette Management der Anlagensteuerung eines virtuellen Kraftwerks gewährleisten.

Dabei spielt Datensicherheit für WAGO eine zentrale Rolle. Ab der Version VHPready 4.0 bildet das Protokoll IEC 60870-5-104 oder ein ebenfalls TCP/IP-basierter, objektorientierter Ansatz gemäß IEC 61850-7-420 die kommunikationstechnische Basis der WAGO-Fernwirksteuerungen. Für die Sicherheit der Datenübertragung sorgt der Aufbau eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN) auf Basis von OpenVPN mit SSL/TLS-Verbindungen (Secure Sockets Layer, Transport Layer Security). Für die Zeitsynchronisation kommt SNTP/NTP (Simple Time Protocol/Network Time Protocol) zum Einsatz. Aus der WAGO-Steuerung heraus kann direkt über OpenVPN oder IPsec ein VPN-Tunnel aufgebaut werden, um verschlüsselt Daten an die Leitstelle zu übermitteln und von dort zu empfangen. So erfüllt WAGO nicht nur die IT-Sicherheitsvorgaben der Netzbetreiber, sondern ermöglicht ebenso eine Härtung des Systems nach den Anforderungen des BDEW-White-Papers. www.wago.de

 

mobileX
App für die Instandhaltung
Halle 1, Stand 130

Die mobileX AG zeigt an ihrem Stand ihre Mobile Workforce Management-Lösungen für Versorger. Im Zentrum steht dabei mobileX-CrossMIP, die neue Multiplattform-App zur mobilen Bearbeitung von Instandhaltungsaufträgen. Die plattformübergreifende App soll es Monteuren ermöglichen, wichtige Auftragsfunktionen wie schnelle Statuswechsel, die Navigation bei der Anfahrt, einen Anruf beim Kunden oder die Dokumentation von Fotos auf ihrem Smartphone oder Tablet einfach zu bearbeiten. Für ausführlichere Berichte oder zum Anschluss an eine Anlage können Nutzer jederzeit auf die Laptop-Version mit mobileX-MIP for Field Service wechseln. Die erfassten Dokumente und Rückmeldungen werden zwischen den Geräten synchronisiert und stehen somit auf beiden Plattformen zur Verfügung.

Durch die kürzlich geschlossene Partnerschaft mit der pixolus GmbH und die Integration von pixometer in mobileX-MIP for Metering will die mobileX AG ihren Kunden zudem einen geschlossenen, digitalen Workflow zur Zählerablesung und Rückmeldung anbieten. Die Bilderkennungssoftware pixometer von pixolus automatisiert die Datenerfassung und soll damit eine Lücke in der digitalen Abwicklung von Zähleraufträgen schließen. Mit mobileX-CrossMIP, mobileX-MIP for Field Service, mobileX-MIP for Metering, und mobileX-Dispatch gibt es zudem eine breite Palette an Lösungen für die Einsatzplanung und mobile Auftragsbearbeitung im Zählerwesen und in der Instandhaltung. Damit sollen die Netzbetreiber und Messstellenbetreiber auch beim Rollout der neuen intelligenten Messsysteme unterstützt werden. Am Stand der mobileX AG können sich Interessenten in einer Live-Demo die Funktionalität der Dispositions- und mobilen Lösungen zeigen lassen. www.mobilexag.de

 

SOPTIM
Neue Trading-Plattform für den Kurzfrist-Handel
Halle 1, Stand 430

Software-Lösungen für die Unterstützung energiewirtschaftlicher Prozesse in allen Marktrollen zeigt die SOPTIM AG an ihrem Stand. Hauptaugenmerk liegt auf dem ersten Release der neuen Trading-Plattform für den Kurzfrist-Handel SOPTIM iTrade. Mit einem Set von parametrierbaren Auto-Tradern soll es die Teilnahme am Energiehandel im 24/7-Betrieb ermöglichen. Die Software wurde mit zwei Pilotkunden entwickelt. Sie führt aktuelle Positionen und reagiert unmittelbar auf Veränderungen. Darüber hinaus zeigt SOPTIM die Weiterentwicklung der SOPTIM Energy Suite, die den Gesamtprozess von der Angebotserstellung bis zur Nominierung stärker vereinfachen und beschleunigen soll. Ein neues Workfl ow-Management-Konzept sorgt dafür, dass das System gewisse Prozessschritte selbsttätig ausführt. Die Vertriebslösung SOPTIM Mobile Sales wurde als App für mobile Endgeräte nutzbar gemacht. Damit sollen Vertriebsmitarbeiter in der Lage sein, beim Kunden vor Ort Angebote oder Verträge einzusehen, zu modifi zieren, Lastgänge grafi sch darzustellen, Kalkulationen online neu rechnen zu lassen und Angebote anzunehmen. www.soptim.de

 

 

Halle 3

Die Eingangshalle der E-world ist traditionell die Bühne der Big Player: innogy, RWE, Uniper, E.ON und Vattenfall zeigen hier, wie sich die Versorger für die neuen Herausforderungen der Branche rüsten. Doch auch die Stadtwerke selbst zeigen als Dienstleister Flagge, so etwa die Kölner Rheinenergie, die Stadtwerke Schwäbisch Hall und Trianel. Auch 2017 präsentieren sich in Halle 3 wieder zahlreiche Softwareanbieter, darunter natürlich die Branchengrößen Microsoft und SAP mit ihren Partnern sowie Schleupen und PSI. Speziell mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen – Smart Meter Rollout und ISMS – lohnt sich auch ein Besuch bei Unternehmen wie GISA, Robotron, rku. it oder Wilken. Integrierte Systeme für das intelligente Messwesen und die Datenkommunikation findet hier man zum Beispiel bei Landis&Gyr, der NZR sowie bei PPC und den SAGEMCOM-Töchtern Dr. Neuhaus und Fröschl. Die IDS-Gruppe, die SAG, Siemens und ABB haben darüber hinaus spannende Innovationen für den intelligenten Netzbetrieb im Messegepäck.

 

Bittner+Krull
Workforce Management (WFM)-Prozesse für die Energiewirtschaft
Halle 3, Stand 424

Beim Messeauftritt von Bittner+Krull dreht sich alles um die Argos- Branchenlösung, mit der die Münchner performante Workforce Management (WFM)-Prozesse in der Energiewirtschaft etablieren wollen. Ein besonderes Augenmerk des Systemhauses liegt auf dem möglichst kosteneffizienten Rollout intelligenter Messsysteme mit und ohne Gateway insbesondere im SAP-Umfeld. Dabei fokussieren sich die Bayern auf ihre Kernkompetenzen in den Montage-Prozessen. Mit der durchgängigen Lösung für den Rollout sollen Anwender besonders die FNN-Prozesse „Installation“, „Wechselprozesse“ und „Deinstallation“ fest im Griff haben. Argos beinhaltet laut Unternehmen eine nahtlose Prozessintegration in SAP, die Web-Fähigkeit der Applikationen für den Innen- und Außendienst, die weitreichenden Automatisierungskomponenten innerhalb der einzelnen Arbeitsschritte, Kommunikation mit dem Endkunden und die Einbindung von Fremddienstleistern. Mit einem Standardsystembaustein für die Integration der Montageprozesse in SAP IS-U/ IM4G will Bittner+Krull zudem das Beste aus der ERP-Welt und den Argos- Funktionalitäten für die Arbeitsorganisation und die Auftragsbearbeitung im Feld im Sinne leistungsstarker WFM-Prozesse zusammen zuführen. www.bittner-krull.de

 

Compello
Kommunikationsmodul für den standardisierten Nachrichtenaustausch
Halle 3, Stand 272

Kernthema am Messestand des Münchner Softwareanbieters Compello ist dieses Jahr das neu entwickelte AS4-Kommunikationsmodul für den standardisierten Nachrichtenaustausch AS4 (Application Statement 4). Das Modul entspricht den ENTSOG-Vorgaben des Verbandes Europäischer Fernleitungsnetzbetreiber für Gas und ist laut Unternehmen bereits als Stand-Alone- Lösung bei mehreren Kunden im Einsatz. Sowohl für das AS4-Gateway als auch für die Marktkommunikationsplattform EDI Com ist eine entsprechende Erweiterung für den Bereich Strom über den ENTSOG-AS4-Standard hinaus jederzeit möglich.

Bild: compello
Bild: compello

Das neue Kommunikationsmodul für ein- und ausgehende Nachrichten ist derzeit in Italien im Einsatz, wo die AS4-Kommunikation ab 1. April 2017 – parallel zur bestehenden EU-Verordnung – erstmals auch auf Länderebene verpflichtend wird. Darüber hinaus bietet Compello speziell für Energieversorgungsunternehmen (EVU) mit Etablierungsabsichten jenseits des deutschen Marktes Informationen über länderspezifische Formate, Fristen, Kommunikationswege, Autorisierungen und Zertifizierungen, die beachtet werden müssen. Derzeit deckt Compello die Länder Italien, Frankreich, Spanien, Schweden, Norwegen, Finnland, Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Österreich, Schweiz und Großbritannien ab. www.compello.de

 

cronos
Umsetzungsszenarien für SAP Hybris-Produkte
Halle 3, Stand 322

Am Stand der cronos Unternehmensberatung geht es dieses Jahr um die Auswirkungen des Messstellenbetriebsgesetzes und die notwendigen Prozessanpassungen. Daher liegt der Fokus auf den Einsatzmöglichkeiten, dem Funktionsumfang und Mehrwert von Hybris C4C, IM4G und BPEM im Tagesgeschäft der Energieversorgung. Dazu präsentiert das Unternehmen konkrete Umsetzungsszenarien. Sowohl am SAP-Gemeinschaftsstand in Halle 3 als auch bei den Workshops, die an allen drei Messetagen im Congress Center West angeboten werden, demonstriert cronos den Einsatz verschiedener Bausteine des SAP-Portfolios direkt am Kundenbeispiel. So berichtet das Unternehmen von Erfahrungen im Zuge der Implementierung von SAP Hybris-Produkten wie Cloud for Customer (C4C) am Beispiel der MVV EnergySolutions GmbH oder Hybris Marketing und präsentiert die optimierte Klärfallbearbeitung durch Business Process Exception Management (BPEM). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den von cronos zusammengestellten Beratungspaketen zur Einführung von SAP Intelligent Metering for German Utilities (IM4G). www.cronos.de

 

caterva
Energiespeicher für klimafreundlichen Strom
Halle 3, Stand 211

Caterva, Spin-off der Siemens AG, präsentiert auch dieses Jahr wieder seine „Caterva-Sonnen”. Die multifunktionalen, vernetzten Stromspeicher sollen es Versorgern ermöglichen, Endkunden mit einem Eigenheim eine Photovoltaik-Mietlösung anzubieten, die den Haushalt zu 100 Prozent mit Sonnenstrom versorgt. In Kombination mit einer PV-Anlage eignen sich die Speicher auch für den Betrieb einer Wärmepumpe und das Laden eines Elektroautos. Da die Caterva-Sonnen auch Primärregelleistung liefern, können Privatkunden wie Versorger gleichermaßen profi tieren: Während der Kunde kostengünstigen Strom erhält, erzielt der Versorger Einnahmen aus der Vermietung oder einer Strom-Flatrate sowie zusätzlich Erlöse aus Netzdienstleistungen. www.caterva.de

 

MeteoGroup
Wetter-Portal für den Energiehandel
Halle 3, Stand 121

Die MeteoGroup stellt das neue Wetterportal TradingMaster für den Energiehandel vor, das Nutzer bei der Abschätzung ihres Risikoprofils unterstützen soll. Das Portal bietet Kurz- und Mittelfristprognosen, die auf Modelldaten von ECMWF, GFS und UKMO basieren. Zudem beinhaltet TradingMaster Daten eines eigenen Multi-Model- MOS und eines eigenen Wetterstationsnetzes. Neben den circa 17.000 Wetterstationen der nationalen Wetterdienste gewährt das MeteoGroup-Messnetz zudem exklusiven Zugriff auf die Daten der über 900 hauseigenen Wetterstationen in Mitteleuropa.

Bild: meteogroup
Bild: MeteoGroup

Das Messnetz soll die Grundlage für hochpräzise Wettervorhersagen für Gas- und Stromnetze sowie für Solar- und Windkraftanlagen bilden. Über das Online-Portal TradingMaster können Nutzer Leistungsprognosen für Wind- und Solarenergie für alle Länder Europas abrufen. Anhand von Ensembles lassen sich Aussagen zu Eintrittswahrscheinlichkeiten von Wetterereignissen abschätzen. Clusteranalysen und Angaben von Konfidenzintervallen können bei der Einschätzung der Wahrscheinlichkeit unterschiedlicher Wetterereignisse unterstützen. Darüber hinaus bietet TradingMaster Zugriff auf den Windenergie-Index NAREX WIDE. Dieses Finanzinstrument unterstützt Unternehmen dabei sich gegen Risiken abzusichern, die mit den Schwankungen der Windenergieproduktion in Deutschland verbunden sind. MeteoGroup berechnet den Index täglich und bietet darüber hinaus Vorhersage- und Analyseprodukte an. www.meteogroup.com

 

Sagemcom Dr. Neuhaus und Sagemcom Fröschl
Sichere Smart Metering- und Smart Grid-Architektur
Halle 3, Stand 444

„Zum Abschluss des letzten Jahres hat der TÜF Süd uns, Sagemcom Dr. Neuhaus und Sagemcom Fröschl, für das standardisierte Informations- und Sicherheitsmanagement ausgezeichnet. Seit dem 22.12.2016 sind die Unternehmen nun an allen 3 Standorten (Hamburg, Rostock, Walderbach) ISO 27001 zertifiziert. Neben der BSI Zertifizierung unserer Gateways und unserer Produktion ist dies ein weiterer Meilenstein für eine sichere und verlässliche Smart Metering und Smart Grid Architektur, von der unsere Kunden und Partner profitieren”, erläutert Andre Karnatz, Leiter Administration und IT. In diesem Sinne haben die beiden Unternehmen das Thema Sicherheit zum Leitmotiv ihres Messeauftritts gemacht. Unter dem Motto „Sicher Messen, Schalten und Kommunizieren“ stellen sie das SMARTY iQ Gateway und die SMARTY IO Schaltbox vor, im Software- Segment präsentieren sich die Fröschl ADMIN SW, die ZFA und die Erweiterungen für EMTs als Lösungen für sicheres Managen der Daten und Prozesse.

Ein weiteres spannendes Thema kommt aus dem Umfeld des Mutterkonzerns Sagemcom, einem Gründungsmitglied der LoRa Alliance (www.lora-alliance. org), einem Zusammenschluss, der Technologien und Standards für das Internet der Dinge entwickelt. Sagemcom rüstet bereits einige große Netzwerke mit Sensoren und LoRa Netzwerklösungen aus. Am Stand der Tochterunternehmen gibt es erste Einblicke in diese Technologie und die kleinen Sensoren, die speziell im Bereich Smart Home vielversprechende Ansätze bieten. www.neuhaus.de

 

IfE
Backoffice-Dienstleistungen für Stadtwerke und regionale Versorger
Halle 3, Stand 130

Die Backoffice-Dienstleistungen für Stadtwerke und regionale Versorgungsunternehmen in den Sparten Strom, Gas, Wasser und Fernwärme sind Thema am Stand der IfE-Ingenieurbüro für Energiewirtschaft Dr.- Ing. Dirk Schramm GmbH. IfE bietet Dienstleistungen an, die Netzbetreiber bei Aufgaben wie Kostenprüfung Strom, Kapitalkostenabgleich Gas, Netzkosten-Controlling, Kalkulation der vermiedenen Netznutzungsentgelte, Messpreiskalkulation und Regulierungsmanagement unterstützen sollen. Zudem fördert das Unternehmen mit dem Zertifikatslehrgang „Regulierungsmanager/in (FH)” an der Hochschule Schmalkalden die Aus- und Fortbildung von Stadtwerke-Mitarbeitern im Bereich der Regulierungsprozesse. Entwickelt wurde der Lehrgang, der zum Wintersemester 2016 gestartet ist, gemeinsam mit dem Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e. V.. Darüber hinaus berät IfE Stadtwerke und Regionale Versorger bei Themen wie revolvierende Deckungsbeitragsrechnung, Kundenbindung durch Energieeffizienz und Steuerung des Energieberatungsprozesses. www.ifegmbh.de

 

Landis+Gyr
Neue Gateway-Konzepte für den Rollout
Halle 3, Stand 218

Im Mittelpunkt der Messepräsenz von Smart Metering-Anbieter Landis+Gyr steht das Smart Meter Gateway S560, das laut Unternehmen einen besonders wirtschaftlichen Rollout ermöglichen soll. Das Smart Meter-Gateway S 560 verfügt neben den gesetzlich geforderten Features über eine Reihe von Zusatzfunktionen. Unter anderem verspricht Hersteller Landis+Gyr seinen Kunden eine verkürzte Installations- und abrechnungslose Zeit bei Spannungsausfällen durch schnelle Start-up-Zeiten, sowie ein integriertes Einspeise- und Lastmanagement ohne Zusatz-Modul durch vier Schaltausgänge. Da die Gateways ein LTE-Modem enthalten, auch rückwärts kompatibel sind und die 3G- und 2G-Technologien unterstützen, sind sie zudem für den Einsatz in allen Netzgebieten geeignet.

Für die im Rollout benötigten Zähler bietet Landis+Gyr ein Produktkonzept, mit dem Energieversorger den in Deutschland mit zwei verschiedenen Zählerarten geforderten Rollout besonders effizient umsetzten können. Basiszähler und moderne Messeinrichtung werden dabei so konzipiert, dass Schnittstellen, Design und Hardware nahezu identisch sind. Der Vorteil für Energieversorger ist, dass sie alle Zähler über die gleichen Kommunikationswege ansteuern können. Gleichzeitig reduziert die einheitliche Bauweise laut Hersteller das Sortiment an Ersatzteilen und damit Kosten und Aufwand der Lagerhaltung. Energieversorger können den in Deutschland mit zwei verschiedenen Zählerarten geforderten Rollout auf diese Weise besonders effizient umsetzen.

Die für den Einsatz beim Rollout erforderlichen Smart Meter-Gateway-Zertifizierungen durch die Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden für das zweite Quartal 2017 erwartet. Mit der Gridstream SW-Suite stellt Landis+Gyr eine Lösung vor, mit der sich die vom Smart Meter gesammelten Daten effizient auswerten lassen. Außerdem präsentiert das Unternehmen auf der Messe erstmals ein modulares Smart-Grid-Lösungspaket zur Überwachung und Kontrolle von Mittel- und Niederspannungs-Verteilnetzen, mit dem es Netzbetreibern möglich sein soll, die Kosten eines Netzausbaus zu reduzieren. Kernelement der Lösung ist das Kommunikationsgateway „SmartCOM RTU“, das eine Anbindung von verschiedenen Mess- und Steuergeräten an Steuer- und Kontrollsysteme wie SCADA-, AMI- und PQ-Systeme ermöglicht. Laut Unternehmen lässt sich die modulare-Lösung in bestehende Umgebungen integrieren und über integrierte Webservices mit Hilfe eines Web-Browsers bedienen und konfigurieren. www.landisgyr.com

 

SAG
SPIE übernimmt SAG
Halle 3, Stand 107

Der französische Konzern SPIE, europaweit tätig als technischer Dienstleistungen in den Bereichen Energie und Kommunikation, hat am 23. Dezember 2016 eine Vereinbarung zur Übernahme der SAG Group („SAG”) von der Private Equity-Gesellschaft EQT unterzeichnet. Gauthier Louette, Chairman und CEO von SPIE, erklärte anlässlich der Akquisition: „Wir begrüßen die SAG herzlich im SPIE-Konzern. SAG ist ein hoch angesehenes Unternehmen, das sich wie SPIE über ein Jahrhundert lang auf qualitativ hochwertigen Service, operative Exzellenz, Arbeitssicherheit und Finanzdisziplin konzentriert hat. Wir kennen SAG schon lange: Das Unternehmen passt gut zu unserem Geschäftsmodell und zu unserer Unternehmenskultur. Diese Akquisition ist eine einmalige Gelegenheit, unsere Fähigkeiten im Bereich der Energieinfrastrukturdienstleistungen erheblich auszubauen und eine führende Position in Deutschland und Osteuropa zu übernehmen.” Jürgen Vinkenfl ügel, CEO der SAG Gruppe, fügt hinzu: „Die Übernahme der SAG durch SPIE stellt für uns eine einzigartige Möglichkeit dar, unser Unternehmen weiter zu entwickeln. SPIE hat eine klare Deutschland- und Osteuropastrategie, die ausgezeichnet zu uns passt. Die Unternehmenskulturen und das Dienstleistungsspektrum ergänzen sich ideal.” www.sag.eu

 

IDS-Gruppe
Netz- und Messstellenbetrieb verbunden
Halle 3, Stand 414

Seit über 40 Jahren liefert die IDS GmbH Stadtwerken und Energieversorgern Lösungen und Produkte für den Netzbetrieb. Zum Portfolio gehören beispielweise Netzleitsystem, Automatisierungsund Fernwirktechnik, Schutztechnik sowie eine Softwarelösung für Entstörung und Instandhaltung. Für den Messstellenbetrieb bietet die GÖRLITZ AG Produkte für den sicheren Empfang von Energiedaten aus klassischen RLM-Messstellen und intelligenten Messsystemen. Auf der Messe präsentiert die IDS-Gruppe neue Lösungen, die diese Bereiche miteinander verbinden und damit langfristig die Nutzung einer gemeinsamen ITK-Infrastruktur ermöglichen.

Gateway-Administrator (GWA) und Meter Data Management (MDM)

Mit IDSpecto. verfügt GÖRLITZ über ein nach den Regeln des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickeltes Produkt für die Gateway-Administration. Smart Meter-Gateways verschiedener Hersteller lassen sich damit nach standardisierten Prozessen konfigurieren und überwachen. Das MDM-System IDSpecto.DAYOS verarbeitet die empfangenen Daten, überprüft sie auf Vollständigkeit, plausibilisiert und bildet ggf. formelbasierte Ersatzwerte. Automatisierte Prozesse und die intuitive Benutzerführung erleichtern die Arbeit. Im Bereich der Datenweiterleitung bietet DAYOS eine Vielzahl von Schnittstellen, die die aufbereiteten Daten den unterschiedlichsten Anwendungen und Nutzern auf dem Energiemarkt zur Verfügung stellen.

Steuerbox und CLS-Management

Die Steuerbox ist mehr als nur der Ersatz eines klassischen Rundsteuerempfängers und ermöglicht ein netzdienliches Einspeiseund Lastmanagement für dezentrale Erzeuger (wie etwa PV, BHKW) und Verbraucher (Speicherheizungen, Kühlaggregate, Power to Gas etc.). Eine erweiterte Steuerbox präsentiert die IDS erstmals auf der E-world: die ACOS 730. Sie ist für größere Erzeugungsanlagen geeignet; aber auch als Fernwirkgerät für kleine, fernwirktechnische Anwendungen wie zum Beispiel für intelligente Ortsnetzstationen oder Straßenbeleuchtungen.

Für die Konfiguration und das Auslösen von Steuerbefehlen in einer Steuerbox wird es zusätzlich ein CLS-Management-System geben. Hauptsächlich wird es die Eingangsschnittstelle verschiedener Services für den energiewirtschaftlichen Markt sein, zudem ermöglicht es der Netzleitstelle, über das SMGW mit der Steuerbox zu kommunizieren.

Bei der Nutzung all dieser Komponenten in einer gemeinsamen ITK-Infrastruktur ergeben sich künftig erhebliche Synergieeffekte. Auch hierfür hat die IDS-Gruppe bereits Lösungen vorbereitet. www.ids.de

 

Stadtwerke Schwäbisch Hall
Vielfältige „Ballkontakte“ bei den Stadtwerken Schwäbisch Hall
Halle 3, Stand 226

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH präsentieren sich gemeinsam mit dem verbundenen Unternehmen Somentec Software GmbH als Allround-Dienstleister für die Energiewirtschaft. Unter der Dachmarke SHERPA-X sind zahlreiche Produkte und Services gebündelt, die es Stadtwerken, Netzbetreibern, Contractoren oder Wohnungsgesellschaften ermöglichen wollen, vielfältige Geschäftsprozesse flexibel und hocheffizient zu bewältigen – sei es in Eigenregie und/oder per Outsourcing. „Bleiben Sie am roten Ball!“, lautet das Motto des Messeauftritts. Die Bälle symbolisieren Themen wie Smart Metering, Heizkostenabrechnung und Mieterstrom, die 2017 besonders in den Fokus rücken. Wie immer wollen die Stadtwerke Schwäbisch Hall und Somentec ihre Leitidee in Essen spektakulär in Szene setzen.

Angesichts des bevorstehenden Rollouts intelligenter Messsysteme hat die Präsentation des Dienstleistungspakets für das Smart Metering hohe Priorität. Die Schwäbisch Haller besetzen das Thema in Kooperation mit der Südwestdeutschen Stromhandels GmbH und sind hier für die technisch-operativen Themen zuständig, beispielsweise die Gateway-Administration und das Meter Data Management. Vor allem kleine und mittelgroße Stadtwerke sind zur Zusammenarbeit im Netzwerk eingeladen. Ziele des Kooperationsansatzes sind ein wirtschaftlicher Rollout durch Skalierungseffekte und der Erhalt der Eigenständigkeit der Stadtwerke.

Zukunftspotential bei Heizkosten- und Mieterstromabrechnung

Neu im SHERPA-X-Portfolio sind die Services im Bereich Heizkosten- und Mieterstromabrechnung. Ronald Pfitzer, Geschäftsführer der Stadtwerke Schwäbisch Hall, sieht darin Betätigungsfelder, „die zwar noch am Rand liegen, doch für die Kundenbindung der Stadtwerke immer wichtiger werden können.“ In der Wohnungswirtschaft gibt es den Trend, die heute weit überwiegend an Messdienstleister ausgelagerte Heizkostenabrechnung wieder in die eigene Prozesswelt einzugliedern. Hierbei steuert SHERPA-X flexible Lösungen bei, die von der Bereitstellung der bewährten Software XAP.heizkosten der Somentec, über die Abrechnung als Dienstleistung bis zur Unterstützung und Beratung bei der Umsetzung im Stadtwerk reichen. Was die Heizkosten- und Mieterstromabrechnung zusätzlich interessant macht, sind die thematische Nähe zum Smart Metering und das Potential für kombinierte Produkte und Dienstleistungen.

Bei XAP. steht Serviceorientierung im Fokus

Bei der Weiterentwicklung der Branchenlösung XAP., Basissystem für viele SHERPA- X-Services, stehen laut Somentec-Geschäftsführer Olaf Polak „Abrundungen und Erweiterungen für eine serviceorientierte Nutzung im Fokus“. Im Smart Metering-Umfeld sind damit etwa die Einrichtung eines Mandanten für den Messstellenbetrieb und die Anpassung der Marktkommunikation gemäß Interimsmodell gemeint. Dies betrifft aber auch beispielsweise die Unterstützung der ZUGFeRD-Prozesse und Erweiterungen in XAP.portal. Die Portallösung eröffnet Energie- und Wasserversorgern die Chance, unkompliziert Self-Services für Kunden zu realisieren – und zwar unabhängig davon, welches Billing- oder ERP-System installiert ist. „Unsere Produkt- und Servicepalette unterstützt auf breiter Front das übergeordnete Zukunftsziel Digitalisierung der Energiewirtschaft“, resümiert Ronald Pfitzer. „Mit SHERPA-X machen wir unsere Kunden fit für Herausforderungen und Geschäftsmodelle der Zukunft. Bleiben Sie mit uns am Ball!“ www.sherpa-x.de

 

NRW
200 Projekte zum Klimaschutz
Halle 3, Stand 370

Auf dem Stand des nordrhein-westfälischen Klimaschutz- und Umweltministeriums stellt die EnergieAgentur.NRW mit den Clustern EnergieRegion.NRW und EnergieForschung.NRW ihr Portfolio von 200 Projekten vor. Die smartlab, ein Unternehmen der Stadtwerke Aachen, Duisburg und Osnabrück, entwickelt Dienstleistungen, Produkte und Konzepte für Elektromobilität mit Fokus auf die Vernetzung von Ladeinfrastruktur. Schlüsselfertige Energiespeicher zur kurzfristigen Bereitstellung oder Aufnahme von hohen Leistungen auf Basis der Schwungrad-Technologie präsentiert die Jülicher STORNETIC GmbH. Zur Finanzierung von Energie- und Klimaschutzprojekten berät die Düsseldorfer NRW.BANK. Services für die sichere Vernetzung von aktiven Komponenten, wie etwa intelligente Stromzählern bietet die Deutsche Telekom Technischer Service GmbH (DTTS). Des Weiteren bietet die DTTS bundesweiten Service für intelligente Ladesysteme zur E-Mobilität.

Die Entwicklung eines fossil basierten Kraftwerks sowie eines solarthermischen Turmkraftwerks steht bei der Präsentation des Rhein Ruhr Power e.V. im Fokus. Mit „logarithmo“ stellt die TU Dortmund einen cloudbasierten „App-Store für Verfahren aus der Forschung“ vor, über den Anwender in Unternehmen moderne Verfahren aus der Forschung, wie Datenanalysen für Smart Metering, Optimierungen, Prognoseverfahren, Simulationen und Big-Data-Lösungen, nutzen können. Darüber hinaus stellt das ie³ der TU Dortmund sein Smart Grid Technology Lab vor, in dem Elektrofahrzeuge, Speicher, regenerative Erzeugungsanlagen oder Technologien zur Sektorenkopplung und deren Auswirkungen in echten und realitätsnahen Netzen untersucht werden. Darüber hinaus veranstaltet die EnergieAgentur.NRW mit den Clustern EnergieRegion.NRW und EnergieForschung.NRW ihren 21. Fachkongress Zukunftsenergien. www.energieagentur.nrw

 

GISA
Umsetzung des IT-Sicherheitskatalogs und Gateway Administration Strom
Halle 3, Stand 348

Im IT-Sicherheitskatalog der Bundesnetzagentur ist festgelegt, dass die Betreiber von Strom- und Gasnetzen bis 31. Januar 2018 ein zertifi ziertes Information Security Management System (ISMS) nachweisen müssen. Die Anforderungen an die Implementierung eines ISMS sind hoch. Unter anderem muss eine unabhängige Zertifi zierung nachgewiesen werden. Viele Stadtwerke erkennen derzeit das Problem, dass die Umsetzung zeitaufwendig und anspruchsvoll ist. Hinzu kommt der Zeitdruck durch den Gesetzgeber. Der IT-Dienstleister GISA baut seine Kompetenz zur Beratung von EVUs auf dem Weg zu einem zertifi zierten ISMS weiter aus. Das Unternehmen hat jetzt zwei Mitarbeiter als Auditoren nach den Anforderungen des IT-Sicherheitskatalogs gemäß §11 Absatz 1a EnWG der Bundesnetzagentur ausbilden und zertifi zieren lassen. Damit steht EVUs ein Kompetenzteam zur Verfügung, das sie von der Erstberatung bis zur Zertifizierung ihres ISMS kompetent begleitet. Um Zeitaufwand und Kosten für ein ISMS abzuschätzen, bietet GISA EVUs als Einstieg einen unverbindlichen Quick Check in Form eines halbtägigen Workshops.

Viele Netzgesellschaften sind derzeit auch mit Blick auf die Umsetzung des Smart Meter Roll Out mit Fragen der Datensicherheit befasst. Den EVUs kommt unter anderem die Aufgabe zu, ihre Fachprozesse als Smart Meter Gateway-Administrator (SMGWA) zertifi zieren zu lassen. Für die Umsetzung der SMGWA bietet GISA ein bereits nach ISO 27001 und TR3109-6 zertifi ziertes Multimandantensystem sowie die Begleitung für die Zertifi zierung der GWA-Fachprozesse des Messstellenbetreibers. Der Hallesche IT-Dienstleister unterstützt bereits die innogy Metering, die Syna und die VOLTARIS bei der Bereitstellung eines zertifi zierten Systems für die SMGWA. www.gisa.de

 

rku.it
Beratungs- und IT Dienste für wettbewerbliche Messstellenbetreiber
Halle 3, Stand 358

IT Service-Provider rku.it stellt gemeinsam mit der evu zählwerk Abrechnungs- und Servicegesellschaft mbH sein Dienstleistungsangebot zu den Themen Digitalisierung, Cloud-Services, Smart Metering und die neue Marktrolle der wettbewerblichen Messstellenbetreiber vor. rku.it bietet in seinen Rechenzentren IT-Dienste vom Hosting bis zum selektiven oder kompletten Outsourcing an. Die Managed IT Services sollen unter anderem eine sichere IT-Infrastruktur für künftige Cloud-Anwendungen unterstützen.

Das Unternehmen betreibt für seine Kunden bereits 850 Windows-Server und mehr als 190 SAP-Systeme. Darüber hinaus bietet rku.it für Verteilnetz- und Messstellenbetreiber sowie Lieferanten verschiedene Lösungen zu allen Prozessen des Smart Meter Gateway Administrators (SMGWA). Das Angebot beinhaltet energiewirtschaftliche Mehrwertdienstleistungen für Lieferanten und Verteilnetzbetreiber in Zusammenarbeit mit der Trianel GmbH, die Standardsoftware für den SMGWA aus der „rku.it PrivateCloud“, sowie Full Service, also eine komplette Übernahme der SMGWA-Prozesse einschließlich der Abrechnung des Messstellenbetriebs, gemeinsam mit evu. Für Energieversorger bietet rku.it Unterstützung bei Entwicklung und Umsetzung für den Entwicklungsprozess zum wettbewerblichen Messstellenbetreiber an.

Basis ist unter anderem SAP IM4G als Backend-Lösung zur Abbildung der Smart-Metering-Prozesse im SAP IS-U. Außerdem hat rku.it ein neues Angebot zur Prozessberatung etabliert, bei dem es um die Entwicklung einer digitalen Strategie geht. Das Angebot beinhaltet einen Impuls-Workshop und Einzelinterviews, die Identifizierung der Handlungsfelder sowie die Entwicklung einer „Digitalen Roadmap“. www.rku-it.de

E-world energy & water

Neue Namen findet man nur wenige auf der diesjährigen Energiemesse, doch der Fokus der Aussteller verschiebt sich ganz eindeutig in Richtung des Zukunftsthemas intelligenter Netze. Nicht nur im Ausstellungsbereich Smart Energy, der in diesem Jahr erneut gewachsen ist, gibt es kaum ein Unternehmen, das nicht Lösungen für Smart Metering, Smart Grid, Smart Market oder Smart Home im Portfolio hätte. Mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende sind diese Themen endgültig im Markt angekommen und speziell im intelligenten Messwesen werden wohl in den nächsten Monaten die Würfel fallen. Mit der Verfügbarkeit der intelligenten Infrastruktur eröff nen sich vielfältige neue Optionen – mit Blick auf den Kunden ebenso wie mit Blick auf die Netzstabilität. Auch zu diesen Themen findet man an den Messenständen, in Fachvorträgen und Kongressen zahlreiche interessante Konzepte und Technologien. Gleiches gilt für das Thema IT-Sicherheit, das ebenfalls auf der diesjährigen E-world einen prominenten Part spielt. Unser Vorbericht auf den folgenden Seiten gibt einen ersten Überblick über spannende Themen und Angebote.

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Newsarchiv 2016

Mobiltelefon wird zum Messgerät

23.03.2016 Die jährlich im Stromnetz durch schlechte Spannungsqualität verursachten Schäden belaufen sich laut dem European Power Quality Survey Report allein in 16 ausgesuchten europäischen Schlüsselindustrien auf mehr als 150 Mrd. Euro. Störungen treten dabei bei Verbrauchern hauptsächlich am wenig überwachten Rand der Verteilnetze auf. Mit einem neuartigen Power Quality Messsystem WeSenseTM will A.Eberle, Anbieter für elektrische Mess- und Regelungstechnik, diese Lücke schließen. Das System erfasst direkt an der Steckdose wichtige Messgrößen zur Power Quality (PQ) sowie Störungen über eine Smartphone App. Das informiert den Benutzer komfortabel über den Netzzustand, sprich Spannung, Netzfrequenz und Oberwellen am Einsteckort und liefert zugleich eine Power Quality Analyse. Zu sehen gibt’s das WeSense-Messsystem auf der HannoverMesse in Halle 12, Stand G83. www.a-eberle.de

 

BDEW: Ausbau der Lade-Infrastruktur verliert an Dynamik

22.03.2016 Zu dieser Einschätzung kommt der Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) nach einer aktuellen Erhebung. So standen Fahrern von Elektromobilen zum Jahresende 2015 insgesamt 5.836 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung, lediglich 265 mehr als noch zur Jahresmitte 2015. Demnach sind mittlerweile 935 Städte und Gemeinden mit mindestens einer öffentlich zugänglichen Lademöglichkeit ausgestattet. Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit den meisten öffentlich zugänglichen Ladepunkten (1.255), gefolgt von Baden-Württemberg (1.097) und Bayern (794). Unter den deutschen Städten sind Berlin (433), Stuttgart (370) und Hamburg (203) Spitzenreiter.

Das von der EU empfohlenen Verhältnis von öffentlich zugänglichen Ladepunkten und Fahrzeugen von 1:10 werde somit in Deutschland aktuell noch erreicht, stellt der BDEW fest. Allerdings sind die Wachstumsraten der Fahrzeuge deutlich dynamischer als bei den Ladepunkten. Im Dezember 2015 wurden insgesamt 49.470 Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb verzeichnet (2014: 26.006). www.bdew.de

 

E.ON: Hohe Nachfrage nach Photovoltaikanlagen-Check

22.03.2016 Seit einem halben Jahr bietet E.ON Eigentümern von Photovoltaikanlagen eine Überprüfung ihrer Anlagen an und trifft damit nach eigenem Bekunden auf eine hohe Nachfrage: „Wir haben deutschlandweit bereits rund 400 Anlagen geprüft beziehungsweise eine Prüfung für das Frühjahr in Vorbereitung“, berichtet Matthias Krieg, Leiter PV Wartung/Services bei der EON Energie Deutschland. Allein in den Wintermonaten seien mehrere tausend Anfragen eingegangen. Bei dem Anlagencheck werden vor Ort die Photovoltaikmodule, Unterkonstruktion, Verkabelung und Wechselrichter sowie die Dokumentation der Anlage geprüft – mit eigenen Teams und sowie in Kooperation mit dem auf Photovoltaik-Services spezialisierten Dienstleister ADLER Solar. Im Bedarfsfall bietet E.ON auch Reparaturen und Instandsetzungsmaßnahmen an. www.eon.de

 

Energy2market zertifiziert

21.03.2016 Der Leipziger Direktvermarkter erhielt jetzt die Zertifizierung nach DIN ISO 9001 und ISO IEC 27001. Damit ist Energy2market (e2m) nach eigenem Bekunden das erste und bislang einzige Unternehmen unter den derzeitig präqualifizierten Anbietern der Regelenergie in Deutschland, dass im Geltungsbereich „Energiehandel sowie Aufbau und Betrieb virtueller Kraftwerke“ ohne Einschränkungen beziehungsweise ohne Normausschlüsse zertifiziert wurde. In Anwesenheit des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung übergab Sven Reinhold von TÜV Rheinland Cert der e2m-Geschäftsführung die offiziellen Urkunden der Kombi-Zertifizierung. www.e2m.energy

 

Europäisches Offshore-Netz

17.03.2016 Die positiven Effekte einer gemeinsamen Offshore-Stromnetzinfrastruktur und speziell einer vermaschten Hochspannungs-Gleichstromübertragungstechnologie (HGÜ) sollen im Rahmen des EU-Forschungsprojekts “PROMOTioN“ (Progress on Meshed HVDC Offshore Transmission Networks) untersucht werden. Mit einem Gesamtvolumen von über 51 Millionen Euro und 35 beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen ist “PROMOTioN“ aktuell das umfangreichste Energieforschungsprojekt im Rahmen des Europäischen Forschungsprogramms “Horizont 2020“. Im Rahmen des Projekts sollen in den kommenden vier Jahren unterschiedliche Demonstrationssysteme für HGÜ-Netztechnik, wie etwa DRU (Diodengleichrichtereinheit) konzipiert und realisiert werden, auch die Erprobung von HGÜ-Leistungsschaltern sowie von speziellen HGÜ-Gleichrichter- und Schutzsystemen ist geplant . Darüber hinaus sollen Vorschläge für regulatorische und finanzielle Rahmenbedingungen entwickelt werden, die eine koordinierte Planung zum Aufbau eines integrierten europäischen Offshore-Stromnetzes ermöglichen. www.cordis.europa.eu

 

mobileX und ConVista kooperieren

16.03.2016 Die Unternehmen mobileX und ConVista Consulting haben eine Partnerschaft geschlossen, um Netz- und Messstellenbetreiber beim Rollout intelligenter Zähler und Messsysteme zu unterstützen. Die ConVista Consulting bietet dabei im Bereich Smart Meter-Rollout Workshops zur Klärung marktrollenspezifischer Fragestellungen, Prozess- und Systemberatung sowie die Planung des Rollouts von mME und iMSys auf Basis eines erweiterten Stammdatenupdates. Von mobileX kommt ein Mobile Workforce Management-System, um den massenhaften Austausch von Ferraris-Zählern durch digitale Messeinrichtungen und -systeme zu planen, zu steuern und durchzuführen. www.mobilexag.de

 

Workshop „Intelligente Messsysteme und Energiedatennetze“

16.03.2016 Systemintegration, Informationssicherheit und Datenschutz sowie eichrechtliche Fragestellungen sind die Themen eines gemeinsamen Workshops des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) mit den Unternehmen VOLTARIS, datenschutz cert und Sirrix am 19. April 2016 in Bochum. In insgesamt sechs Fachvorträgen werden diese Schwerpunkte erläutert. Neben den Veranstaltern gehören Experten vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik (OFFIS) zu den Referenten. www.dfki.de/smartmeter

 

ees AWARD: Bewerbung noch bis zum 24. März 2016

15.03.2016 Für die Gewinner ein Aushängeschild, für die Branche ein Wegweiser: Bereits zum dritten Mal in Folge wird im Rahmen der ees, Europas größter Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme am 22.Juni in München der ees AWARD verliehen. Prämiert werden herausragende Produkte und Lösungen für die Energiespeicherungstechnik in den Bereichen Materialien, Fertigung, Systemtechnik, Anwendungen, Zweitverwertung und Recycling. Bewerben für den ees AWARD bewerben können sich alle Unternehmen, die 2016 auf der ees oder Intersolar als Aussteller vertreten sind. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 24.März 2016. www.ees-europe.com

 

EWE NETZ und MR realisieren umfangreiches RONT-Projekt

14.03.2016 Bei der EWE NETZ gehen bis 2017 im gesamten Netzgebiet 300 neue regelbare Ortsnetztransformatoren (RONTs) ans Netz. Nach einer Pilotphase im Jahr 2013 wurden 2015 bereits fast 200 dieser Transformatoren erfolgreich in Betrieb genommen. Die RONTs sind mit einem Stufenschalter zur Spannungsregelung der Maschinenfabrik Reinhausen (MR) aus Regensburg ausgestattet. EWE NETZ-Geschäftsführer Heiko Fastje sieht in den neuen regelbaren Transformatoren einen wichtigen Baustein auf dem Weg zu einem intelligenten Stromnetz. Der Aufbau intelligenter Lösungen sei die deutlich günstigere und effektivere Lösung als der reine Ausbau des Stromnetzes. MR brachte bereits 2012 eine serienreife Lösung für RONTs an den Markt. Seitdem wird unter dem Namen GRIDCON iTAP® ein System bestehend aus Laststufenschalter, Regler und Sensor für das Niederspannungsnetz angeboten, das zusammen mit dem Verteilungstransformator einen RONT ergibt. Anfang 2015 wurde die Technologie um neue Funktionen wie eine lokale Messwerterfassung und alternative Regelalgorithmen erweitert. www.reinhausen.com

 

HGÜ-Konverterstation verbindet das dänische und deutsche Stromnetz

11.03.2016 ABB hat von den Übertragungsnetzbetreibern Energinet.dk in Dänemark und 50Hertz Transmission in Deutschland einen Auftrag im Wert von rund 140 Millionen US-Dollar für die Planung, Lieferung und Installation einer HGÜ-(Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung)-Konverterstation in Bentwisch in Norddeutschland erhalten. Die HVDC Light Kurzkupplungs-Konverterstation (back-to-back) ist nach Auskunft von ABB die erste ihrer Art in Europa und ermöglicht die Verbindung der asynchronen Drehstromnetze Ostdänemarks und Deutschlands. Das HGÜ-System ist Bestandteil des Projekts „Kriegers Flak – Combined Grid Solution“, dem weltweit ersten Offshore-Interkonnektor. Dafür werden die nationalen Netzanschlüsse des künftigen dänischen Windparks Kriegers Flak und der bereits in Betrieb befindlichen deutschen Offshore-Windparks Baltic 1 und Baltic 2 miteinander verbunden. Im Jahr 2015 erhielt ABB bereits einen Auftrag in Höhe von 100 Millionen US-Dollar für ein Unterwasser-Drehstromkabelsystem zur Anbindung des Windparks Kriegers Flak. Der Interkonnektor wird eine Übertragungskapazität von 400 Megawatt (MW) aufweisen, was dem Energiebedarf von mehr als 400.000 Haushalten entspricht. Das Infrastrukturprojekt wird von der Europäischen Union mitfinanziert. www.abb.com

 

Supraleitende Strombegrenzer für Birmingham (GB)

11.03.2016 Western Power Distribution, der Verteilnetzbetreiber für Midlands, Südwestengland und Südwales, hat zwei supraleitende Strombegrenzer (SSB) in das Stromnetz von Birmingham integriert. Die beiden SSB mit einer Nennspannung von 12 kV wurden von Nexans entwickelt und hergestellt Die SSB sind Teil des FlexDGrid-Projekts im Wert von 17 Millionen Pfund, das die Kapazität bestehender Verteilnetze in Birmingham im Hinblick auf Strom aus erneuerbaren Energien erhöhen soll. Supraleitende Strombegrenzer sind bereits an mehreren Stellen in Europa im Einsatz. Seit 2005 hat Nexans diese Technologie an fünf anderen Standorten in Großbritannien und Deutschland installiert, so etwa im Rahmen des AmpaCity-Projekts, das im März 2014 in Essen startete. www.nexans.com

 

Smart Renewable Energy auf der Intersolar Europe

04.03.2016 Die Intersolar Europe und die ees Europe, die zeitgleich vom 22. bis zum 24. Juni 2016 in München stattfinden, widmen dem Thema ,Smart Renewable Energy“ einen eigenen Schwerpunkt in Halle B2. Neben den Angeboten der Aussteller erwarten den Besucher Expertenvorträgen zum Schwerpunktthema. Auch auf der Intersolar Europe- und der ees-Europe Konferenz vom 21. bis zum 22. Juni 2016 sind mehrere Beiträge vernetzten Lösungen rund um die Integration Erneuerbarer Energien gewidmet. Die Intersolar Europe findet jährlich auf der Messe München statt und konzentriert sich auf die Bereiche Photovoltaik, Energiespeicher, Regenerative Wärme sowie Produkte und Lösungen für Smart Renewable Energy. Parallel zur Intersolar Europe findet 2016 zum dritten Mal die ees Europe, Europas größte Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme statt. www.intersolar.de

 

Baustart in der Hamburger City

04.03.2016 Stromnetz Hamburg modernisierte eines der wichtigsten Umspannwerke für die Hamburger City im historischen Bülowhaus. Die umfangreichen Modernisierungsarbeiten sollen von März 2016 bis Juni 2018 dauern und etwa 4,2 Millionen Euro kosten. Der Projektumfang beinhaltet die komplette Neugestaltung der Anlagentechnik. So werden die 10-kV-Schaltanlage, eine umfangreiche 10-kV-Kabelmontage, die Schutz- und Leittechnik sowie die komplette Gebäudeinstallation erneuertWährend der Umbauphase muss die Verfügbarkeit der Schaltanlage uneingeschränkt gewährleistet sein, damit es nicht zu einem Stromausfall in der Hamburger Innenstadt kommt. www.stromnetz-hamburg.de

 

Neue Normungs-Roadmap „Gleichstrom im Niederspannungsbereich“ von VDE|DKE

03.03.2016 Viele neue Anwendungen, etwa im Bereich der Elektromobilität oder der Gebäudeautomatisation im Niederspannungsbereich können heute mit Gleichstrom versorgt werden. Um die normativen Voraussetzungen hierfür zu schaffen, haben der Verband Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) und die Deutsche Kommission Elektrotechnik in DIN (DKE) jetzt die neue Normungs-Roadmap „Gleichstrom im Niederspannungsbereich“ herausgegeben. Die Publikation beleuchtet wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen, Sicherheit, Schutzkonzepte und Netzstrukturen, Anlagentopologien und Use Cases sowie Betriebsmittel und Komponenten von Gleichstromsystemen. Detaillierte Handlungsempfehlungen ermöglichen es den Normungsgremien, festgestellte Normungslücken zeitnah zu schließen. Die Normungs-Roadmap „Gleichstrom im Niederspannungsbereich“ kann kostenlos unter www.dke.de/Gleichstrom-Roadmap heruntergeladen werden. www.vde.com www.dke.de

 

Smart-Metering-Anbindung über Kabelnetz

02.03.2016 Vodafone erweitert sein Angebot für die Energiebranche: Zukünftig können Versorger ihre Smart-Meter-Infrastruktur auch über das Kabelnetz des Kommunikationskonzerns verbinden. Dabei bietet Vodafone zur Anbindung von intelligenten neben einem schnellen Mobilfunknetz auch eine Glasfaser- und Koaxialkabel Festnetzinfrastruktur an. Die gesamte Netzarchitektur von Vodafone entspricht den Sicherheitsanforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), inklusive zertifizierter Datenzentren in Deutschland. Weltweit vernetzt Vodafone bereits heute mehr als fünf Millionen Zähler bei 90 Energieversorgern. Zu den Partnern im Bereich des intelligenten Messwesens gehören Bosch Software Innovations, Fröschl, Schleupen sowie Dr. Neuhaus, Landis & Gyr sowie der Power Plus Communications AG. www.vodafone-deutschland.de

 

Constellation schließt Akquisition der SIV.AG ab

02.03.2016 Die kanadische Constellation Software Inc. hat die Akquisition der SIV.AG über ihre 100prozentige Tochtergesellschaft N. Harris Computer Corporation nach Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden im Zuge eines mittelbaren Kontrollerwerbs erfolgreich abgeschlossen. Nach eigenen Angaben wird die SIV.AG, die bereits seit 26 Jahren als Lösungspartner für die deutsche und internationale Energie- und Wasserwirtschaft am Markt etabliert ist, weiterhin als eigenständiges Unternehmen agieren. www.siv.de

 

BIL ist Online

02.03.2016 Das erste bundesweite Informationssystem zur Leitungsrecherche – BIL – startete gestern nach achtmonatiger Entwicklungszeit den Online-Betrieb. Rund einhundert geladene Gäste wohnten dem Festakt zur Inbetriebnahme im Red Dot Design Museum auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen bei. Schon jetzt sind nach Auskunft des der BIL eG. rund 80 Prozent aller Fern- und Transportleitungen der Gas-, Öl- und Chemieindustrie im Auskunftsportal hinterlegt. Auch erste Stadtwerke haben mit BIL eine Kooperation vereinbart und werden künftig ihre Versorgungsinfrastruktur im BIL-Portal hinterlegen. Die BIL eG, die das Portal als Genossenschaft der Leitungsbetreiber bereitstellt, verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht und bietet der Bauwirtschaft eine kostenlose Online-Plattform zur Einholung von Leitungsauskünften an. www.bil-leitungsauskunft.de

 

Schleupen erhält Zertifikat für Sub-CA

02.03.2016 Die Schleupen AG hat Ende Januar die Auditierung nach ISO/IEC 27001 zur untergeordneten Zertifizierungsstelle (Sub-CA) erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen, das selbst eine IKT-Komplettlösung zur Smart Meter Gateway Administration (SMGW-Admin) bietet, ist damit nach eigenen Angaben eines der ersten in Deutschland. Stadtwerke und Energiedienstleister, die ihre Prozesse über die Schleupen-Plattform abwickeln werden, können auf dieser Grundlage mit allen notwendigen Zertifikaten ausgestattet werden, die zum rechtskonformen Betrieb intelligenter Messsysteme notwendig sind. www.schleupen.de

 

Studie zur Innovationsfähigkeit von EVU

29.02.2016 Das Aachener Beratungshaus B E T hat jetzt in einer Studie die Innovationsfähigkeit von Energieversorgungsunternehmen untersucht. Befragt wurden Führungskräfte und Mitarbeiter aus 80 EVU zu den typischen hemmenden und fördernden Faktoren der Innovationsfähigkeit. Das Ergebnis: Anders als bei neuen, branchenfremden Wettbewerbern ist die Aufbruchsstimmung bei EVU noch nicht stark ausgeprägt. Den Autoren zufolge steckten viele Unternehmen in einem Dilemma: Einerseits wollten sie Innovationen entwickeln, andererseits seien viele in alten Strukturen und Prozessen gefangen. Rund 66 Prozent der befragten Unternehmen hätten sich aber bereits auf den Weg gemacht, ihre Innovationsprozesse aktiv anzugehen. www.bet-aachen.de

 

TU Braunschweig: 4,8 Millionen Euro Förderung für Batterieforschung

29.02.2016 Drei Forschungsprojekte für die Entwicklung und die Produktion leistungsfähiger und kostengünstiger Batteriezellen für die Elektromobilität und stationäre Energiespeicherung starteten Anfang dieses Jahres an der Battery LabFactory Braunschweig (BLB) des Niedersächsischen Forschungszentrums für Fahrzeugtechnik (NFF) der Technischen Universität Braunschweig. Im Projekt „DaLion – Data-Mining in der Produktion von Lithium-Ionen Batteriezellen“ werden mithilfe einer zentralen Datenbank Wechselwirkungen und Zusammenhänge bei der Elektroden- und Zellproduktion von Lithium-Ionen Batteriezellen erforscht sowie mögliche Störfaktoren bei der Batterieproduktion identifiziert. Im Verbundprojekt „SigGI- – Silicon Graphite goes Industry“, das von der Volkswagen AG koordiniert wird, geht es um neue Produktionsverfahren für Silicium-Kohlenstoff-Komposit- Batterien, durch die der Energiegehalt und die Lebensdauer von zukünftigen Batteriesystemen maßgeblicherhöht werden könnte. Unter dem Titel “BenchBatt“ sollen neuartige Hochenergie- und Hochvolt-Lithium-Ionen-Batterien mit Post-Lithium-Ionen-Batteriesystemen verglichen werden. Gefördert werden die Verbundprojekte an der TU Braunschweig mit insgesamt 4,8 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. www.tu-braunschweig.de/blb

 

Kisters stellt Lösung für das Massendatenmanagement vor

29.02.2016 Für das Management und die Analyse der gigantischen Datenvolumina, die aus Smart Metern und Sensoren bei EVU und Netzbetreibern anfallen, hat Kisters jetzt mit KiBiD eine Big Data Analytic Software auf den Markt gebracht. Diese Lösung ist nach Auskunft des Unternehmens sowohl eine unbegrenzt große Zeitreihen- und Ereignisdatenbank zum Sammeln der Daten als auch eine Analysesoftware. KiBiD basiert auf einem generischen Datenmodell, führt komplett heterogene Daten zusammen und unterliegt keinen Beschränkungen hinsichtlich Speicherplatz oder Formaten, informiert Kisters. Neben der reinen Prozessdatenarchivierung für Leitsysteme ist KiBiD sei der Lage, die im Netzleitsystem anfallenden Daten gemeinsam mit anderen Einflussgrößen zu speichern. Die Anwender sollen so die Möglichkeit erhalten, ohne Belastung des Leitsystems die Daten korreliert zu analysieren und Prognosen über den künftigen Netzzustand zu erstellen. Über dieses Szenario hinaus eignet sich KiBiD für das Management von Smart Metering-Daten oder Sensordaten im Umweltmonitoring sowie zur Bewältigung von Business-Intelligence-Aufgaben. www.kisters.de

 

Nordex wächst in Frankreich

29.02.2016 Im vergangenen Jahr hat die Nordex-Gruppe nach eigenen Angaben ihre Position im wachsenden französischen Markt ausgebaut. Mit einer neu installierten Leistung von rund 155 MW erhöhte das Unternehmen seinen Marktanteil von neun auf 14 Prozent. Insgesamt stieg der Zubau in Frankreich im Bereich Onshore-Wind im Jahr 2015 auf 1.073 MW. Damit gilt Frankreich weiterhin als einer der Topmärkte für Windenergie in Europa. Mit 60 installierten Anlagen im Jahr 2015 basiert ein Großteil der zuletzt realisierten Projekte von Nordex in Frankreich auf der N100/2500. Nach einem guten Auftragseingang in den vergangenen Monaten rechnet der Hersteller auch für 2016 mit einem starken Geschäftsjahr. Zuletzt hat Nordex einen 15-MW-Auftrag über sechs N100/2500 für das Projekt „Tenbonrev“ in der Champagne erhalten. Diese Anlagen wird das Unternehmen im September dieses Jahres liefern. Da die meisten neueren Windparkstandorte in Frankreich in Schwachwindgebieten liegen, rechnet Nordex insbesondere für die beiden Turbinentypen N117/2400 und N131/3000. www.nordex-online.com

 

Stadtwerke Wolfhagen: Demand Side Management-Projekt für Privatkunden

25.02.2016 Die Stadtwerke Wolfhagen entwickeln gemeinsam mit der Firma Rockethome ein Demand Side Management System, welches innerhalb eines Forschungsprojektes mit 35 Privathaushalten getestet werden soll. Die passenden zeitvariablen Tarife der Stadtwerke sollen im Zusammenspiel mit den intelligenten Geräten und Smart Metern in den ausgestatteten Haushalten dafür sorgen, dass Haushaltsgeräte dann eingeschaltet werden, wenn der Strompreis niedrig ist. Dazu wurden die smarten Haushaltsgeräte der Firma Miele in die Smart Home-Lösung integriert. Insgesamt vier unterschiedliche Gerätetypen lassen sich sowohl über das Webportal als auch via App gesteuern und in Abhängigkeit zum Strompreis automatisieren: Gefrierschrank, Waschmaschine, Wäschetrockner und Geschirrspülmaschine. Der Nutzer kann den Automatisierungsgrad selbst auswählen. www.rockethome.de

 

Pfisterer liefert erste CrossPower-Anlage aus

25.02.2016 Die hybride Anlage wurde im Rahmen des Energieeffizienz-Programms „Smart Energy“ des NATO Energy Security Centre of Excellence Anfang Februar an Litauen übergeben. Dabei handelt es sich um ein System mit einer Leistung von rund 150 kW (bis zu 2.500 kWh pro Tag) und einer Speicherkapazität von 100 kWh. Es besteht aus einer Steuereinheit, einem Batteriespeicher, einer Windturbine und Solarpanelen sowie zwei Dieselgeneratoren. Das integrierte Energiemanagementsystem balanciert dabei die Stromerzeugung aus und stimmt sie auf den Verbrauch ab. Dabei dienen die Dieselgeneratoren nach Angaben von Pfisterer nur zum bedarfsweisen Laden der Batterie, so dass der Kraftstoffverbrauch um bis zu 50 Prozent gesenkt werden kann. Alle Komponenten können für den mobilen Einsatz in zwei 20-Zoll-ISO-Containern transportiert werden. Dadurch soll erstmals eine zuverlässige regenerative Energieversorgung auch in isolierten Energienetzen, sogenannten Microgrids, ermöglicht werden. Diese kommen beispielsweise in entlegenen Regionen, Erdbebengebieten oder Flüchtlingscamps zum Einsatz und wurden bislang vorwiegend mit Dieselgeneratoren betrieben. www.pfisterer.de

 

Studie zur Nachnutzung gebrauchter Elektroauto-Akkupacks

24.02.2016 Batterien von Elektroautos weiter zu verwenden, ist ökologisch und sinnvoll. Zu diesem Schluss kommt die neue Studie „Second-Life-Konzepte für Lithium-Ionen-Batterien aus Elektrofahrzeugen“ unter der Federführung des VDE. Konkret wurde untersucht, welche Anwendungen der ausgedienten Elektrofahrzeug-Batterien möglich sind, wie diese sich in Bezug auf Rest- und Kapitalwert im Vergleich zu Neu-Batterien rechnen, welchen Einfluss die Weiterverwendung auf die Total-Cost-of-Ownership eines Elektrofahrzeugs hat und welchen Umweltvorteil die sogenannten Second-Life-Batterien besitzen. Das Ergebnis der Studie: Es besteht ein signifikantes wirtschaftliches und ökologisches Potenzial für Second-Life-Konzepte, wenn der Markt für Elektromobilität und Batteriespeicher wie vorgesehen wächst. Zwei vielversprechende Anwendungen sind die Bereitstellung von Regelleistung für Stromnetzbetreiber und der Einsatz als Hausspeicher, die an Photovoltaikanlagen gekoppelt sind. Die Studie wurde von der FfE Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. und dem EES Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichertechnik der Technischen Universität München im Rahmen der Begleitforschung Schaufenster Elektromobilität der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi), Bildung und Forschung (BMBF), Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) erstellt. Sie ist kostenlos erhältlich unter www.vde.com/infocenter

 

Siemens liefert Komponenten für Kraftwerk im US-Bundesstaat Michigan

22.02.2016 Siemens liefert mehrere Niederspannungs- und Mittelspannungsanlagen sowie Leistungstransformatoren für das neue Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Kraftwerk Holland Energy Park im US-Bundesstaat Michigan. Das kommunale Versorgungsunternehmen Holland Board of Public Works (HBPW) ersetzt eine kohlebetriebene Anlage durch ein neues brennstoffeffizientes Kraftwerk. Bereits letztes Jahr wurde Siemens beauftragt, zwei Gasturbinen und eine Dampfturbine für das Kraftwerk zu liefern. Eine Besonderheit der neuen Anlage ist die Nutzung von Abwärme für ein städtisch betriebenes Schneeschmelzsystem. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2016 geplant. Siemens wird sein Leitsystem vom Typ SPPA-T3000 installieren. Dieses System vernetzt und steuert die gesamte Kraftwerksausrüstung und stellt die Kommunikationsverbindungen her. Über das System können die Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen sowie die Motor Control Center überwacht und betrieben werden. www.siemens.com

 

RWE baut Angebot für Netzsteuerung aus

19.02.2016 RWE entwickelt eine Steuerbox, die mit dem Smart Meter Gateway (SMGw) des Mannheimer Anbieters PPC kommuniziert. Die neue Steuerbox ist eine Hardware-Komponente für EEG-Anlagen ab 7 kW. Das BMWi geht davon aus, dass nach dem Inkrafttreten des Gesetzes zu Digitalisierung der Energiewende bundesweit etwa 3,5 Millionen Steuerboxen erforderlich sein werden. Dabei will RWE als End-to-End-Systemintegrator, den modernen Messstellenbetrieb mit Lösungen zur intelligenten Netzsteuerung verknüpfen. Mit der neuen Steuerbox und zusätzlichen Dienstleistungen rund um das Thema „Steuerung“ bietet sich RWE als Partner für Stadtwerke beim Smart Meter Rollout an.
www.rwe.com

 

Hubject: Ladestation mit freiem Parkplatz finden

16.02.2016 Belegte Parkplätze vor Ladestationen sind für Fahrer von Elektroautos ein überaus lästiges Ärgernis. Hubject präsentiert auf der diesjährigen E-world energy & water eine neue Lösung, die nicht Belegungsdaten von Ladestationen unterschiedlicher Betreiber zur Verfügung stellt, sondern auch über die Verfügbarkeit der Parkfläche vor der Ladestation informiert. Parksensoren in unmittelbarer Nähe der Ladestation registrieren dabei, ob eine Parkfläche vor einer Ladestation belegt ist oder nicht. Durch die Echtzeitverbindung der Sensoren mit dem Hubject-System wird der Status beider Systeme in die Navigationssysteme und Ladestationskarten von Unternehmen im Partnernetzwerk übertragen und dem Elektroautofahrer unmittelbar angezeigt. (Halle7, Stand 609-12) www.hubject.com

 

Smart-Meter-Praxistest bei Netze BW

12.02.2016 Einer der bislang größten deutschen Smart Meter-Praxistests verläuft nach Auskunft des Projektpartner Landis+Gyr erfolgreich. Im Rahmen dieses Tests wurden bisher über 400 Kunden von EnBW und zwei lokalen Energieversorgern mit intelligenten Stromzählern und Smart Meter-Gateways verschiedener Hersteller ausgestattet und dabei abrechnungsrelevante Daten an die Energieversorger übertragen. Insgesamt sind vier Geräte-Anbieter an dem Feldtest beteiligt. Dabei kommen mehrere Kommunikationstechnologien parallel zum Einsatz: Daten werden sowohl per LTE-Mobilfunktechnologie, Ethernet als auch via Powerline-Technologie übertragen. Landis+Gyr verwaltet mit seiner Gateway Administrations-Software „Gridstream GWA“ die Geräteinstallation, den Betrieb und das Auslesen der Zählerwerte dieser Kunden. Auch das Smart Meter-Gateway S 560 des Unternehmens kommt zum Einsatz. „Wir wissen jetzt: Das Zusammenspiel von Zählern, Gateways, Gateway-Administrations-Software und SAP-Systemen funktioniert in der Praxis reibungslos“, erklärt Peter Heuell, Geschäftsführer von Landis+Gyr Deutschland. www.landisgyr.de

 

Zertifikatslehrgang „Regulierungsmanager/in (FH)“

12.02.2016 Die Hochschule Schmalkalden startet mit Beginn des Wintersemesters 2016 einen Zertifikatslehrgang „Regulierungsmanager/in (FH)“. Die Studieninhalte wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro für Energiewirtschaft Dr.-Ing. Dirk Schramm (IfE) und dem Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (VBEW) entwickelt. Das Studium wird berufsbegleitend absolviert und dauert zwei Semester. Adressaten sind sowohl EVU-Mitarbeiter mit Regulierungsmanagementpraxis als auch Quereinsteiger mit Energiebranchenerfahrung. Studienziele sind die Vermittlung fundierter rechtlicher, technischer und betriebswirtschaftlicher Kenntnisse, so dass die Absolventen des Studiengangs in der Lage sind, strategische und operative Aufgaben im Regulierungsmanagement eigenständig zu übernehmen oder zu koordinieren. Andererseits sollen die Studierenden Optimierungsmöglichkeiten auf der Netzseite und deren Auswirkungen für die Vertriebsbereiche kennenlernen. www.ifegmbh.de

 

Elektroautos an öffentlichen Ladestationen tanken

12.02.2016 Ein sächsisches Erfinderteam hat ein System entwickelt, mit dem das spontane Stromtanken und Bezahlen an Ladestationen vereinfacht werden kann. Der Erfindergemeinschaft aus Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden), DREWAG Stadtwerke Dresden, ENSO NETZ und Leipziger Stadtwerke wurde jetzt ein Patent für dieses Zugangs- und Abrechnungsverfahren erteilt. Die Lösung, die im Rahmen des Bundesforschungsprojekts SaxMobility II entwickelt wurde, enthält einen Algorithmus zur Authentifizierung der Nutzer an einer Ladestation und ähnelt dem TAN-Verfahren im Bankwesen. Mit dem Dienst (Stromticket) können sich Nutzer via Tablet, Smartphone oder Handy vor Ort anmelden, jederzeit Strom tanken und gleichzeitig bezahlen, vermelden die Projektpartner. Die Ladesäulen müssen dafür nicht mit einem Kartenlesegerät ausgerüstet sein und benötigen auch keine Kommunikationsanbindung zu einem digitalen Hintergrund-System. Einige Hersteller von Ladesäulen haben das System bereits in ihren Ladestationen integriert. Ähnliche Authentifizierungsverfahren sind bereits in Ticketing-Systemen des öffentlichen Nahverkehrs im Einsatz. Prinzipiell wäre das TAN-Verfahren künftig auch für die Abrechnung an Parksäulen möglich. www.gwtonline.de

 

Neue Regeln für Konzessionsverfahren

11.02.2016 Das Bundeskabinett hat auf Vorschlag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Gesetz zur Änderung der Vorschriften zur Vergabe von Wegenutzungsrechten zur leitungsgebundenen Energieversorgung  beschlossen. Mit der Novelle sollen auch Rechtsunsicherheiten bei der so genannten Rekommunalisierung der Verteilnetze beseitigt werden. Dazu wurden die Belange der örtlichen Gemeinschaften als Auswahlkriterium für Vergabeverfahren in das Energiewirtschaftsgesetz aufgenommen. Um Streitigkeiten über den Netzkaufpreis zu vermeiden, wird das objektive Ertragswertverfahren als anzuwendendes Bewertungsverfahren bestimmt. Zudem wird der Auskunftsanspruchs der Gemeinde gegenüber dem Inhaber des Wegenutzungsrechtes im Hinblick auf relevante Netzdaten konkretisiert. Auch die Regelung zur Fortzahlung der Konzessionsabgabe im Falle streitiger Netzübernahmeverhandlungen wird angepasst, um Einnahmeverluste der Gemeinde zu vermeiden. Schließlich sind Regelungen vorgesehen, die den beteiligten Unternehmen aufgeben, im laufenden Verfahren aktiv auf die Vermeidung und Ausräumung von Rechtsfehlern hinzuwirken. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung wird nun dem Bundesrat zur Stellungnahme zugeleitet. www.bmwi.de

 

LichtBlick: SchwarmManagement für BHKW

10.02.2016 Das Hamburger Energie- und IT-Unternehmen LichtBlick stellt auf der E-World sein neues „Schwarm-Konzept“ für Blockheizkraftwerke mit einer installierten Leistung von mindestens 100 kWel vor. Herzstück des Angebots ist die von LichtBlick entwickelte Software zur Optimierung dezentraler Anlagen – der SchwarmDirigent. Die IT-Plattform steuert dezentrale Anlagen, wie Blockheizkraftwerke, Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher und verbindet sie mit den Energiemärkten. Auf diese Weise sollen Mehrerlöse für Kunden generiert sowie wesentliche Netzdienstleistungen erbracht werden. (Halle 4, Stand 110) www.lichtblick.de

 

Partnerschaft auf Mittelspannung

10.02.2016 Eichhoff Kondensatoren und devolo melden den Abschluss einer engen Kooperation. Die beiden Unternehmen entwickeln neue Produkte zur Datenkommunikation auf der Mittelspannungsebene. Hierbei kommt sowohl Breitband-Powerline als auch G3-Powerline zum Einsatz. Auf der E-World präsentieren devolo und Eichhoff ihr erstes gemeinsames Produkt für die Mittelspannungsebene mit Breitband-Powerline-Technologie. www.devolo.de

 

Serviceangebote zur Gateway Administration

10.02.2016 Schleupen und Soluvia Metering, Full-Service-Messdienstleister der MVV Energie Gruppe, bieten jetzt gemeinsam eine Lösung zur Smart Meter Gateway Administration (SMGW-Admin) an. Die von Schleupen entwickelte IKT-Komplettlösung kann nach Auskunft der Anbieter unabhängig von den eingesetzten ERP- und Billingsystemen eingesetzt werden. Derzeit setzt Soluvia Metering die SMGW-Admin-Plattform sowohl im Netzgebiet der Netrion in Mannheim und Offenbach als auch bei der Stadtwerke Kiel Netz ein. Zukünftig bietet Soluvia Metering modulare Services rund um die Implementierung und den Betrieb der SMGW-Admin-Plattform an, darunter eine Roll-Out-Beratung, die Unterstützung bei der Gerätebeschaffung oder den Systembetrieb. www.soluvia-metering.de www.schleupen.de

 

Smart Energy Foren auf der E-World

10.02.2016 Der Themenbereich Smart Energy wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit zwei Fachforen begleitet: dem Energy Transition Forum und dem Smart Tech Forum. Das politisch geprägte Energy Transition-Forum widmet sich dem Ausbau dezentraler Erzeugungseinheiten, neuen Marktmodellen sowie Anwendungs- und Vermarktungsmöglichkeiten für Energiespeicher. Das Smart Tech Forum widmet sich intelligenten Netzen von Smart Grids bis zu Smart Metern, sowie dezentraler Erzeugung. Für alle Messebesucher werden die Fachvorträge in den beiden Smart Energy-Foren frei zugänglich sein. Bei den Smart Energy Foren arbeitet die E-world mit dem ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V., dem Digitalverband BITKOM, der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. – DENEFF und dem Bundesverband Neue Energiewirtschaft zusammen. Weitere Informationen: Smart Tech Forum, Energy Transition Forum

 

Wilken betreut Vattenfalls Haus-Strom-Produkt

09.02.2016 Mit Haus-Strom bietet die Vattenfall Europe New Energy Services ein Produkt, bei dem nicht nur die von Blockheizkraftwerken (BHKW) vor Ort erzeugte Wärme, sondern auch der Strom direkt von Anwohnern genutzt werden kann. Für die komplette Abwicklung der dazugehörigen Stromverträge inklusive der Marktpartnerkommunikation, des Call-Managements sowie der Abrechnung sorgt jetzt die Wilken Prozessmanagement. „Wir wollten einen Partner, der sich möglichst nahtlos in unsere bestehenden Prozesse wie auch in unsere IT-Infrastruktur integrieren kann. Zudem musste er die nötige prozessuale Fachkompetenz mitbringen, um einen qualitativ hochwertigen Kundenservice sicherstellen zu können. Das alles haben wir bei Wilken gefunden.“, beschreibt Andreas Busse, bei Vattenfall zuständig für die Direktvermarktung des Haus-Stroms, die Auswahlkriterien. Auch die Besonderheiten der Marktpartnerkommunikation bei Mieterstrommodellen konnte Wilken Prozessmanagement umsetzen. Derzeit bietet Vattenfall Haus-Strom für Liegenschaften in Berlin, Hamburg und Potsdam an, die Kundenzahl soll in den kommenden Jahren deutlich gesteigert werden. www.wilken.de

 

E-world 2016 hat Branchennewcomer im Fokus

09.02.2016 Die E-world energy & water will sich verstärkt Newcomern der Branche widmen. In Kooperation unter anderem mit dem Weltenergierat – Deutschland wollen die Veranstalter conenergy und Messe Essen Gründer mit Investoren und Industriepartnern aus ganz Europa zusammenbringen. Dazu erhalten die jungen Unternehmen am 17. Februar 2016 auf dem Energy-Transition Forum in Halle 7 die Chance, sich in kurzen Pitches der Fachöffentlichkeit vorzustellen. Anschließend widmet sich eine Podiumsdiskussion mit Experten den Finanzierungsmöglichkeiten für Start-Ups. Unter dem Titel „E-world meets Start-Ups“ können Branchennewcomer am 18. Februar 2016 bei einem Brunch in Halle 7 in entspannter Atmosphäre mit potenziellen Investoren und Industriepartnern in Kontakt treten. Knapp 150 teilnehmende Unternehmen haben sich nach Angaben des Veranstalters bereits registriert. www.e-world-essen.com

 

Intelligente Rotorblätter

09.02.2016 Im Projekt SmartBlades entwickelten und prüften die Forscher des Forschungsverbundes Windenergie (FVWE) neue Ideen für Rotorblätter, die sich dem Wind anpassen können. Entsprechende Technologien könnten Belastungen für das Material reduzieren und die Regelung der Anlagen erleichtern. SmartBlades war ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit rund zwölf Millionen Euro gefördertes dreijähriges Forschungsprojekt. Untersucht und erprobt wurden passive Mechanismen, bei denen sich das Rotorblatt aufgrund seiner Geometrie oder der verwendeten Materialien an unterschiedliche Windverhältnisse anpasst. Ein anderer Ansatz, den die Wissenschaftler verfolgt haben, sind aktive Mechanismen wie bewegliche Hinterkanten oder Vorflügel, mit denen Anlagenbetreiber die aerodynamischen Belastungen an einem Rotorblatt steuern können. Zusätzlich haben die Forscher die Wirtschaftlichkeit der Technologieentwicklungen bewertet. In Simulationen haben sie alle Mechanismen mit einer State-of-the-Art-Referenzanlage mit einem 80 Meter langen Rotorblatt verglichen, mit dem Ergebnis, dass viele der untersuchten Mechanismen Rotorblätter in Zukunft besser machen können. In einem nächsten Schritt hoffen die Forscher, ihre Ergebnisse an Full-Scale-Rotorblättern testen zu können. www.windenergie.iwes.fraunhofer.de

 

devolo weitet Aktivitäten in Griechenland aus

03.02.2016 devolo Smart Grid expandiert in den griechischen Markt. Die dortige devolo Dependance, geleitet von Petros Kontzinos, unterstützt den Smart Grid Vertrieb in Griechenland. Das Mittelmeerland wappnet sich derzeit für die Energiewende. Mit weit über 300 Sonnentagen und stabilen Windverhältnissen verfügen die Hellenen über beste Voraussetzungen zur Nutzung Erneuerbarer Energien.

„Die ersten Netzbetreiber in Griechenland beginnen derzeit mit dem Aufbau eines intelligenten Netzes“, erläutert Heiko Harbers, Vorstand der devolo AG. Mit der Integration von dezentralen Energieanlagen geht die intelligente Steuerung des Stromnetzes einher. Vor diesem Hintergrund weitet devolo seine Aktivitäten in Griechenland aus. www.devolo.de

 

EnBW: Messdatenempfang mit Lösung von Robotron

03.02.2016 Die EnBW will die Kommunikation mit den intelligenten Messsystemen (iMSys) in Kooperation mit der Robotron Datenbank-Software meistern. Im Mittelpunkt steht die Anschaffung einer Software Systemlösung, die bei Netzbetreibern wie der Tochter Netze BW oder Lieferanten als externen Marktteilnehmern den Datenempfang sichert. Nach Auskunft des Herstellers übernimmt das System den vollautomatischen Prozess der Entschlüsselung, Prüfung und mandantenscharfen Weiterleitung der empfangenen Messdaten. Integriert ist auch ein Zertifikatsmanagement mit automatisiertem Sperrlistenabgleich. Es bietet zudem die erforderliche Ankopplung an die sogenannte ‚Public Key Infrastructure‘ (PKI), die zur Ausstellung, Verteilung und Prüfung digitaler Zertifikate dient. Gemeinsam wollen der sächsische Softwareanbieter und der baden-württembergische Energieversorger die automatisierten Prozessabläufe weiter optimieren. www.robotron.de, www.enbw.com

 

E-World Halle 4, Stand 217

VOLTARIS präsentiert Messsystem-Operator

02.02.2016 Mit dem Messsystem-Operator stellt das Maxdorfer Unternehmen einen neuen Baustein in seinem Dienstleistungs- und Lösungsportfolio für den Smart Meter-Rollout vor: Das IT-System verwaltet die intelligenten Messsysteme, nimmt sie in Betrieb und betreibt sie sicher. „Der Messsystem-Operator ist in seiner Ausprägung einzigartig. Er geht weit über die Funktionen einer herkömmlichen Geräteverwaltung hinaus, da er die massentaugliche Verwaltung der intelligenten Messsysteme für alle Marktrollen ermöglicht – Netzbetreiber, Vertrieb und Messstellenbetreiber. Die Energieversorger sind so in der Lage, die „neue Welt“ sofort zu bedienen“, erklärt Geschäftsführer Karsten Vortanz. Ein besonderer Mehrwert ergibt sich nach Auskunft des Unternehmens durch die Möglichkeit des Parallelbetriebs der Systeme: Der grundzuständige Messstellenbetreiber verwaltet die bisherigen Zählpunkte in seinem bestehenden Geräteverwaltungssystem – und nutzt vom ersten intelligenten Messsystem an den Messsystem-Operator parallel. Damit ist keine vollumfängliche Migration aus seiner bestehenden IT-Infrastruktur in das neue System notwendig. www.voltaris.de

 

Energiespeicher: Verbände fordern bessere Wettbewerbsbedingungen

02.02.2016 Mit einem gemeinsamen Brief fordern BDEW, BEE, bne, BVES, VDMA und VKU die Politik auf, das Strommarktgesetz zu nutzen, um einen einheitlichen Gesetzesrahmen für Energiespeicher zu schaffen. Die Verbände kritisieren, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen für den Betrieb von Batterien, Pumpspeicherwerken oder auch Power-to-Gas-Anlagen in den vergangenen Jahren verschlechtert haben. Insbesondere die Einstufung von Energiespeichern als „Letztverbraucher“ belaste Speicherbetreiber mit Entgelten und Abgaben, was den wirtschaftlichen Betrieb gefährde. .Aktuell seien beispielsweise systemrelevante Pumpspeicherwerke von Stilllegung bedroht, heißt es in der Veröffentlichung, Neubauprojekte würden gestoppt und andere Speichertechnologien wie etwa Batterien oder Power-to-Gas-Anlagen kämen nur sehr langsam in den Markt. Die Ursache sehen die Verbände vor allem die gesetzlich festgelegten Abgaben: Derzeit fallen Netzentgelte sowohl für das Beladen des Speichers als auch nach der Ausspeicherung beim Verbraucher an. Die Doppelabrechnung von Netzentgelten benachteiligt Speicher auch innerhalb Europas: Im europäischen Ausland fallen für Energiespeicher teilweise keine oder erheblich geringere Netzentgelte an. Aus Sicht der Verbände dürfen Speicher deshalb nicht als Letztverbraucher eingestuft werden. www.bdew.de , www.bee-ev.de , www.bne-online.de , www.bves.de , www.vdma.org

 

TU Braunschweig und Salzgitter AG errichten Forschungswasserkraftanlage

02.02.2016 Am Allerwehr in Bannetze/Hornbostel im Landkreis Celle beginnt Ende Oktober 2016 die Errichtung einer Forschungswasserkraftanlage durch die Salzgitter AG in Kooperation mit der Technischen Universität Braunschweig. Mit neu entwickelten Stahl-Hochleistungswasserrädern sollen dort technisch und wirtschaftlich bisher nicht nutzbare Wasserkraftpotenziale in Flussläufen mit niederen Fallhöhen und großen Durchflussmengen erschlossen werden. Das in der Anlage eingesetzte 500 kW Stahl-Hochleistungswasserrad besitzt mit 60 m³/s das 10-fache Schluckvermögen gegenüber klassischen Wasserrädern. Die erwartete Jahresstromproduktion der Forschungswasserkraftanlage beläuft sich auf 2.500.000 kWh. Die Investitionen in den Bau der Anlage und die Begleitforschung belaufen sich auf rund 11 Millionen Euro. Das Forschungsvorhaben wird durch den Bund und das Land Niedersachsen gefördert. Mit der Fertigstellung ist 2017 zu rechnen. www.tu-braunschweig.de

 

Arndt Neuhaus verlässt RWE

02.02.2016 Im Zuge der Neustrukturierung des RWE-Konzerns hat Dr. Arndt Neuhaus, Vorsitzender des Vorstandes der RWE Deutschland AG, sein Mandat zum 31. Januar 2016 nach 14 Jahren im Konzern niedergelegt. Der Aufsichtsrat der RWE Deutschland AG stimmte in seiner Sitzung vom 28.1. 2016 einer vorzeitigen Beendigung des Vorstandsmandates und des Vorsitzes des Vorstands zu. Neuhaus bekleidete diese Position seit Januar 2011, von Anfang 2014 bis Oktober 2015 leitete er gleichzeitig das internationale Vertriebsgeschäft. Die Aufgaben von Arndt Neuhaus werden bis auf Weiteres von Finanzvorstand Bernd Böddeling übernommen. www.rwe.com

 

WEMAG-Speicher zeigt Schwarzstartfähigkeit

28.01.2016 Erstmals soll in Deutschland ein stationärer Großspeicher in Kombination mit EEG-Anlagen und Gas- und Dampfturbinenkraftwerken (GuD ) dafür sorgen, dass das Stromnetz nach Großstörungen schnell wiederhergestellt wird. Bislang wird hierfür rein konventionelle Kraftwerkstechnik genutzt. Im Rahmen des Demonstrationsprojektes „Kickstarter“ erhält das WEMAG-Batteriekraftwerk in Schwerin ein Upgrade seiner Steuerungssoftware sowie seiner technischen Anlagen durch das Berliner Unternehmen Younicos. Dadurch soll der Großsspeicher um Funktionen wie Schwarzstartfähigkeit, Inselfähigkeit und Integration Erneuerbarer im Rahmen von Netzwiederaufbau-Szenarien erweitert werden. Da neben dem täglichen Netzbetrieb großflächige reale Versuche nur bedingt durchgeführt werden können, beteiligt sich die Universität Rostock mit einer Simulationsplattform an dem Projekt. Dort können anhand eines dynamischen Netzmodells verschiedene Störsituationen unter realistischen Bedingungen simuliert werden. Das Projekt „Kickstarter“ wird vom BMWI mit 800.000 Euro gefördert und eine Laufzeit von drei Jahren haben. www.wemag.com

 

Ansgar Hinz wird neuer VDE-Chef

28.01.2016 Ansgar Hinz wird zum 1.4.2016 Mitglied des VDE-Vorstands und zum 14.4.2016 neuer Vorstandsvorsitzender des VDE. Er tritt die Nachfolge von Dr. Hans Heinz Zimmer an, der altersbedingt in den Ruhestand geht. „Mit Ansgar Hinz haben wir einen international erfahrenen Manager gefunden, der auf zahlreiche Erfolge in der Geschäftsfeld- und Organisationsentwicklung sowie der Steuerung dezentraler Einheiten weltweit zurückblicken kann“, verkündet Dr. Bruno Jacobfeuerborn, Präsident des Verbandes, für das Präsidium. Als Vorstandsvorsitzender wird Ansgar Hinz die VDE-Gruppe mit weltweit 1.200 Mitarbeitern, zu der unter anderem das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut gehört, leiten, als Elektroingenieur die Geschicke des technisch-wissenschaftlichen Verbandes mit seinen 35.000 Mitgliedern und 1.300 Unternehmen. Ziel des neuen VDE-Vorstandsvorsitzenden ist es, den VDE als Dienstleister und Kompetenzzentrum für die Elektro- und Informationstechnik international weiter zu stärken. www.vde.com

 

Virtuelle Windkraftanlage

26.01.2016 Der Serviceanbieter Deutsche Windtechnik hat eine virtuelle Windenergieanlage entwickelt. Das System simuliert die Umgebung einer Windenergieanlagensteuerung und dient in erster Linie der Prüfung von Umrichter-Steuerungsteilen. Dank der Neuentwicklung kann das Unternehmen nach eigener Auskunft jetzt als erster herstellerunabhängiger Servicedienstleister Steuerungsteile von Umrichtern reparieren. Mit der virtuellen Windenergieanlage prüft die Deutsche Windtechnik die Funktion der reparierten Umrichtersteuerungen und sichert die Qualität der Reparatur: Das System kommt in Viöl (Schleswig-Holstein) zum Einsatz simuliert neben dem Wind auch die Spannungen und Ströme des Energienetzes. Außerdem generiert die virtuelle Windenergieanlage den Pitchwinkel, die Drehzahl und die Spannungen und Ströme des Generators. www.deutsche-windtechnik.de

 

VDE|FNN veröffentlicht aktualisierte Karte des deutschen Höchstspannungsnetzes

21.01.2016 Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE|FNN) hat die Wandkarte „Deutsches Höchstspannungsnetz“ aktualisiert und mit Stand 1. Januar 2016 veröffentlicht. Die Karte umfasst die Höchstspannungsleitungen mit 380 und 220 Kilovolt der vier Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission, Amprion, Tennet TSO und TransnetBW. Neben den bestehenden Leitungen sind auch die im Bau und bereits in der Umsetzungsplanung befindlichen Leitungen dargestellt. Kraftwerke sind nur noch abgebildet, wenn sie an das Höchstspannungsnetz angeschlossen sind.
Im Bereich der Ostsee und der Nordsee ist in den letzten beiden Jahren ein deutlicher Zubau an Leitungen für den Anschluss von Offshore-Windenergieanlagen zu verzeichnen. Der Netzausbau an Land schreitet dagegen langsam voran. Fertig gestellt ist beispielsweise der erste Teil der Südwestkuppelleitung (Thüringer Strombrücke). Der thüringisch-bayerische Abschnitt von Altenfeld nach Redwitz befindet sich derzeit noch im Bau. Auch der südliche Teil einer 380 Kilovolt-Leitung von Wesel (Nordrhein-Westfalen) nach Meppen (Niedersachsen) befindet sich jetzt in der Bauphase. In diesem Abschnitt, in der Nähe der Gemeinde Raesfeld, liegt auch das erste in Bau befindliche Pilotprojekt zur Teilverkabelung von Höchstspannungsleitungen mit Wechselstrom – eines der vier Pilotprojekte nach dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) von 2009. www.vde.com

 

Label für interoperable Smart-Meter-Produkte

20.01.2016 Die OMS-Group, in der sich seit 2007 über 50 deutsche und europäische Smart-Metering-Anbieter, Versorger und Messdienstleister zusammengeschlossen haben, wird auf der E-world 2016 ein OMS-Produktlabel einführen (Halle 4 / Stand 4-112). Mit dem OMS-Label werden Produkte ausgezeichnet, deren Konformität zur Open Metering System Spezifikation nachgewiesen wurde. Die OMS-Spezifikation ist der einzige Kommunikationsstandard, der herstellerübergreifend die Verbrauchserfassung von Elektrizität, Gas, thermischer Energie und Wasser vereint und eine Schnittstelle zum intelligenten Gebäude bietet. Sie wurde auf Basis der EN 13757-x entwickelt und ist mit dem KNX Standard ISO 14543-3/EN 50090 kompatibel. Vor der Vergabe des Labels steht ein Testverfahren, mit dem die Konformität zur OMS-Spezifikation nachgewiesen und zertifiziert werden muss. Zertifizierungsstelle ist die DVGW CERT in Bonn, eine Einrichtung des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Mit dem Zertifikat beantragt der Hersteller bei der OMS-Group das Label und einen Eintrag in die Liste zertifizierter Produkte, die auf der OMS-Website veröffentlicht wird. www.oms-group.org

 

Stadtwerke Osnabrück und NATURSTROM künftige Partner der Gemeindewerke Wallenhorst

19.01.2016 Die Gemeinde Wallenhorst hat zwei Unternehmen ausgewählt, mit denen sie in Zukunft die Energieversorgung im Gemeindegebiet gestalten will: die Stadtwerke Osnabrück und NATURSTROM, die sich als Bietergemeinschaft in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren durchgesetzt hatten. Einen entsprechenden Partnerschaftsvertrag unterzeichneten die beteiligten Unternehmen am 15. Januar. Dieser sieht zunächst die Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft vor, die ab dem 1. Januar 2017 den Strom- und Gasnetzbetrieb in Wallenhorst übernehmen soll. Wenn diese Netzgesellschaft den Zuschlag im Konzessionsvergabeverfahren der Gemeinde erhält, wird sie den bisherigen Konzessionär RWE ablösen und künftig für 477 Kilometer Stromnetz und 205 Kilometer Gasnetz zuständig sein. www.naturstrom.de

 

Neuer Geschäftsführer Vertrieb bei der E.ON Metering

19.01.2016 Paul-Vincent Abs leitet seit dem 1. Januar 2016 gemeinsam mit Robert Pflügl die Geschäfte der E.ON Metering GmbH. Abs übernimmt die Verantwortung für den Geschäftsbereich Vertrieb und soll das Unternehmen noch stärker als Dienstleister für intelligentes Messwesen am Markt positionieren. Bereits in den Jahren von 2000 bis 2014 war Abs im E.ON Konzern tätig. So leitete er unter anderem als Geschäftsführer die Geschäfte von E WIE EINFACH sowie der E.ON Inhouse Consulting. Vor seiner Rückkehr zu E.ON arbeitete Abs als Geschäftsführer und Gesellschafter von Bluberries, einer auf die Energiewirtschaft spezialisierten Konzept- und Umsetzungsberatung. www.eon.com

 

Höhere Investitionen in Energieeffizienz geplant

18.01.2016 Unternehmen in Deutschland wollen in den kommenden 12 Monaten wieder mehr in Energieeffizienz investieren. Dies hat die aktuelle Erhebung des Energieeffizienz-Indexes EEI ergeben. Das Institut für Energieeffizienz in der Produktion EEP der Universität Stuttgart erhebt seit 2013 halbjährlich aktuelle und geplante Aktivitäten der deutschen Industrie zum Thema Energieeffizienz in Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie-Agentur (dena), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Fraunhofer IPA und dem TÜV Rheinland. An der aktuellen Erhebung zum EEI nahmen 631 und damit doppelt so viele produzierende Unternehmen teil wie im Sommer 2015. Insgesamt ist der EEI im letzten Halbjahr von 1,3 auf 2,8 gestiegen, was nach Auskunft der Wissenschaftler für ein positives Stimmungsbild für das Jahr 2016 spricht. Über 40 Prozent der befragten Unternehmen wollen mindestens ein Zehntel ihres gesamten Investitionsvolumens für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz einsetzen. Schwerpunkte liegen der Studie zufolge bei Energieeffizienz-Netzwerken und Audits. www.eep.uni-stuttgart.de

 

Stadtwerke-Kooperation übernimmt Solarpark Pritzen

15.01.2016 Die Trianel Erneuerbare Energien (TEE), ein Zusammenschluss von 38 Stadtwerke und Kommunalversorgern sowie der Trianel, hat den Solarpark Pritzen im Bundesland Brandenburg erworben. „Wir haben damit das TEE-Portfolio um die erste PV-Freiflächenanlage mit einer installierten Leistung von 10 Megawatt erweitert. Unsere Erzeugungsleistung aus erneuerbaren Energien werden wir bis 2018 auf 275 Megawatt ausbauen und konzentrieren uns auf Wind und Sonne“, berichtet Dr.-Ing. Christoph Schöpfer, Bereichsleiter Projektentwicklung Onshore. Der Solarpark Pritzen mit über 38.000 Solarmodulen hat Ende September 2015 den Betrieb aufgenommen. Der erzeugte Strom wird ins Verteilnetz der MITNETZ STROM (Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH) am Umspannwerk Großräschen eingespeist. Die Planungen gehen von einer Jahresproduktion von rund zehn Millionen Kilowattstunden aus. www.trianel.com

 

Röntgenblick in die Kunststoff-Solarzelle

13.01.2016 Solarzellen aus Kunststoff sind leicht, einfach zu installieren und können ohne großen Aufwand mit einem industriellen Drucker produziert werden. Noch sind sie herkömmlichen Solarmodulen in der Effizienz unterlegen. Mithilfe von Röntgenstrahlung ist es Forschern der Technischen Universität München (TUM) gelungen, die Moleküle und deren Prozesse während des Druckens eines Kunststoff-Films in Echtzeit sichtbar zu machen. Dabei identifizierte er verschiedene Phasen, die beim Trocknen des Films ablaufen. „Die Geschwindigkeit der Herstellung spielt eine wichtige Rolle“, erklärt Stefan Pröller, Doktorand an der Munich School of Engineering (MSE). Eine langsamere Strukturbildung wirke sich positiv auf die Effizienz der Solarzellen aus. Die Forscher wollen nun die gewonnenen Kenntnisse der Abläufe nutzen, um gezielt mit weiteren Parametern die Kontrolle über die Anordnung der Materialien zu bekommen. Diese Ergebnisse können dann in die industrielle Herstellung übertragen und diese damit optimiert werden. www.opv.mse.tum.de

 

BBSR-Modellvorhaben realisieren regionale Energiekonzepte

13.01.2016 Regionale Energiekonzepte unterstützen die Energiewende vor Ort, indem sie den Ausbau Erneuerbarer Energien, Energieverbrauch, Energiespeicherung und Netzausbau zusammenführen. Der Regionalplanung kommt dabei eine zentrale Rolle bei der Steuerung der Energiewende zu. Das zeigt eine vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur veröffentlichte Forschungsarbeit. Sie präsentiert übertragbare Ansätze aus Sicht der Planungspraxis. Das Forscherteam untersuchte in den Modellregionen Mecklenburgische Seenplatte, Havelland-Fläming, Bautzen, Rhein-Neckar und Südlicher Oberrhein, wie sich regionale Energiekonzepte planen, umsetzen und deren Wirkungen messen lassen. Der Ergebnisbericht ist als BMVI-Online-Publikation 9/2015 erschienen und ist auf der BBSR-Website in der Rubrik Veröffentlichungen abrufbar. www.bbsr.bund.de

 

Startup-Bus zur E-World

12.01.2016 Die Deutsche Energie-Agentur (dena) bietet in Kooperation mit der Energiemesse „E-world“ Startup-Unternehmern aus dem Raum Berlin die Möglichkeit, Kontakte zur klassischen Energiewirtschaft zu knüpfen und neue Ideen für die Energiewende vorzustellen und zu entwickeln. Die Fahrt dauert von Mittwochmorgen, 17. Februar bis Donnerstagabend, 18. Februar. Auf der E-World sind verschiedene Termine im Rahmen des Programms für Startups vorgesehen, zum Beispiel eine Diskussionsrunde zum Thema Energiewende, die Verleihung des Energy-App-Award und ein Treffen mit Investoren und Vertretern der Industrie. Die Teilnehmer können den Messestand der dena für Verabredungen und Gespräche nutzen. Interessenten können sich bis zum 31. Januar auf der Webseite www.dena-startup-bus.de anmelden. www.dena.de

 

Hildegard Müller wechselt zu RWE

12.01.2016 Hildegard Müller, seit 2008 Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung und Mitglied des Präsidiums des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), wird zum 1. Mai 2016 in den RWE-Konzern wechseln und im Zuge der anstehenden Umstrukturierungen eine Vorstandsfunktion in einer Konzerngesellschaft übernehmen. Über weitere Einzelheiten will das Unternehmen zu gegebener Zeit informieren. www.rwe.com

 

Ericsson bietet Betrieb von Smart-Meter-Infrastrukturen

11.01.2016 Der schwedische Telekommunikationsanbieter Ericsson hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ein neues Dienstleistungsangebot Betrieb von modernen Smart-Meter-Infrastrukturen vorgestellt. Unter der Bezeichnung „Smart Metering as a Service“ bietet das Unternehmen Versorgern und Stadtwerken künftig eine komplette Service-Lösung für den Betrieb ihrer Smart-Meter-Infrastruktur inklusive Management der anfallenden Daten. Dieses Angebot soll nach Auskunft des Unternehmens die Einführung von neuen Kundenservices beschleunigen und gleichzeitig Kosteneinsparungen von über 20 Prozent erzielen. www.ericsson.com

 

RWE beteiligt sich an Greenergetic

11.01.2016 Die RWE Vertrieb und das in Bielefeld ansässige Start-up Greenergetic werden ab sofort als strategische Partner zusammenarbeiten. Das 2012 gegründete Unternehmen bietet Energieversorgungsunternehmen (EVU) ein digitales Geschäftsmodell für Dienstleistungen im Bereich Photovoltaik an. Der Kern des Angebots ist ein Portal, das in die Homepage des EVU integriert wird und es Kunden dann ermöglicht, eine Photovoltaik-Anlage zu konfigurieren und zu bestellen. Ergänzend können weitere Leistungen sowie optional auch ein BaFin geprüftes PV-Pachtmodell in Anspruch genommen werden. Mittlerweile ist die White-Label-Lösung von Greenergetic nach Auskunft des Unternehmens bei 60 EVU im Einsatz. Derzeit wird das PV-Portal mit drei Entwicklungspartner ausgebaut. www.greenergetic.de

 

Südwest-Kuppelleitung kann teilweise in den Testbetrieb gehen

05.01.2016 Im Gebiet des Übertragungsnetzbetreibers (ÜNB) 50Hertz konnte der dritte Abschnitt der Leitung – vom Umspannwerk Altenfeld bis zur bayerischen Landesgrenze – bereits kurz vor Weihnachten mit einem Stromkreis fertiggestellt werden. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit dem für den bayerischen Teil der Leitung zuständigen Übertragungsnetznetzbetreiber TenneT, so dass ein System der Leitung vorfristig den Testbetrieb aufnehmen konnte. Der zweite Abschnitt der Leitung ist gleichzeitig in den Dauerbetrieb überführt worden. Die ursprünglich für 2016 vorgesehene Inbetriebnahme wird nach Auskunft des ÜNB damit teilweise vorgezogen, um den Stromtransport zwischen Nord- und Süddeutschland noch vor der kritischen Winterzeit zu verbessern und zur Netzstabilität im Norden Bayerns nach der Abschaltung des Kernkraftwerkes Grafenrheinfeld beizutragen. Ein weiterer Grund für die vorgezogene Aufnahme des Testbetriebes sei die Begrenzung der sprunghaft angestiegenen Kosten für Eingriffe in Netz und Markt: Die Kosten für diese Eingriffe lagen in 2015 allein im 50Hertz Netzgebiet bei über 300 Millionen Euro, bundesweit werden sie über 800 Millionen Euro betragen. www.50hertz.com

 

Windkraft: ENERTRAG, GESY und Trianel beteiligen sich an Präqualifikation

05.01.2016 Gemeinsam mit dem Direktvermarkter GESY Green Energy Systems (GESY) und der Stadtwerke-Kooperation Trianel, hat das windkraftunternehmen ENERTRAG ein neues Verfahren entwickelt, um mit Windenergie am Sekundär- und Minutenreservemarkt teilzunehmen. Nach Asukunft von ENERTRAG wurde das neue technische Verfahren wurde an unterschiedlichen Windenergieanlagen von ENERTRAG getestet und geht über das herkömmliche Zusammenschalten der Anlagen über ein virtuelles Kraftwerk hinaus. Das Verfahren soll die genaue Ermittlung von Einspeiseleistungen und damit eine hohe Prognosequalität ermöglichen. www.enertrag.com

 

BDEW veröffentlicht erste Zahlen zur Erzeugung 2015

04.01.2016 Der Anteil der Erneuerbaren Energien am deutschen Strommix ist 2015 erneut gestiegen. Nach vorläufigen Erhebungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) kamen im vergangenen Jahr 30 Prozent des Stroms aus regenerative Anlagen (2014: 25,9 Prozent). Der weitere Anlagenzubau und die günstigen Witterungsverhältnisse haben den Erneuerbaren diesen Rekordwert beschert. Insgesamt stieg die Bruttostromerzeugung in diesem Jahr auf 647,1 Milliarden kWh (2014: 627,8).
Insbesondere die Stromerzeugung aus Windenergieanlagen an Land macht aktuell einen Anteil von 12 Prozent aus. Hinzu kommen 1,3 durch Offshore-Windenergieanlagen. Photovoltaikanlagen liegen aktuell bei 5,9 Prozent. In absoluten Zahlen stieg die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien auf 194,1 Mrd. kWh (2014: 162,5).
Braunkohlekraftwerke kamen auf einen Anteil an der Stromerzeugung von 24,0 Prozent (24,8). Steinkohlekraftwerke trugen 18,2 Prozent (18,9) bei. Der Anteil von Kernenergie liegt bei 14,1 Prozent (15,5). Der Anteil von Erdgas an der Stromerzeugung ist erneut gesunken auf 8,8 Prozent (9,7). www.bdew.de